Donnerstag, 10.05.2012
2011 Château Pontet-Canet - DER Wein des Jahrgangs!

Château Pontet-Canet gehört seit 1975 der Familie Tesseron und wird heute von Alfred Tesseron und seiner Nichte Melanie geleitet.
Die Qualität der Weine von Pontet-Canet hat sich in den letzten 10 Jahren dramatisch verbessert. Dies ist die Summe von vielen kleinen und grossen Entscheidungen, die sich nach und nach auszahlen. Während z.B. der Einsatz von Pferden in den Weinbergen Anfangs belächelt wurde, sind mittlerweile auch andere prominente Weingüter wie z.B. Latour dazu übergegangen, die Weinberge ebenfalls durch Pferde bearbeiten zu lassen. Selbst in schwierigen Jahrgängen wie 2002 oder 2004 schafft es Pontet-Canet mustergültige Weine auf die Flasche zu bringen.
Seit dem 2009er Jahrgang ist man nunmehr auf einem Qualitätsniveau, welches dem prominenten Nachbarn Mouton-Rothschild in nichts mehr nachsteht!
Erfreulicherweise kommt der Wein zu einem mehr als attraktiven Preis auf den Markt!

Once again proprietor Alfred Tesseron has produced a wine of first-growth potential. One of the superstars of the vintage, Pontet-Canet’s 2011 exhibits an opaque purple color and a glorious bouquet of incense, subtle toast and copious quantities of creme de cassis. There is a floral underpinning, decent acidity and ripe tannin to this full-bodied effort. Big, rich, round and generously endowed, it should drink well for 20-25+ years.
93-95/100 Punkte - Trinkreife: 2012-2037

Rene Gabriel:
60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot, 3 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot. Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Intensives Fruchtbouquet. Wir kamen grad von Lafite und Latour wo man die Pauillac-Frucht suchen musste, hier haben wir diese eine halbe Stunde später gefunden! Viel Alpenheidelbeeren und verspielte Cassisnuancen, dezenten Vieille-Prune-Touch dahinter zeigend, zerlassene, dunkle Pralinen. Saftiger, eleganter Gaumen, wohltuende, aber doch präsente Tannine, royaler Körper mit traumhafter Länge. Genau so müssen die besten Weine dieses nicht einfachen Jahrganges sein. Da wird sich die immer grösser werdende Schar vom Pontet-Canet freuen. Ich denke aber, vielleicht nur so lange, bis der Preis bekannt ist. Und selbst dann muss man sich beeilen. Denn in der Regel heisst es in den letzten Jahren schon in den ersten Primeur-Monaten „sold out!". Kann noch einen Punkt zulegen.
18/20 Punkte - Trinken: 2021–2054
2011 Pontet Canet - 5. Cru classé Pauillac 0,75 l. 89,95 €
Donnerstag, 03.05.2012
Bordeaux 2011

Die 2011er Bordeaux-Subskription hat begonnen! Obgleich die grossen namhaften Châteaux noch keine Preise für Ihren 2011er bekanntgegeben haben, sind schon einige bürgerliche Gewächse sowie wunderbare Sauternes auf dem Markt.
Der 2011er Jahrgang kann leider nicht mit dem 2009er oder 2010er Jahrgang mithalten und ist vom Charakter her eher ein frischer/klassischer Jahrgang mit leicht gefallenen Alkoholwerten und vom Vergleich einer weniger intensiven Primärfrucht als im genannten Dreamteam 2009/2010.
Eine ausführlichere Analyse des Jahrgangs finden Sie hier:
http://www.c-und-d.de/subskription/reisebericht2011
Nach dem WineSpectator und Rene Gabriel, liegen seit letztem Freitag nunmehr auch die Bewertungen von Robert Parker vor:
TOP 10 ROTWEINE – WineAdvocate #200:
- Ausone: 96-100
- Margaux: 94-96+
- Vieux Château Certan: 94-96
- Le Pin: 94-96
- Cheval Blanc: 94-96
- Gracia: 94-96
- Le Dôme: 94-96
- Mouton-Rothschild: 93-96
- Leoville-Las-Cases: 93-95+
- Pavie: 93-95
TOP 10 SAUTERNES – WineAdvocate #200:
- d'Yquem: 96-98
- Doisy Daene: 95-97
- Climens: 95-97
- Rabaud Promis: 94-96
- Coutet: 94-96
- Rayne-Vigneau: 93-95
- Suduiraut: 93-95
- de Fargues: 93-95
- de Myrat: 92-94
- d'Arche: 92-94
- Lafaurie Peyraguey: 92-94
In den nächsten Tagen ergänzen wir bei jedem Wein in unserem Shop dann wie gewohnt die ausführlichen Beschreibungen vom WineAdvocate (Robert Parker/Neil Martin), dem WeinWisser (Rene Gabriel) und dem WineSpectator (James Molesworth).
Bei dieser Gelegenheit möchten wir Sie auf den 2011er Château Doisy Daene aufmerksam machen.
Lt. WineAdvocate ist dieser Sauternes mit 95-97/100 Punkten der zweitbeste Wein des Jahrgangs und wird nur vom Primus d’Yquem übertroffen.
In Anbetracht des kleinen „Vermögens“, welches man heutzutage für eine Flasche d‘Yquem aufbringen muss, ist der Doisy Daene eine „süsse“ Sünde allemal wert:


“The aromatics on the Doisy-Daene comes racing out of the blocks like a March hare, soaring from the glass with honey, quince and lychee aromas with a sorbet like freshness and vivacity. The palate is supremely well balanced with a heightened level of tension and purity, offering delectable but subtle notes of white peach and apricot towards the beautifully composed, mineral-rich finish. Curiously, it reminds me of a top-flight Mosel Auslese, but what a fabulous Barsac from Denis Dubourdieu!”
95-97/100 Punkte
2011 Château Doisy Daene - 2. Cru Classé Barsac 0,75l. 36,95 €
Auch als Sonderformat (0,375l. / 1,5l. / 3,0l. / 6,0l.) erhältlich
Alle weiteren 2011er Subskriptionsweine finden Sie tagesaktuell hier:
http://www.c-und-d.de/subskription/index.php?nv=1&jg=2011
Freitag, 27.04.2012
2011 Bordeaux Subskription

Die 2011er Bordeaux Subskription nimmt hoffentlich bald an Fahrt auf. Heute Abend wird das Orakel aus Maryland sprechen und der WineAdvocate bzw. Robert Parker veröffentlicht seine Meinung zum 2011er Jahrgang in Bordeaux bzw. noch wichtiger seine Punkte nach der sich mal wieder alle Welt richten wird.
Der 1. Mai ist auch in Frankreich Feiertag und es werden sicherlich einige Châteauxbesitzer einen Brückentag nehmen sodaß wir davon ausgehend dass die 2011er Bordeaux Subskriptionskampagne ab kommenden Mittwoch dann so richtig losgeht.
Wie jedes Jahr informieren wir Sie wieder mit unserem Subskriptionsportal über alle relevaten News zum Jahrgang:
www.bordeaux-subskription-2011.de
2011er Le Mas von Pierre Clavel

Hendrik Thoma wurde 2008 in einem Interview der WELT gefragt, ob es guten Wein für unter fünf Euro gibt. Mit seiner Antwort „Für diesen Preis gibt es kein Erlebnis, sondern nur Wirkung.“ löste er damals die 5-Euro Debatte aus.
Gut, deutlich unter 5 Euro wird die Luft sicherlich dünn, aber für Pierre Clavels neuen Jahrgang Le Mas rufen wir nur 6,50 Euro auf und schicken Hendrik Thoma davon auf jeden Fall mal eine Flasche zur Verkostung. Mehr „Wein“ in dieser Preisklasse geht fast nicht und es ist kein Wunder, dass Pierre Clavel mittlerweile auch mal mit seinem Le Mas ausverkauft ist.
Der Le Mas ist Pierres Allroundtalent, wird hauptsächlich aus Grenache gekeltert, ist seit kurzem biologisch zertifiziert und es gibt nicht wenige, die dem Wein nach dem ersten Schluck sofort erliegen.

Bereits in der Nase diese mystisch-rauchige Aromatik der Garrigues mit einer zupackenden Primärfrucht, der sich keiner verschließen kann. Und am Gaumen geraten auch wir sofort ins Schwärmen: der Wein hat ein Volumen wie ein 10-20 Euro Wein und ist mit einer minutiösen Frucht versehen, die so reintönig saftig daherkommt und den Wein sehr erwachsen wirken lässt. Die Primärfrucht ist ein Charmebolzen par excellence – der Wein schmiegt sich am Gaumen an wie ein „GROSSER“ und kann auf der ganzen Linie überzeugen.
Dieser Wein ist das perfekte Beispiel dafür, was einen Biowein ausmachen kann, wenn ein „normaler“ Winzer der sein Handwerk seit Jahren versteht und erstklassige Arbeit im Weinberg leistet, sich entschließt, seine Weine nach noch strengeren Regeln zu keltern und ganz nebenbei noch einen qualitativen Quantensprung erlebt.
Der Le Mas geht fast als „Baby-La Copa Santa“ durch und es ist faszinierend zu sehen, wie Pierre Clavel nicht müde wird auch diesen Wein stets zu verbessern. Pierre Clavel ist ein höchst erfolgreicher Winzer - trotzdem stets auf dem Teppich geblieben und er bringt Spitzenweine zu beinah unverschämt günstigen Preisen auf die Flasche!
Unser Fazit: Mehr Erlebnis für 6,50€ geht nicht!
2011 Côteaux du Languedoc Le Mas - Domaine Pierre Clavel 0,75l. 6,50 €
Das 18er Paket zu 117,00 € frei Haus geliefert
Weitere Weine von Pierre Clavel im Überblick:
Pierre Clavel Weine
2009 Château Teyssier

Mit dem 2009er Château Teyssier stellen wir Ihnen ein echtes Spitzengewächs aus St. Emilion vor.
Das Weingut ist seit 1994 in Besitz von Jonathan Maltus. Der Britte, geboren in Nigeria, wurde Winzer über Umwege. Als er 1994 Château Teyssier kaufte, lag das Château im Dornröschenschlaf und bestand aus gerade einmal 5ha Weinbergen. Mittlerweile hat Maltus den Besitz auf 29ha ausgedehnt, quasi von Grund auf erneuert und lebt heute auch privat mit seiner Familie auf Château Teyssier in St. Emilion.
Die Weinberge von Teyssier liegen in der Ebene südlich von St. Emilion in Richtung Entre-deux-Mers und zeichnen sich durch eine sandige Struktur aus.

Wie auch vielen seiner Winzerkollegen, gelang es Maltus 2009 seinen vorerst besten Jahrgang abzufüllen: Bereits im Glas ein mustergültiger 2009er St. Emilion mit einem diffusen Aromenspektrum dunkler Früchte wie z.B. der Amarenakirsche. Am Gaumen dann ein vollreifes Gewächs mit einer zupackenden Frucht. Obwohl der Wein zurzeit mit einer beeindruckenden Primärfrucht gesegnet ist, kommt er noch recht beschwingt daher, ohne extrahiert oder gar „kalifornisch“ zu wirken.
Dem Wein gelingt der Spagat zwischen dem modernen/jungen St. Emilion Typus und dem aristokratischen Stil vergangener Jahre. In seiner Gesamtheit ein mehr als stimmiger Wein und eine echte Bereicherung der Appellation!
Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ein fast unschlagbarer Wein! Auf erobertparker.com zur Zeit der Wein mit dem attraktivsten Preis/Bewertungsquotienten!

„The flagship property of Jonathan Maltus (his residence as well), this is the best Teyssier I have ever tasted. A tribute to his efforts, this blend of 85% Merlot and 15% Cabernet Franc over-achieves even in a great vintage like 2009. Opaque blue/purple, with notes of charcoal, blackberry, cassis and spring flowers as well as a hint of subtle background oak., the wine is opulent, sumptuously textured, dense, pure and multi-dimensional. It should drink well for at least a decade or more.”
92/100 Punkte –Trinkreife: 2012-2022
Unser Fazit: So schmeckt das “neue” St. Emilion… 2009 at its best!
Auslieferung Mai/Juni 2012
2009 Château Teyssier - Grand Cru St. Emilion 0,75l. 21,95 €

Die 2011er Subskription läuft seit der letzten Woche. Unser täglich aktualisiertes Angebot finden Sie unter folgendem Link:
http://www.c-und-d.de/subskription/index.php
2009 Château Pibran

Unsere alljährliche Verkostung bei Château Pichon-Baron beginnt jedes Jahr mit dem bürgerlichen Pauillac Gewächs Château Pibran. Dieses Kleinod mit knapp 10ha Weinbergen liegt in allerbester Lage mit so prominenten Nachbarn wie Mouton-Rothschild, Pontet-Canet und Lynch Bages!
Spätestens jetzt sollte jedem ambitionierten Bordeauxfreund klar sein, dass auf diesem Plateau in 2009 allerhöchste Spitzenweine gekeltert werden konnten. Für jede Flasche der genannten Nachbarn sind heute leider mehrere hundert Euroscheine fällig.
Für die Region typisch ist der Rebsortenspiegel von Pibran mit 60% Cabernet Sauvigon, 25% Merlot, 10% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot. Die komplette Verantwortung für Pibran liegt bei der Equipe von Pichon-Baron, die ja selbst in 2009 den wohl besten Jahrgang der Geschichte des Weinguts auf die Flasche gebracht hat!
Pibran ist nicht der Zweitwein von Pichon-Baron, der heisst Les Tourelles de Longueville, sondern ein eigenes Châteaux und vom Charakter dem prominenten „Bruder“ Pichon-Baron durchaus ebenbürtig. Wenn wir die beiden Pichons vergleichen, ist die Comtesse meist aristokratisch, während der Baron eher den modernen und zeitgemäßen Typus Pauillac repräsentiert. Der Pibran ist auch diesem Typus zuzurechnen und in seiner Gesamtheit ein mehr als stimmiges Package:
Im Glas tiefdunkel, satte Schwarzkirsche mit feinem Rand und noch leichten violetten Reflexen. In der Nase eine zupackende Frucht, wie sie für den 2009er Jahrgang so typisch ist. Ein fordernder Wein mit Attitüde. Am Gaumen ungemein dicht und verwoben, Amarenakirsche und saftig par excellence.
Momentan mit einer satten Fruchtsüsse versehen und von feinsten Gerbstoffen eingerahmt. Zum jetzigen Zeitpunkt fast „kalifornisch“, aber dank seiner kompakten Frucht ein Wein, der in den nächsten Jahren mit zunehmender Reife noch zulegen wird und relativ gesehen noch „günstig“ zu haben ist.

“A major sleeper of the vintage from the owners of Pichon Longueville Baron, this blend of 60% Merlot and 40% Cabernet Sauvignon displays plenty of coffee bean, creme de cassis and sweet cherry notes in a very intense, full-bodied, opulent style There is some serious power underlying the extravagant fruit. The 2009 Pibran is a wine to search out, as it is very fairly priced.“
90/100 Punkte

Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Süsses Bouquet, duftet nach roten gekochten Kirschen, helles Karamell darüber, recht zugänglich. Cremiger Gaumen, schon als Fassprobe fast süffig wirkend, frühreifer Wein mit gastronomischem Flair.
17/20 Punkte - Trinken: 2013-2023
Unser Fazit: „Kleiner“ 2009er Pauillac ganz GROSS!
Auslieferung Mai-Juni
2009 Château Pibran - Cru Bourgeois Pauillac 0,75l. 33,95 €
2009 Le Reysse - René Gabriel: „Aufgepasst. Hier kommt ein möglicher, neuer Star in die Flasche im Norden des Médocs.“

Für uns als Weinhändler gibt es kaum etwas spannenderes als stets nach neuen „Weinschätzen“ Ausschau zu halten. Wenn diese Entdeckungen dann so ein überwältigendes Feedback erhalten, wie zurzeit die Weine von Stefan Paeffgen (Château Le Reysse), dann macht uns das schon mächtig stolz, für Sie so einen „Weinschatz“ gefunden zu haben.
René Gabriel ist mit Sicherheit DIE INSTANZ was Bordeauxweine angeht und wenn er sich mit samt einem 5-köpfigen Verkostungstermin Ende März auf den Weg in den hohen Norden des Medoc begibt, dann hat das schon etwas zu bedeuten! Auch Mario Scheuermann hat Anfang April sogar zwei Tage mit Stefan Paeffgen in Begadan verbracht und ist voll des Lobes. Und Hendrik Thoma hat kürzlich auf seinem Videoblog ebenfalls LIVE den 2009er Le Reysse verkostet – ist gelinde gesagt „hin und weg“ und vergibt einen Soul-Faktor 4 von 6! Der Weinkenner, Jens Priewe hat sich als einer der ersten Journalisten positiv über Le Reysse geäußert und schmuggelt den Wein immer wieder bei Blindproben als Pirat ein.
Die jüngsten Bewertungen für Le Reysse im Überblick:
2010er JAHRGANG:

René Gabriel: „Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Intensives Bouquet, noch leicht hölzern (buchig) im Ansatz, pfeffrig mit viel reifer Frucht, schwarze Kirschen und etwas Kaffee, zur Hälfte das Médoc im Nasenbild zeigend, zur anderen Hälfte etwas an die jungen Altare-Weine erinnernd mit seiner roten Kirschenfrucht. Im Gaumen harmonisch lang mit viel warmer Aromatik, auch hier wirkt die Frucht wieder schön süss, aromatisches Finale. Aufgepasst. Hier kommt ein möglicher, neuer Star in die Flasche im Norden des Médocs.“
18/20 Punkte – Trinkreife: 2014 – 2032

Mario Scheuermann: Zweite Verkostung April 2012 „Der Wein hat sich im Barrique wunderbar entwickelt. Dunkles dichtes rubinviolett. Schon in der Nase eine sehr charakteristische tiefe Struktur von dunkler Beerenfrucht, Tannine, Mineralität, leicht balsamisch getönt mit Tabak und Zigarrenkiste. Am Gaumen dickflüssig, fleischig, konzentriert, pelzige Tannine, etwas Kokosflocken, Makronen, schöne saftige Süsse. Lang und nachhaltig“
93-95/100 Punkte – [Zweite Verkostung, 04/2012]
2009er JAHRGANG:
Hendrik Thoma in seinem Videoblog Wein am Limit
Für Stefan Paeffgen sind diese Bewertungen wahrlich „Balsam für die Seele“ und Bestätigung für sein Abenteuer in Bordeaux! Er hat alles auf eine Karte gesetzt und ist stolz auf die ersten Lorbeeren seiner Arbeit. Aufgrund seiner rheinischen Wurzeln und aus Verbundenheit zum deutschen Markt, konnten wir Stefan Paeffgen überzeugen, für uns eine II. Tranche seines 2010er Le Reysse frei zu geben. Die Auslieferung erfolgt September/Oktober 2012. Da er bald Flaschen und Korken für den 2010er Le Reysse bestellen wird, empfehlen wir auch kurzfristig die Magnumflaschen zu bestellen, sollten Sie daran Interesse haben!
2010 Château Le Reysse - Medoc 0,75 l. 16,00 €
2010 Château Le Reysse - Medoc 1,5 l. 32,95 €
2010er Riesling Kabinett Trocken "Der Mineralische" - Weingut Weegmüller

Ein Besuch in der Pfalz ist immer für Überraschungen gut. So konnten wir vor einigen Wochen zufällig die Weine vom Weingut Weegmüller kennenlernen.
Die Familie Weegmüller emigrierte 1657 aus Zürich in die Pfalz und begann 1737 in Haardt mit dem Weinbau. Haardt wird zutreffend auch der Balkon der Pfalz genannt, bietet diese erhöhte Lage doch einen traumhaften Blick über die Rheinebene. Heute ist Haardt ein Stadtteil von Neustadt an der Weinstrasse und das Weingut liegt direkt neben keinem geringeren als Müller-Catoir!
Mit Hans-Günther Schwarz, der 40 Jahre die Weine von Müller-Catoir als Weinmacher verantwortete, verbindet die Weegmüllers eine langjährige Freundschaft.
Heute führt Stefanie Weegmüller-Scherr bereits seit 20 Jahren das Weingut in zwölfter Generation in typisch Pfälzer Tradition. In dem Buch „WEIN FRAUEN“ wird Sie mit den Attributen „herzhaft, ehrlich, bodenständig, humorvoll und unverblümt, daher auch gelegentlich im Ton deftig.“ charakterisiert. Eine Pfälzerin, wie Sie im Buche steht mit dem Herzen am rechten Fleck.
Auf den 15ha Weinbergen kultiviert Sie vornehmlich den Riesling, scheut sich aber auch nicht vor Scheurebe, Grünen Veltliner (!), Gewürztraminer und Silvaner zurück.
Wir stellen Ihnen heute aus der aktuellen Kollektion den 2010er Riesling Kabinett Herrenletten „Der Mineralische“ vor:

Stefanie Weegmüller-Scherr kommentierte den Wein „Grosses Kino“ und damit hat Sie verdammt nochmal absolut recht!
Die Lage Herrenletten liegt nördlich von der Lage Bürgergarten und gehört zu den Besten der Haardt. Die Weegmüllers kultivieren in dieser Lage auf 2ha Riesling, den Sie mit dem Zusatz „Der Mineralische“ kennzeichnen. Die Klassifizierung „Kabinett“ ist bei dem Wein stark untertrieben, wurde der Wein doch mit über 90° Oechsle gekeltert!
Im Glas Riesling par excellence mit goldenen Reflexen. In der Nase eine verwobene Frucht mit Citrusnoten aber auch einer deutlich mineralischen Ausprägung, die den Wein ungemein gradlinig wirken lässt und uns spontan an den prominenten Nachbarn erinnert.
Am Gaumen dann vollmundig und mit einer reinrassigen Riesling-Aromatik versehen. Mit feinsten Citrustönen und einer prägnanten Säure versehen, wirkt der Wein beinahe monolithisch und kann uns restlos überzeugen! Ein äußerst verbindlicher, ernster, charaktervoller Wein, der Seinesgleichen sucht und uns in seiner Gesamtheit vollkommen überrascht hat. Eine echte Bereicherung für die Weinwelt!
Unser Fazit: Pfälzer Riesling Deluxe!
2010er Riesling Kabinett Trocken "Der Mineralische" - Wg. Weegmüller 750ml 9,50 €
Das 12er Paket zu 109,95 € frei Haus geliefert
Donnerstag, 26.04.2012
Decanter über den 2011er Cos d'Estournel...
Der Decanter kommentierte unlängst den Releasepreis des 2011er Cos d'Estournel. Viele Negociants und Châteaux vergleichen Ihre Preise natürlich nur mit den entsprechenden Relasepreisen des 2010er und 2009er Jahrgangs - aber wir sind der Meinung es gilt auch die Preise von 2006, 2007 und 2008 mit einzubeziehen.
Im Fall vom 2011er Cos bedeutet dies z.B. bereits für uns einen ca. 40% höheren Einkaufspreis als wir noch für den 2007 & 2008 zahlen mussten!
Desweiteren gilt zu bedenken das Cos leider vom Hagel befallen war und unter grossen Ernteeinbußen zu leiden hatte. Der Hagel am 1. September 2011 hat viele Rebstöcke beschädigt sodaß man gezwungen war mit der Ernte zu beginnen da sonst der Rest der Fäulnis zum Opfer gefallen wäre.
Von der Vegetation her waren die Trauben von Cos aber noch deutlich vom optimalen Erntezeitpunkt entfernt. Wir haben den 2011er Cos mit einem Châteaubesitzer aus dem Medoc verkostet und waren uns in unserer Meinung ziemlich einig. Der Amerikaner würde sagen der Cos wäre ein "Underperformer".
Lediglich 30% der Erntemenge schafften es in den Grand Vin und wir sind auf die Arrivage gespannt.
Im Fall vom 2011er Cos bedeutet dies z.B. bereits für uns einen ca. 40% höheren Einkaufspreis als wir noch für den 2007 & 2008 zahlen mussten!
Desweiteren gilt zu bedenken das Cos leider vom Hagel befallen war und unter grossen Ernteeinbußen zu leiden hatte. Der Hagel am 1. September 2011 hat viele Rebstöcke beschädigt sodaß man gezwungen war mit der Ernte zu beginnen da sonst der Rest der Fäulnis zum Opfer gefallen wäre.
Von der Vegetation her waren die Trauben von Cos aber noch deutlich vom optimalen Erntezeitpunkt entfernt. Wir haben den 2011er Cos mit einem Châteaubesitzer aus dem Medoc verkostet und waren uns in unserer Meinung ziemlich einig. Der Amerikaner würde sagen der Cos wäre ein "Underperformer".
Lediglich 30% der Erntemenge schafften es in den Grand Vin und wir sind auf die Arrivage gespannt.
LIV-EX befragt seine Mitglieder zum 2011er Jahrgang!
Die Wein Handelsplattform LIV-EX hat Ihre Mitglieder zum 2011er Jahrgang befragt und veröffentlicht
folgende Ergebnisse:
Latour ist der Wein des Jahrgangs!
Grand Puy Lacoste wird als der Wein mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis gesehen
Lafite war der enttäuschendste Wein des Jahrgangs!
Was den Latour angeht können wir uns dem nur anschliessen, der Wein gehört auch für
uns zweifelsfrei zu den TOP 10 Weinen des Jahrgangs. Und auch wir waren vom Lafite
eher enttäuscht - von einem Premier Cru und solchen Marktpreisen muss einfach mehr
kommen. Der direkte "Konkurent" Mouton-Rothschild war eindeutig um Längen besser!
Desweiteren wurden die Mitglieder um eine pauschale Bewertung des Jahrgangs nach dem
100 Punkte-Schema gebeten und der Jahrgang wurde mit 91/100 Punkten auf selbem Niveau
wie 2008 durchschnittlich bewertet.
Für die Mitglieder sind die TOP 10 Weine des Jahrgangs:
Latour
Vieux Chateau Certan
Margaux
Pontet Canet
Cheval Blanc
Leoville Las Cases
Mouton Rothschild
Ausone
Haut Brion Blanc
Eglise Clinet
Als generelle Referenzjahrgänge wurden 2004, 2001 und 2008 genannt.
folgende Ergebnisse:
Latour ist der Wein des Jahrgangs!
Grand Puy Lacoste wird als der Wein mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis gesehen
Lafite war der enttäuschendste Wein des Jahrgangs!
Was den Latour angeht können wir uns dem nur anschliessen, der Wein gehört auch für
uns zweifelsfrei zu den TOP 10 Weinen des Jahrgangs. Und auch wir waren vom Lafite
eher enttäuscht - von einem Premier Cru und solchen Marktpreisen muss einfach mehr
kommen. Der direkte "Konkurent" Mouton-Rothschild war eindeutig um Längen besser!
Desweiteren wurden die Mitglieder um eine pauschale Bewertung des Jahrgangs nach dem
100 Punkte-Schema gebeten und der Jahrgang wurde mit 91/100 Punkten auf selbem Niveau
wie 2008 durchschnittlich bewertet.
Für die Mitglieder sind die TOP 10 Weine des Jahrgangs:
Latour
Vieux Chateau Certan
Margaux
Pontet Canet
Cheval Blanc
Leoville Las Cases
Mouton Rothschild
Ausone
Haut Brion Blanc
Eglise Clinet
Als generelle Referenzjahrgänge wurden 2004, 2001 und 2008 genannt.
Montag, 16.04.2012
Château Latour steigt aus dem Subskriptionsgeschäft aus!
Das ist wohl die Nachricht des Tages! Laut Decanter.com und unseren Lieferanten aus Bordeaux hat sich Château Latour entschlossen aus dem Subskriptionsgeschäft auszusteigen und der 2011er Jahrgang ist der vorerst letzte Jahrgang Latour der en primeur verkauft wird!
Damit wird ein Szenario Realität das vor allem manchem Negociant in Bordeaux Kopfschmerzen bereiten dürfte. Die Erosion des Bordeaux-System ist schon seit längerem im Gang und nun scheren die ersten starken Produzenten aus.
Auch Petrus, einer der teuersten und gesuchtesten Weine, übernimmt ab dem 1. Januar 2013 den Vertrieb selber und sagt sich los vom Vertrieb durch den Negociant Jean-Pierre Moueix.
Wenn dieser Weg von Latour langfristig erfolgreich ist, wovon auszugehen ist, werden über kurz oder lang auch Mouton, Lafite, Margaux & Co. folgen!
Damit wird ein Szenario Realität das vor allem manchem Negociant in Bordeaux Kopfschmerzen bereiten dürfte. Die Erosion des Bordeaux-System ist schon seit längerem im Gang und nun scheren die ersten starken Produzenten aus.
Auch Petrus, einer der teuersten und gesuchtesten Weine, übernimmt ab dem 1. Januar 2013 den Vertrieb selber und sagt sich los vom Vertrieb durch den Negociant Jean-Pierre Moueix.
Wenn dieser Weg von Latour langfristig erfolgreich ist, wovon auszugehen ist, werden über kurz oder lang auch Mouton, Lafite, Margaux & Co. folgen!
Donnerstag, 12.04.2012
Peter Moser's Vorabliste der 2011er Bordeauxweine...

Peter Mosers Shortlist 2011
Der Falstaff-Chefredakteur Peter Moser hat kürzlich via Facebook eine kurze Vorabliste seiner 42 Favoriten aus rund 450 verkosteten Weinen veröffentlicht. Die vollständigen Verkostungsergebnisse werden demnächst auf der Falstaff - Homepage www.falstaff.at verfügbar sein.
95/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Latour, Château Margaux , Château Mouton-Rothschild
Rechtes Ufer: Château Pétrus, Château Lafleur, Château Vieux Château Certan
94+/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château La Mission Haut-Brion
94/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Haut-Brion, Château Lafite-Rothschild, Château Leóville Las Cases, Château Palmer, Château Pontet-Canet
Rechtes Ufer: Château Cheval Blanc, Château L'Eglise-Clinet, Château Trotanoy
93+/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Ducru-Beaucaillou, Château Pichon Comtesse de Lalande
Rechtes Ufer: Château Angelus, Château Hosanna, Château Larcis Ducasse, La Mondotte, Château Péby Faugères, Château La Fleur-Pétrus, Château Hosanna
93/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Calon-Ségur, Domaine de Chevalier, Château Cos d'Estournel, Château Giscours, Château Haut-Bailly, Château Léoville-Barton, Château Lynch-Bages, Château Pichon-Longueville Baron, Château Smith Haut-Lafitte
Rechtes Ufer: Château Beauséjour Duffau-Lagarrosse, Clos Fourtet, Château Figeac, Château Pavie, Château Pavie Macquin, Château Troplong Mondot, Château Clinet, Château Latour à Pomerol
Freitag, 23.09.2011
2010er Riesling Tradition & 2009er Mano Negra von Philipp Kuhn

Die Weine von Philipp Kuhn lassen uns nicht los. Sowohl sein 2010er Riesling Tradition, wie auch sein 2009er Rotweincuvee „Mano Negra“ sind Weine, die uns begeistern und auf den Punkt in unser Sortiment passen!
2010er Riesling „Tradition“ – Philipp Kuhn

Wie alle Weine von Philipp Kuhn ist auch sein Premium Alltagsriesling 100% von Hand geerntet, 100% von Hand gemacht und 100% Riesling aus der Pfalz!
Unlängst präsentierte der VDP die 2010er Weine aus den Ersten Lagen. Der Meininger Verlag (Weinwelt/Weinwirtschaft) bewertete dieses Jahr doppelt so viele Weine mit 95 oder mehr Punkten, wie vom 2009er Jahrgang! Dies zeigt einmal mehr die Qualität des Jahrgangs.
Für seinen Riesling Tradtion keltert Philipp Kuhn 20-jährige Trauben aus drei verschiedenen Lagen rund um Laumersheim, welche durch Kalkstein und Lössböden geprägt sind. Für den kompletten Weg von der Traube bis auf die Flasche, hat sich Kuhn den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus [KUW] unterworfen.
Bereits im Glas ein spannender Wein, der sofort Lust auf mehr macht. Mit goldgelben Reflexen und einer beeindruckenden Aromatik in der Nase versehen. Duftet intensiv nach reifen Äpfeln und Aprikosen. Am Gaumen dann ein höchst lebendiger, saftiger Riesling [12,0%] mit Spiel und einer ordentlichen Portion Säure [7gr.] versehen. Mit seinen mineralischen Tönen vom Kalkstein, hat der Wein außerdem ein faszinierendes Verhältnis von Fruchtsüsse zur Säure. Wie so typisch für den Jahrgang, hat auch Kuhn nur eine recht geringe Erntemenge zur Verfügung und dieser Wein wird in Kürze ausverkauft sein!
Unser Fazit: Ein tänzerischer pfälzer Riesling, wie er im Buche steht!
2010 Riesling Tradition - Weingut Philipp Kuhn 0,75l. 7,80 €
Das 12er Aktionspaket zu 93,00 € frei Haus geliefert
2009 „Mano Negra“ – Philipp Kuhn

Dieses Rotweincuvee ist nach den schwarzen Händen des Winzers benannt, die er beim einmaischen der Trauben bekommt. 100% von Hand geerntet und 100% Rot!
Aus 70% Blaufränkisch und 30% Cabernet-Sauvignon keltert Philipp Kuhn einen echten Siegertyp, der es fast jedes Jahr bis ins Finale des deutschen Rotweinpreises schafft. Kuhn baut den Wein rebsortengetrennt 20 Monate in kleinen Barriques aus und verschneidet den Wein erst kurz vor der Abfüllung.
Vor dem Ergebnis können wir nur den Hut ziehen:
In der Nase recht mystisch mit den typischen würzigen Aromen des Blaufränkisch. Dazu gesellt sich eine gewisse seidige Noblesse, die dem Fassausbau zu verdanken ist. Am Gaumen ein wuchtiger Extraktbolzen mit einer gehörigen Portion Gerbstoffen versehen, die sich im Abgang mit deutlichen Tönen von Zartbitterschoko bemerkbar machen und das Potential des Wein anzeigen. Das Weingut schätzt das Reifepotential auf 8-9 Jahre!
Von der Textur ein sehr facettenreicher Wein aus einem hervorragenden Jahrgang! Wie schon der 2009er Black Print von Markus Schneider, überzeugen die 2009er Rotweine aus der Pfalz auf der ganzen Linie und wir sind schon jetzt auf das Ergebnis des diesjährigen Rotweinpreises gespannt!
Unser Fazit: Faszinierender Rotwein aus der deutschen Toskana!
2009 Mano Negra Rotweincuvee trocken - Weingut Philipp Kuhn 0,75l. 11,95 €
Das 12er Aktionspaket zu 139,90 € frei Haus geliefert
Grossartiger: 2007er Remelluri Reserva – 94/100 PP

1967 kaufte Jaime Rodríguez Salis äußerst geschichtsträchtige 20ha Weinberge in der nördlichen Rioja Alavesa. Die Geschichte dieser Weinberge lässt sich bis in das 10 Jahrhundert zurückverfolgen und es waren einmal mehr Mönche, die hier begannen Weine zu kultivieren.
Jaime Rodriguez begann in den siebziger Jahren, nach dem Vorbild der grossen Weingüter aus dem Bordeaux, nur einen Wein abzufüllen von Weinbergen rund um das Weingut. Dem ist er, bis auf einige wenige Sonderfüllungen zu außergewöhnlichen Jahrgängen oder besonderen Anlässen, treu geblieben.
Heute gehören zum Weingut nicht weniger als 150ha von denen stattliche 105ha bepflanzt sind. Remelluri war die Wiege bzw. ist das Elternhaus von Telmo Rodriguez, jenem höchst talentierten Winzer, der seine Sporen in Bordeaux lernte und uns, nach seiner Rückkehr von u.a. Cos d’Estournel Ende der 90er Jahre, einige Weine „schenkte“, mit denen die internationale Weinwelt auf die Weine Spaniens aufmerksam wurde.
Jaime Rodriguez hat sich zum Ende des letzten Jahres mit über 80 Jahren auf sein Altenteil zurückgezogen und ab Januar leitet Telmo Rodriguez zusammen mit seiner Schwester das Weingut.

Der 2007er Jahrgang wurde aus 90% Tempranillo, 5% Graciano und 5% Garnacha gekeltert und steht für DEN Charakter Rioja schlechthin!
Satt, rubinrot im Glas mit leichten violetten Reflexen und einer kompakten Frucht in der Nase, hat der Wein fast etwas aristokratisches.
Am Gaumen dann ein extraktreicher, fleischiger Rioja mit 13,5%, wie er im Buche steht! Vor der 16-monatigen, behutsamen Faßreife hat der Wein nur profitiert. Der Toastinggrad der Fässer wurde offensichtlich sehr moderat gewählt, so dass der Wein eher an ein Bad in einem Topf mit gekochten dunklen Früchten erinnert, als an den Besuch einer Schreinerei!
Ein cremiger Wein mit einer äußerst reintönigen Frucht ,mit feinst unterlegten Röstaromen und trotzdem mit subtilem Druck versehen, macht der Wein sofort Lust auf mehr! Geben Sie dem Wein einige Stunden in der Karaffe für das volle Geschmackserlebnis! Sie werden begeistert sein – einen so grossen Rioja zu einem so „unverschämt“ günstigen Preis gibt es nicht oft!

The 2007 Remelluri is composed of 90% Tempranillo, 5% Graciano, and 5% Garnacha fermented with indigenous yeasts and aged for 16 months in seasoned French and American oak. Deep purple in color, it reveals an already complex bouquet of exotic spices, leather, violets, mineral, and assorted black fruits. In the glass it is succulent with plush fruit, terrific grip and volume, and a lengthy, rich, supple finish. It can be approached now but is likely to continue filling out for several more years.
The modern winery of Remelluri was established in 1967. The vineyards are farmed organically and the winery employs an integrated system of agriculture. The winemaker is the renowned Telmo Rodriguez. Remelluri’s Blanco is the reference standard against which all others are measured in virtually every vintage.
94/100 Punkte
Unser Fazit: Mehr Rioja in der Preisklasse geht nicht!
2007 Remelluri Reserva - Bodegas Remelluri 0,75l. 16,95 €
Das 6er Paket zu 99,99 € frei Haus geliefert
Noch kein Tohuwabohu im Weinkeller?

Ende Juli waren wir bei Markus Schneider „Backstage“ eingeladen und hatten Gelegenheit, uns einen umfangreichen Eindruck über seine Arbeit zu verschaffen. Markus Schneider ist von seiner Arbeit förmlich besessen und stetig von seinen hochgesteckten Zielen getrieben.
Mittlerweile setzt auch er auf den Einsatz von Pferden in seinen Weinbergen, um den Boden zu schonen. Und wer einmal den unvergesslichen Blick auf Mannheim von seinen hoch gelegenen Sauvignon Weinbergen genossen hat, versteht den Begriff „cool climate“, der zunehmends auch in unseren Breiten an Bedeutung gewinnt.
Schon jetzt ist uns bekannt, dass Markus Schneider zum Jahresende noch einige Rotweine auf den Markt bringen wird, die es so in Deutschland noch nie gegeben hat.
Den Anfang macht heute der 2009er Jahrgang Tohuwabohu:
Das 1. Buch Moses beginnt mit dem Satz „Bereshith bara elohim et hashamajim v’et ha‘arez, v’ha‘arez hajtah tohu vavohu ...“ Tohuwabohu („wüst und leer“ übersetzt) beschreibt sinngemäß die größtmögliche Unordnung, die der ordnenden Hand Gottes bedarf.
Das Jahr 2007 war für Markus Schneider betrieblich, wie privat von grossen Ereignissen gekennzeichnet, in denen er sich wohl so manches Mal eine solch ordnende Hand gewünscht hätte. Mit dem imposanten und hochmodernen Kellerneubau legte er den Grundstein für weitere beeindruckende Weine aus Ellerstadt, während ihm die Geburt seines Sohns Nicolaus ein weiteres sehr bedeutendes Ereignis bescherte. Jeder Familienvater und Bauherr kann jetzt wohl erahnen, mit welcher Doppelbelastung Markus Schneider 2007 zu tun hatte. Er nahm dies zum Anlass den Tohuwabohu aus der Taufe zu heben:
„TOHUWABOHU ist eine Hommage an unseren Sohn Nicolaus, der bei uns nicht nur alles auf den Kopf stellt, sondern vieles neu ordnet. Ein Cuvee aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc, die Weinreben nur einen Steinwurf vom Weingut gewachsen, viel TOHUWABOHU, kein easy Drinking."

Auf kargen, sandig, kiesigem Boden gewachsen, hochreife und gesunde Trauben von Hand gelesen, traditionelle Maischegärung im Holz-Gärbottich mit anschließender Standzeit von 7 Wochen, schonender Pressung und anschliessender Reifung im Holzfass - das sind die Zutaten, aus denen deutsche Rotweine von Weltformat entstehen!
Bereits im Glas imposant pechschwarz, viskos und in der Nase eher an ein Fassmuster bei Thunevin erinnernd. Dunkelröstige, feinst verwobene Fruchtaromen mit Kakaoanklängen.
Am Gaumen dann ein finessenreicher Kraftbolzen. Mit Paprikaanklängen, sehr dicht und wieder verwoben, trotzdem auf seine Art nuanciert. Nicht das wir uns falsch verstehen, wo Schneider draufsteht ist auch Schneider im Glas! Ein Extraktbolzen par excellence mit 14,5%, die der Wein auch nicht verstecken kann, geschweige denn will. Dieser Wein ist Markus Schneider pur, trotzdem nur die Ouvertüre zu seinen reinsortigen Merlot und Syrah, die ab Dezember in den Verkauf kommen.
Die geschliffenen Gerbstoffe harmonieren bestens mit primären Fruchtsüsse. Ein Wein mit enorm grossem Potential und das zu einem Preis, der international betrachtet, als echtes Schnäppchen durchgeht!
Unser Fazit: Deutscher Rotwein GANZ GROSS!!! Gehört in jeden Weinkeller und damit er dort kein Tohuwabohu anrichten kann, sollte er in den nächsten 3-8 Jahren getrunken werden.
2009 Tohuwabohu - Weingut Markus Schneider 0,75l. 19,50 €
Das 6er Paket zu 117,00 € frei Haus geliefert
Die Magnumflasche (1,5 Liter) zu 41,00 €
Hut ab, an die Grand-Madame Pichon Comtesse de Lalande!

Der Wein, den wir Ihnen heute vorstellen dürfen, profitiert von der geballten Kompetenz bzw. von Einflüssen von Château Pichon-Comtesse de Lalande, Château l’Angelus und Château de Fieuzal aus Bordeaux, sowie Screaming Eagle aus Kalifornien und Rustenberg aus Stellenbosch!
Nun aber der Reihe nach: Madame May de Lencquesaing führt seit 1978 das Familienweingut Pichon-Comtesse de Lalande und sorgte dafür, dass die Comtesse, wie Sie von den treuen Fans abgekürzt wird, mit den grossen achtziger und neunziger Jahrgängen einen festen Platz in der Spitze des Pauillacs erobern konnte. Als „Super-Second“ führt an der Comtesse nach den Premier-Crus kein Weg vorbei!
Nach verschiedenen Besuchen in Südafrika stiess Madame Lencquesaing 2003 auf die Glenelly-Farm mit 128 Hektar in Stellenbosch. Die Farm verfügte bereits zu diesem Zeitpunkt über eine lange Geschichte und befand sich seit 1863 in Händen der britischen Familie Garlick.
Obwohl sich die Vorbesitzer bis dato noch nicht mit dem Weinbau beschäftigt hatten, erkannte Madame Lencquesaing das Potential, kaufte die Farm kurzerhand und begann sofort damit 65 Hektar mit Rebstöcken (Cabernet Sauvignon 43%, Shiraz 18%, Merlot 15%, Petit Verdot 9%, Cabernet Franc 8% und Chardonnay 8%) zu bepflanzen.
2007 war das große Jahr des Umbruchs für Madame Lencquesaing und Sie entschied sich Pichon-Comtesse de Lalande an das Champagnerhaus Roederer zu verkaufen. Fortan galt ihr ganzes Augenmerk auf Glenelly. Und neben dem Neubau einer 6.000qm grossen Kellerei, wurde viel Wert auf eine soziale Einbindung und Förderung aller Mitarbeiter gelegt.
Im selben Jahr stieß auch der Winemaker Luke O'Cuinneagain ins Team und mit Ihm zog sein Knowhow, welches er auf Château Angelus, Screaming Eagle und Rustenberg gewonnen hat, auf Glenelly ein.
Im selben Jahr startet auch die erste Vinifikation der neu gepflanzten Weinberge und der 2007er Jahrgang markiert den Startschuss zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.
Im April letzten Jahres feierte die Grand Dame aus Bordeaux in Stellenbosch Ihren 85. Geburtstag und die offizielle Eröffnung des Weinguts Glenelly. Aus der Kollektion möchten wir Ihnen heute stellvertretend den 2009er Shiraz aus der Glass Collection vorstellen.

Im Glas satt funkelnd mit leicht animalischen Tönen in der Nase. Am Gaumen dann die große Überraschung: ein feinst geschliffener Shiraz mit einer Eleganz, wie man Sie sonst nur von einem grossen namhaften Bordeaux (wie zB der Comtesse) erwarten würde. Die Frucht ist sehr reintönig, dunkelbeerig, mit bestens integrierten Gerbstoffen und einer ungemeinen Länge versehen. Die 14,5% auf dem Etikett lassen sich nicht wegdiskutieren, stehen dem Wein aber gut zu Gesicht und dominieren ihn nicht, sondern stützen vielmehr. Ein geschmeidiger Fruchtcharmeur, wie er im Buche steht zum Vorteilspreis!
Unser Fazit: Chapeau an die Grande Dame de Bordeaux!
2009 Shiraz Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
Das 12 für 11 Einführungsangebot zu 131,45 frei Haus geliefert
Weitere Weine von Glenelly:
2010 Chardonnay Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
2008 Cabernet Sauvignon Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
2009 Merlot Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
2010 Grand vin de Glenelly weiss - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€
2007 Grand vin de Glenelly rot - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€
2008 Lady May - Glenelly Estate 0,75l. 29,50 €
Hut ab, an die Grand-Madame Pichon Comtesse de Lalande!

Der Wein, den wir Ihnen heute vorstellen dürfen, profitiert von der geballten Kompetenz bzw. von Einflüssen von Château Pichon-Comtesse de Lalande, Château l’Angelus und Château de Fieuzal aus Bordeaux, sowie Screaming Eagle aus Kalifornien und Rustenberg aus Stellenbosch!
Nun aber der Reihe nach: Madame May de Lencquesaing führt seit 1978 das Familienweingut Pichon-Comtesse de Lalande und sorgte dafür, dass die Comtesse, wie Sie von den treuen Fans abgekürzt wird, mit den grossen achtziger und neunziger Jahrgängen einen festen Platz in der Spitze des Pauillacs erobern konnte. Als „Super-Second“ führt an der Comtesse nach den Premier-Crus kein Weg vorbei!
Nach verschiedenen Besuchen in Südafrika stiess Madame Lencquesaing 2003 auf die Glenelly-Farm mit 128 Hektar in Stellenbosch. Die Farm verfügte bereits zu diesem Zeitpunkt über eine lange Geschichte und befand sich seit 1863 in Händen der britischen Familie Garlick.
Obwohl sich die Vorbesitzer bis dato noch nicht mit dem Weinbau beschäftigt hatten, erkannte Madame Lencquesaing das Potential, kaufte die Farm kurzerhand und begann sofort damit 65 Hektar mit Rebstöcken (Cabernet Sauvignon 43%, Shiraz 18%, Merlot 15%, Petit Verdot 9%, Cabernet Franc 8% und Chardonnay 8%) zu bepflanzen.
2007 war das große Jahr des Umbruchs für Madame Lencquesaing und Sie entschied sich Pichon-Comtesse de Lalande an das Champagnerhaus Roederer zu verkaufen. Fortan galt ihr ganzes Augenmerk auf Glenelly. Und neben dem Neubau einer 6.000qm grossen Kellerei, wurde viel Wert auf eine soziale Einbindung und Förderung aller Mitarbeiter gelegt.
Im selben Jahr stieß auch der Winemaker Luke O'Cuinneagain ins Team und mit Ihm zog sein Knowhow, welches er auf Château Angelus, Screaming Eagle und Rustenberg gewonnen hat, auf Glenelly ein.
Im selben Jahr startet auch die erste Vinifikation der neu gepflanzten Weinberge und der 2007er Jahrgang markiert den Startschuss zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.
Im April letzten Jahres feierte die Grand Dame aus Bordeaux in Stellenbosch Ihren 85. Geburtstag und die offizielle Eröffnung des Weinguts Glenelly. Aus der Kollektion möchten wir Ihnen heute stellvertretend den 2009er Shiraz aus der Glass Collection vorstellen.

Im Glas satt funkelnd mit leicht animalischen Tönen in der Nase. Am Gaumen dann die große Überraschung: ein feinst geschliffener Shiraz mit einer Eleganz, wie man Sie sonst nur von einem grossen namhaften Bordeaux (wie zB der Comtesse) erwarten würde. Die Frucht ist sehr reintönig, dunkelbeerig, mit bestens integrierten Gerbstoffen und einer ungemeinen Länge versehen. Die 14,5% auf dem Etikett lassen sich nicht wegdiskutieren, stehen dem Wein aber gut zu Gesicht und dominieren ihn nicht, sondern stützen vielmehr. Ein geschmeidiger Fruchtcharmeur, wie er im Buche steht zum Vorteilspreis!
Unser Fazit: Chapeau an die Grande Dame de Bordeaux!
2009 Shiraz Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
Das 12 für 11 Einführungsangebot zu 131,45 frei Haus geliefert
Weitere Weine von Glenelly:
2010 Chardonnay Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
2008 Cabernet Sauvignon Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
2009 Merlot Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €
2010 Grand vin de Glenelly weiss - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€
2007 Grand vin de Glenelly rot - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€
2008 Lady May - Glenelly Estate 0,75l. 29,50 €
2009er Château Masburel Arrivage!

Nach der 2010er Subskriptionskampagne wuchs unsere Vorfreude auf die Arrivage der 2009er Weine umso mehr, da wir von einigen preislichen Kapriolen mal abgesehen, vom Jahrgang rundum überzeugt sind.
Leider lassen die 2009er Weine noch auf sich warten und vor dem Frühjahr 2012 werden wir nicht mit der Auslieferung beginnen. Umso mehr freut es uns, Ihnen heute die 2009er Weine von Château Masburel ans Herz legen zu dürfen.
Wie alles begann...
Im Jahre 1998 besuchten wir eine Weinverkostung in Köln und lernten Olivia Donnan und ihren ersten selbst abgefüllten Wein, den 1997er Jahrgang, kennen. Unter den vielen angestellten Weinen des Bergerac konnte uns keiner so richtig begeistern, lediglich dieser Masburel blieb uns in Erinnerung. So forderten wir dann nochmals von Olivia Probeflaschen an und verkosteten die Weine mit mehreren Verkostern und im direkten Vergleich zu dem ein oder anderen Bordeauxwein. Und siehe da, wir waren fasziniert, besonders im Hinblick auf die widrigen Wetterbedingungen des 97er Jahrgangs.
Vom St. Emilion bis ins Bergerac benötigt man mit dem Auto zwar weniger als eine halbe Stunde, aber vinologisch ist man hier in einer anderen Welt.
Das Château...
Die Geschichte des Château Masburel reicht zurück in das Jahr 1740. Nach vielen Jahren der Vermarktung über die Genossenschaft, erfüllen sich im Jahr 1997 Neil und Olivia Donnan ihren Lebenstraum und kaufen das heruntergekommene Chateau Masburel und werden Winzer. Neil arbeitete zu dieser Zeit noch für einen großen internationalen Konzern und Olivia siedelte sofort ins Bergerac über. Nach seiner Pensionierung folgte Ihr Neil und musste nach einigen Jahren als Winzer dann doch feststellen, dass ein Weingut Ihnen für den wohlverdienten Ruhestand doch mehr abverlangt, als Sie dachten und deren Abenteuer- und Reiselust doch eher im Weg steht.
2008 verkauften die Donnans dann das Weingut an den englischen Geschäftsmann Julian Robbins, einen passionierten Weinsammler, der die Erfolgsgeschichte des Weinguts daraufhin weiterführt.
Wir haben dieser Tage die 2009er Weine von Masburel nochmals nachverkostet und waren so begeistert, dass wir sofort beim Weingut nachbestellt haben:
2009 Consul de Masburel

Consul de Masburel ist der neue Name des Zweitweins (früher Lady-Masburel). Grundsätzlich sind es eher die jüngeren Reben aus Parzellen, die es nicht in den Grand Vin schafften, welche den Consul de Masburel prägen. Der Weine wurde zu 50% aus Cabernet Sauvignon, 20% Cabernet Franc und 30% Merlot gekeltert und anschließend standesgemäß 12 Monate im Barrique ausgebaut.
Bereits in der Nase ein berauschender und einzigartiger Wein mit einer hinreissend würzig, animalischen Frucht, die ihresgleichen sucht. Am Gaumen ein wuchtiger Charmebolzen par excellence. Mit seinen 14,5% ist der Wein kein Leichtgewicht und die Primärfrucht dominiert den Wein momentan auf faszinierende Art und Weise. Ein reichhaltiger Wein mit vielen Facetten und einer faszinierenden Länge. Mit einer guten Portion Röstaromen und einer massiven Frucht versehen, sollten Sie dem Wein ein paar Stunden in der Karaffe spendieren.
Unser Fazit: 40km weiter westlich im St. Emilion würde der Wein doppelt so teuer sein!
Consul de Masburel - Château Masburel 2009 0,75l. 10,95 €
2009 Chateau Masburel Montravel

Der Grand Vin wird ganz klassisch wie ein großer Bordeaux aus 70% Merlot und 30% Cabernet Sauvignon gekeltert. Der Wein reifte nicht weniger als 18 Monate in 100% neuen Fässern aus französischer Limousineiche.
Im Vergleich zum Consul wirkt der Grand Vin wesentlich finessenreicher aber auch verbindlicher, ernster, feiner und geschliffener. Die penible Selektion zahlt sich aus und der Wein kommt fast so seidig wie ein grosser Margaux daher. Mit der geschliffenen Eleganz und der vornehm wirkenden Frucht ein echter Grandseigneur der in Blindproben mit Sicherheit für einige Überraschungen sorgen wird. Ebenfalls 14,5% stehen hier auf dem Etikett und der Wein verträgt wie der Consul einige Stunden in der Karaffe. Ein wirklich grosser Wein, wie er nur vom rechten Ufer der Gironde kommen kann.
Unser Fazit: Einer der besten Weine von Château Masburel?
Château Masburel - Montravel Rouge 2009 0,75l. 15,50 €
MIXED 2009er TASTINGPAKET MASBUREL
9x Consul de Masburel & 3x Masburel 2009 zu 135,00 anstatt
Ältere Jahrgänge von Château Masburel :
2005 Lady Masburel

Immer noch mit einer reichhaltigen Primärfrucht in der Nase versehen, stellen sich langsam die ersten reiferen Töne ein. Am Gaumen trotz seines „Alters“ immer noch ein jugendlicher Wein mit einer berauschenden Frucht! Es zeigt sich mehr und mehr, dass die Weine von Masburel auch ungemein langlebig sind und wie ein grosser Bordeaux auch einige Jahre der Lagerung sehr gut überstehen. Die intensive Arbeit in den Weinbergen zahlt sich mehr und mehr aus und der Winemaker Eric, der seit 1998 mit an Bord ist, kann nunmehr das ganze Potential der Weinberge ausnutzen und auf die Flasche bringen.
2005 Lady Masburel - Château Masburel - 2005 11,50 €
2005 Château Masburel

Wie schon beim 2005er Lady zeigt auch der Grand Vin die ersten Töne der Reife, bzw. öffnet sich langsam. Zu den Anklängen von reifen Amarenakirschen gesellen sich Kakaotöne im Einklang mit deutlichen Zartbitterschokotönen von den Gerbstoffen. Aber auch die Noten dieser sich langsam öffnenden Beerenfrucht mit der beeindruckenden Finesse lassen den Wein mehr und mehr zugänglich werden. Trotzdem empfehlen wir auch hier einige Stunden in der Karaffe für den vollen Trinkgenuß!
2005 Chateau Masburel 0,75l. 17,50 €
Ich produziere keine gefälligen Weine, denn gefällig ist langweilig!“

Stefan Winter gehört zu „Message in a bottle“, jenen Jungwinzern aus Rheinhessen, die Deutschlands grösstes Anbaugebiet einen gehörigen Schub verleihen.
Sein ambitioniertes Credo lautet: „Als ich mit dem Jahrgang 2000 begann meine ersten Weine zu produzieren war für mich Eines ganz klar: Ich produziere keine gefälligen Weine, denn gefällig ist langweilig! Unsere Weinberge können weitaus mehr. Also lassen wir sie ihr Potential entfalten und unterstützen die Natur mit handwerklichem Geschick und Fleiß. So entstehen Weine mit eigener Persönlichkeit, und das sind genau die Weine, die ich erzeugen möchte.“
Zum Weingut Winter gehören heute ca. 20ha Weinberge, welche sich bereits seit 1469 im Besitz der Familie befinden. Bis Anfang der neunziger Jahre wurde das Weingut jedoch von den Eltern von Stefan Winter als landwirtschaftlicher Misch-Betrieb geführt. Was die Eltern auf den Weg gebracht haben führt Stefan Winter nun beeindruckend weiter.
Nach seiner Ausbildung zum „Staatlich geprüften Weinbautechniker" schnupperte Stefan Winter noch durch den Keller vom Weingut Klaus Keller (Rheinhessen) und Bassermann-Jordan (Pfalz)!
Heute bezeichnet er seinen Keller zwar als „Werkstatt“, ergänzt aber, dass hier nicht gehobelt oder poliert wird, sondern nur das zu Ende gebracht wird, was im Wingert gewachsen ist:
„Mit den eigenen wilden Hefen des Weinbergs und viel Geduld bringe ich möglichst pur zur Geltung, was der Weinberg zu bieten hat.“
Der Fokus von Stefan Winter liegt ganz klar auf den weißen Rebsorten mit Priorität auf Riesling und den weißen Burgundersorten. Die Weine werden nach den biologischen Regeln angebaut, ohne sich den starren Regeln eines Bio Zertifikats zu unterwerfen.


2010er Dittelsheimer Grauburgunder trocken
Die ältesten Grauburgunderreben mit nicht weniger als 48 Jahren auf dem Kerbholz! Bereits im Glas eine imposante goldfarbene Erscheinung a la trockene Riesling Spätlese.
Und auch in der Nase ein Wein der sofort Lust auf mehr macht. Eine höchst konzentrierte Frucht von reifen Aprikosen, gekochten Äpfeln und Honigmelone geprägt.
Am Gaumen dann ein trocken ausgebauter Grauburgunder wie wir Ihn noch nie im Glas hatten. Obwohl der Wein fast „ölig“ wirkt, hat er etwas Leichtes und mit seinen 12,5% ist er trotzdem ein ernster Wein, der aber auch polarisiert. Später im Gaumen finden sich noch nussige Anklänge und krautige Töne, die aber nicht stören sondern den Wein erwachsen erscheinen lassen. Im Grunde genommen handelt es sich um den Typus einer trockenen Spätlese, wie wir Sie vom Riesling kennen. In diesem Fall allerdings vom Grauburgunder.
Unser Fazit: Einer der schönsten Grauburgunder aus Deutschland, die wir je im Glas hatten!
2010er Dittelsheimer Grauburgunder trocken - Weingut Winter 9,50 €


2010er Dittelsheimer Weissburgunder trocken
Animierend mit strahlendem Heugelb, macht der Wein bereits im Glas eine mehr als gute Figur. Duftet animierend nach reifen Birnen und frischen Aprikosen. Am Gaumen trocken ausgebaut, vollmundig mit natürlichem Schmelz versehen. Wieder die Aromen von Birnen und Aprikosen, mag man den Wein gar nicht schlucken. Ein molliger Wein, trotzdem mit einer gewissen kühlen Unnahbarkeit versehen, ist dieser Weissburgunder auf einer reinen Kalkunterlage gewachsen und zu einem fast unverschämt günstigen Preis zu haben!
Unser Fazit: Weissburgunder Deluxe zum Vorteilspreis!
2010er Dittelsheimer Weissburgunder trocken - Winter 9,50 €

Stellen Sie sich Ihr gemischtes 12er Paket nach eigenen Wünschen zusammen:
Das gemischte 12er Paket (freie Sortierung) zu 114 € anstatt
Bitte geben Sie in Bestellschritt 5 die gewünschte Sortierung an. Sollten Sie keine Sortierung angeben, senden wir Ihnen jeweils 6 Flaschen zu .
2010er Grüner Silvaner "S" - Jürgen Hofmann

Aus 40-jährigen Reben, die der Vater gepflanzt hat, keltert Jürgen Hofmann einen Silvaner, vor dem auch namhafte Winzerkollegen aus Franken den Hut ziehen müssen.
Die Lage Appenheimer Eselspfad ist zwar nicht besonders berühmt, verfügt aber über eine solide Kalksteinunterlage auf der die Silvanerreben von Jürgen Hofmann offensichtlich zur Höchstform auflaufen. So auch im 2010er Jahrgang, der extrem spät geerntet wurde. Nach dem 10. Oktober kam nochmals eine Schönwetterphase und wer es schaffte solange seine Trauben hängen zu lassen, konnte feinst ausgereifte Trauben mit einer milden Säure ernten.
Hofmann lässt den Silvaner im grossen Holzfass spontan vergären und kann sich erneut über einen legitimen Nachfolger des genialen 2009er Jahrgangs freuen. Der Gault Millau wählte den 2009er zu einen der besten Silvaner Deutschlands!

Blitzsauber und leicht goldenes Schimmern im Glas. In der Nase hinreissend cremig mit feinst verwobenen Citrusaromen. Am Gaumen dann mit einer beeindruckenden Finesse versehen, überzeugt der Wein auf Anhieb! Die cremigen Anklänge sind spürbar, stehen aber nicht im Vordergrund und lassen den Wein dank der niedrigen, aber lebendigen Säure unheimlich tänzerisch bis leichtfüssig erscheinen. Von der Finesse her ein echt grosser Wein, wie er nur in Deutschland wachsen kann. Dank der vergleichsweise geringen 12,5% ein Wein, bei dem man ohne Reue auch noch gern das zweite und dritte Glas trinken mag.
Unser Fazit: „Mehr“ Silvaner zu dem Preis geht nicht!
2010 Grüner Silvaner S trocken - Weingut Hofmann 0,75l. 9,90 €
Das 12er Paket zu 118,00 € frei Haus geliefert
ABC: Anything but Chardonnay?

Gehören Sie zur Fraktion der ABC-Weintrinker? Als ABC-Trinker werden Weinfreunde bezeichnet, die alles außer Chardonnay trinken. Der Begriff bzw. Trend kommt mal wieder aus Amerika (Anything but Chardonnay) und bezeichnet den Trend weg von den fetten, holzüberladenen Chardonnays aus Kalifornien.
Zweifelsfrei stellt der Chardonnay als Pflanze wenige Ansprüche und wird deshalb in allen Winkeln der Erde angebaut, wo der Weinbau möglich ist. Die Rebsorte bevorzugt allerdings kalkhaltige Böden, wie Sie zum Beispiel im Burgund oder anderen Regionen Frankreichs zu finden sind. Es kann Zufall gewesen sein oder ist frühen empirischen Versuchen einiger Winzergenerationen im Burgund zu verdanken, dass seit langem die grössten Chardonnays zweifelsfrei aus dem Burgund kommen.
Das Maison Louis Latour keltert bereits seit sieben Generationen Weine im Burgund! Die Winzerfamilie begann 1768 in Aloxe-Corton mit dem Weinbau und gehört heute zu den grössten Häusern.
In den späten siebziger Jahren erweiterte das Maison Louis Latour seinen Wirkungskreis und sie waren die ersten Winzer, die im wunderschönen Gebiet der Ardeche den Chardonnay im grossen Stil anbauten. Die Bodenprofile sind dem des Burgunds sehr ähnlich und die Weinberge verfügen wie im Burgund über eine vortrefflich kalkhaltige Unterlage.
Wir stellen Ihnen heute mit dem 2009er den jüngsten Jahrgang Chardonnay Ardeche vor:

Bereits im Glas zart mit goldgelbenen Reflexen und einer animierend, mineralisch unterlegten Frucht in der Nase. Am Gaumen sehr burgundisch mit einer vollreifen Frucht mit Anklängen von Mirabelle und Steinobst. Ein verbindlicher, ernster Charakterwein, den Louis Latour, würde der Wein aus dem Burgund kommen, nicht zu diesem Preis auf die Flasche bringen könnte. Der Wein wurde zu 100% im Edelstahltank ausgebaut und kommt daher eher beschwingt daher, als fett und überladen zu wirken. Trotz seiner 13,5% ein recht tänzerischer und beschwingter Wein mit Anspruch.
Auch im grossen Rotweinglas macht dieser Wein eine sehr gute Figur!
Unser Fazit: „Kleiner“ authentischer Chardonnay ganz GROSS und zu dem Preis fast geschenkt!
2009 Chardonnay Ardeche - Louis Latour 0,75l. 6,50 €
Das 12er Aktionspaket zu 78,00 € versandkostenfrei geliefert
Rene Gabriel: „…Etwas dunkelröstig, aber dafür halt sexy…“

Château La Reysse – der 2009er Jahrgang sofort lieferbar!
Das Weingut le Reysse aus Begadan, im nördlichen Medoc, hatten wir Ihnen schon im Juni im Rahmen der Subskription vorgestellt. Dieser Tage konnten wir auch schon den ersten fertig abgefüllten Wein einlagern. Zum Glück ist es der vorzügliche 2009er Jahrgang und wir freuen uns, Ihnen heute den allerersten „fertigen“ 2009er Bordeaux anbieten zu können.
Stefan Paeffgen hatte als studierter Agrarwissenschafter bereits seit vielen Jahren den Traum Winzer zu werden. Seine Eltern kultivieren seit Generationen im Rheinland Weizen und Zuckerrüben. Insofern war es für Ihn ein Traum und Herausforderung zugleich, mit der Landwirtschaft, eine der anspruchsvollsten Kulturen zu betreiben. Während ein sehr entfernter Zweig der Familie in Köln seit Ende des 19. Jahrhunderts eine kleine aber sehr feine Hausbrauerei betreibt, zog es Stefan Paeffgen in Richtung Weinbau.Patrick Chaumont führte in zweiter Generation das Château la Reysse in Begadan. Nachdem sein Sohn durch Heirat auf das Weingut seiner Frau ins südlichere Pauillac zog, war er schließlich aus Altersgründen gezwungen, für sein Weingut einen Käufer zu finden und traf schließlich Stefan Paeffgen.
Momentan ist alles im Umbruch, Stefan Paeffgen hat erst im November 2010 den Notarvertrag unterschrieben und ist kurzerhand – zunächst ohne seine Familie – nach Bégadan umgesiedelt. Das alte Château ist eine riesige Baustelle und wird kernsaniert. Seit Juli ist die Familie nun wieder komplett und wir werden Le Reysse im August nochmals einen Besuch abstatten.Alle weiteren Informationen zum Weingut finden Sie auch in unserem Newsletter vom 20.06.
Stefan Paeffgen vergärt die Weine zunächst im Gärbottich aus Beton und baut sie dann standesgemäß in neuen Barriques aus französischer Eiche von verschiedenen Herstellern aus.
Wie schon der 2010er Jahrgang hat der 2009er Le Reysse alles was man sich von einem Medoc dieser Herkunft wünschen und erwarten darf. Im Glas satt, funkelnd, mit Tönen der Schwarzkirsche/Brombeere und einer feinen mineralischen Note. Der Wein hat den Ausbau im Holz gut absorbiert und hat in der Nase eine gewisse Noblesse.
Am Gaumen ein zupackender, fleischiger Bursche, der momentan noch im festen Griff der Tannine steckt. Aber schon jetzt zeigt sich eine intensive, lang anhaltende, verwobene Frucht, die auf Ihre Art „relativ“ im Einklang zu den Gerbstoffen steht. Damit meinen wir, dass wenn der Wein die Tannine abgebaut hat auch noch eine natürliche Fruchtunterlage da sein wird.Mit einigen Stunden in der Karaffe ist der Wein aber schon jetzt ein echter Hochgenuss für die Freunde solcher Charakterweine aus dem Medoc. Momentan überzeugt der Wein mit Schmelz und einer überbordenden Frucht, die der Jugendlichkeit geschuldet ist. Die 14% Alkohol sind relativ gut eingebunden und der Wein lässt keine Wünsche offen!
Rene Gabriel trifft es auf den Punkt: „…Etwas dunkelröstig aber dafür halt sexy…“ Sein Vergleich mit dem Pagodes de Cos ist ein echtes Kompliment aber auch etwas geschmeichelt.
Unser Fazit: Château Le Reysse ist für uns nach wie vor das gewagteste, emotionalste und grösste privat finanzierten Projekt in Bordeaux, welches wir zurzeit kennen. Paeffgen setzt alles auf eine Karte und bei dieser Qualität im Glas wird sich auch bald der Erfolg einstellen.
2009 Château Le Reysse - Medoc 0,75l. 15,50 €
Einführungsrabatt (10%) bei Abnahme von 12 Flaschen:
Das 12er Paket mit 10% Rabatt zu 167,40 €

Freitag, 05.08.2011
2010er TAKATUKA ist da!

Der Sauvignon Blanc KAITUI von Markus Schneider ist der mit Abstand meist verkaufte deutsche Sauvignon Blanc aus unserem Sortiment und meist zum Ende des Sommers ausverkauft. Seit letztem Jahr hat Markus Schneider nun mit dem TAKATUKA den perfekten „Ersatz“ geschaffen.
Aus 75% Sauvignon Blanc und 25% Chardonnay gekeltert, ist der Wein die perfekte Ergänzung der jährlichen Kollektion von Markus Schneider:
"TAKATUKA? Wir kommen uns im wahrsten Sinne manchmal vor wie auf einer Pirateninsel - seit unsere Tochter Josephine mit an Bord ist. Mit Sauvignon Blanc und Chardonnay, haben wir zwei der bedeutendsten Rebsorten der Welt bei uns zu Hause „zusammengebracht“. Ein Teil ganz frisch und reduktiv ausgebaut, der andere mit viel Sauerstoff und ganz traditionell im Holz."

Wie der KAITUI, wird der Wein aus höchst reifem und gesundem Traubenmaterial gekeltert und nach 8-10 Stunden auf der Maische schonend gepresst.
Nobel goldfarben im Glas, erscheint der Wein schon im Glas total spannend. Trotz des hohen Anteils des Sauvignon sind die Stachelbeertöne in der Nase kaum vorhanden. Vielmehr wirkt der Wein deutlich erwachsener, gehaltvoller, finessenreicher, vielleicht auch verspielter als der KAITUI.
Am Gaumen dann leichtfüßig, beschwingt und mit „nur“ 12% Alkohol ungemein leicht und eher filigran, mit einer hinreißenden Textur und Länge versehen. Dieser Wein hat Finesse, Charakter und alles was man sich von einem deutschen Weisswein wünschen kann!
Ganz nebenbei unterstützt der Wein auch wieder einen guten Zweck! Auch den Reinerlös des 2010er TAKATUKAs spendet die Familie Schneider an das Kinderhospiz STERNTALER!
2010 Takatuka - Weingut Markus Schneider 0,75l. 9,95 €
Das 12er Aktionspaket zu 119,40 € frei Haus geliefert
Mittwoch, 06.07.2011
Eine grossartige Bereicherung für das Rioja und unser Sortiment!

Die Familie von Javier Rodriguez ist schon seit über 200 Jahren mit Weinbau beschäftigt und stammt eigentlich aus der Rueda. Javier war Teilhaber bei Bodegas Viña Herminia und konzentrierte sich nach seinem Ausstieg zunächst intensiv auf die Erforschung von Bodenstrukturen in den Weinbergen. Dank seines wissenschaftlichen Ansatzes führt er heute, in Kooperation mit der renommierten Universität of California in Davis und John Deere, Bodenanalysen in Spanien und Bordeaux durch. So vertraut z.B. auch Lafite-Rothschild auf die Erkenntnisse von Javier, wenn es darum geht neue Weinberge anzulegen.
Mit seinem jüngsten Weingut verfügt er nunmehr über 45ha Weinberge auf über 500m Höhe, die größtenteils mit Tempranillo bestockt sind und ein Alter von durchschnittlich 35 Jahren aufweisen.
Javier Rodriguez geht immer noch ein bis zwei Schritte weiter als seine Kollegen und sein Tatendrang und Sinn nach Perfektion scheint keine Grenzen zu kennen!
Neue Fässer kauft er nicht einfach. Er fährt nach Frankreich und sucht sich zuerst die Bäume aus, die für Ihn dann gefällt, zerlegt und gelagert werden. Die Fertigung erfolgt dann nach seinen Vorgaben. Und seine neueste Idee ist ein echter Clou! Für einen Crianza liegen die Weine laut Gesetz mindestens 12 Monate im Faß und diese Zeit benötigen die Weine auch um vollends von der Faßlagerung zu profitieren. Javier Rodriguez Spezial-Barriques weisen jedoch gefräste Rillen auf. So wird die Kontaktfläche des Weines zum Faß entscheidend erhöht. Durch die grössere Oberfläche erhält der Wein einen intensiveren Kontakt mit dem Holz und dies lässt sich auf faszinierende Weise im Wein nachvollziehen.
Der Lacrimus 5 aus dem 2010er Jahrgang ist ein reinsortiger Tempranillo und steht satt im Glas mit einem feinen, purpurfarbenen Rand. Bereits in der Nase ein beeindruckend „voller“ Wein, der mehr an einen modernen Châteauneuf-du-Pape mit animalischen Tönen erinnert, als an einen „kleinen“ Rioja! Ein reichhaltiges Potpourri sehr ausdrucksstarker, gekochter und reifer Beerenfrüchte wird von feinen Vanilletönen eingerahmt.

Am Gaumen dann ein intensiv wuchtiger Wein, der in dieser Preisklasse neue Dimensionen zu definieren scheint! Unglaublich vollmundig, saftig und geschmeidig für einen 6€ Wein, kann dieser Wein aus dem Stand überzeugen. Höchst feine Tannine werden von Mokka- und Vanilletönen begleitet und hinterlassen einen verdutzten Gaumen.
Der Wein schafft den Quantensprung zwischen einem fruchtdominierten Jungwein der Kategorie Roble und der Aristokratie eines Crianza.
Dabei hat der Wein eine beeindruckende Finesse und besticht mit seiner puren Frucht. Mit seinen 13,5% kein Leichtgewicht sondern eher der Kategorie „Blockbuster“ hinzuzurechnen, um es mit Parkers Worten zu sagen. Und wenn dieser den Wein mal im Glas haben sollte, wird es sehr viele Punkte hageln!
So aber können Sie ganz in Ruhe in den nächsten 2-3 Jahren einen wirklich grossartigen Rioja zum unschlagbaren Preis genießen! Dieser Wein profitiert ungemein vom Dekantieren und „schreit“ nach den grössten Rotweingläsern, die sie haben!
UNSER FAZIT: Eine grossartige Bereicherung für das Rioja und unser Sortiment!
2010 Lacrimus 5 - Bodegas Sendero Royal 0,75l. 6,50 €
Das 12er Aktionspaket zu 72,00 € frei Haus geliefert
2006er Brunello di Montalcino - Cerbaiona: Rarität mit 98/100 Punkten!
2006er Brunello di Montalcino – Cerbaiona

Diego Molinari kam im Alter von 45 Jahren mit seiner Frau Nora 1976 nach Montalcino, nachdem er seine aktive Zeit als Pilot bei Alitalia beendete. Zu dem kleinen Weingut gehören bis heute nur 3ha Weinberge samt 12ha Wäldern und Olivenhainen. Diego wollte von Anfang an alles selber machen und es kam für ihn nie in Frage, externe Oenologen oder Berater zu engagieren. Es dauerte 4 Jahre in denen das Weingut bzw. Wohnhaus von Grund auf saniert wurde und die ersten „Gehversuche“ in Sachen Weinbau gestartet wurden. Vom ersten Jahrgang 1980 wurden lediglich 70 Flaschen geerntet, da ein Großteil der Weine einem Hagelsturm zum Opfer fielen. Heute werden jährlich ca. 8.000 Flaschen Brunello gefüllt, die in Windeseile verkauft sind.
Diego Molinari ist ein Purist und behandelt seine Weine von je her so schonend wie möglich nach alter Tradition. Er folgt seinem Gefühl und teilweise seine autodidaktischen Fähigkeiten.
Im Weinberg verzichtet er auf jegliche Chemie und überlässt alles soweit wie möglich der Natur.
Im Keller benutzt er zwar noch eine hydraulische Presse, regelt die Temperatur in seinem Keller aber durch öffnen von Fenstern und Türen am Morgen. Auf Hefen verzichtet er dabei ebenso wie auf eine Filtrierung oder Klärung der Weine. Den Ausbau der Weine macht er ganz traditionell im grossen Holzfass statt im Barrique.
Mit dem 2004er und dem 2006er Jahrgang erhält Diego Molinari nunmehr von Parker die Auszeichnungen für sein Lebenswerk. Dieses Jahr vollendet Diego Molinari sein 80. Lebensjahr und ist leider schwer erkrankt. Wir wünschen Ihm von Herzen alles Gute für seinen weiteren Weg!
Bereits im Glas ein imposant klassischer Brunello mit deutlichem Ziegelrot. In der Nase ein höchst diversifiziertes Erlebnis mit balsamischen Noten, Gewürzen aber auch einem mentholischen Anflug und den typischen Fruchtnoten von Kirschen und Pflaumen.
Am Gaumen dann ein einzigartiger klassischer Brunello par excellence. Der Wein überzeugt mit einer unbändigen Kraft ohne dabei „laut“ zu werden. Ungemein burgundisch ist der Wein auf seine Art kompakt und wirkt unnahbar. Obwohl der Wein schon 40 (!) Monate im Faß lagerte, können wir uns der Vermutung von Parker nur anschließen, dass dieser Wein beinah für die Ewigkeit gemacht ist.

TheWineAdvocate: "The 2006 Brunello di Montalcino literally explodes onto the palate with masses of dark cherries, plums, wild herbs, menthol and spices. Hard candy and gorgeous inner perfume emerge from a sweet, ripe and totally expressive core. The finish is elegant, decisive and eternal. At times the Cerbaiona 2006 has been surprisingly dark and weighty while other tastings have shown the more finessed side of the wine. Either way, it is a Brunello to buy and bury in the deepest corner of the cellar. It is a mythical, legendary wine in the making. The Brunello spent 40 months in cask.”
98/100 Punkte - Trinkreife: 2016-2031
Unser Fazit: Einer der grössten Brunellos die wir je im Glas hatten!
2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona 0,75l. 109,95 € (limitiert!)
2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona MAGNUM 239,00 € (limitiert!)
2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona DOPPELMAGNUM 480,00 € (limitiert!)

Diego Molinari kam im Alter von 45 Jahren mit seiner Frau Nora 1976 nach Montalcino, nachdem er seine aktive Zeit als Pilot bei Alitalia beendete. Zu dem kleinen Weingut gehören bis heute nur 3ha Weinberge samt 12ha Wäldern und Olivenhainen. Diego wollte von Anfang an alles selber machen und es kam für ihn nie in Frage, externe Oenologen oder Berater zu engagieren. Es dauerte 4 Jahre in denen das Weingut bzw. Wohnhaus von Grund auf saniert wurde und die ersten „Gehversuche“ in Sachen Weinbau gestartet wurden. Vom ersten Jahrgang 1980 wurden lediglich 70 Flaschen geerntet, da ein Großteil der Weine einem Hagelsturm zum Opfer fielen. Heute werden jährlich ca. 8.000 Flaschen Brunello gefüllt, die in Windeseile verkauft sind.
Diego Molinari ist ein Purist und behandelt seine Weine von je her so schonend wie möglich nach alter Tradition. Er folgt seinem Gefühl und teilweise seine autodidaktischen Fähigkeiten.
Im Weinberg verzichtet er auf jegliche Chemie und überlässt alles soweit wie möglich der Natur.
Im Keller benutzt er zwar noch eine hydraulische Presse, regelt die Temperatur in seinem Keller aber durch öffnen von Fenstern und Türen am Morgen. Auf Hefen verzichtet er dabei ebenso wie auf eine Filtrierung oder Klärung der Weine. Den Ausbau der Weine macht er ganz traditionell im grossen Holzfass statt im Barrique.
Mit dem 2004er und dem 2006er Jahrgang erhält Diego Molinari nunmehr von Parker die Auszeichnungen für sein Lebenswerk. Dieses Jahr vollendet Diego Molinari sein 80. Lebensjahr und ist leider schwer erkrankt. Wir wünschen Ihm von Herzen alles Gute für seinen weiteren Weg!
Bereits im Glas ein imposant klassischer Brunello mit deutlichem Ziegelrot. In der Nase ein höchst diversifiziertes Erlebnis mit balsamischen Noten, Gewürzen aber auch einem mentholischen Anflug und den typischen Fruchtnoten von Kirschen und Pflaumen.
Am Gaumen dann ein einzigartiger klassischer Brunello par excellence. Der Wein überzeugt mit einer unbändigen Kraft ohne dabei „laut“ zu werden. Ungemein burgundisch ist der Wein auf seine Art kompakt und wirkt unnahbar. Obwohl der Wein schon 40 (!) Monate im Faß lagerte, können wir uns der Vermutung von Parker nur anschließen, dass dieser Wein beinah für die Ewigkeit gemacht ist.

TheWineAdvocate: "The 2006 Brunello di Montalcino literally explodes onto the palate with masses of dark cherries, plums, wild herbs, menthol and spices. Hard candy and gorgeous inner perfume emerge from a sweet, ripe and totally expressive core. The finish is elegant, decisive and eternal. At times the Cerbaiona 2006 has been surprisingly dark and weighty while other tastings have shown the more finessed side of the wine. Either way, it is a Brunello to buy and bury in the deepest corner of the cellar. It is a mythical, legendary wine in the making. The Brunello spent 40 months in cask.”
98/100 Punkte - Trinkreife: 2016-2031
Unser Fazit: Einer der grössten Brunellos die wir je im Glas hatten!
2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona 0,75l. 109,95 € (limitiert!)
2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona MAGNUM 239,00 € (limitiert!)
2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona DOPPELMAGNUM 480,00 € (limitiert!)
Montag, 04.07.2011
Flor de Vetus 2009

Aus den Kellern der Familie Antón kennen unsere Stammkunden sicherlich noch den legendären 2004er Villacreces. Dieser sinnliche Ribera del Duero eroberte die Herzen unserer Kunden im Sturm! Nicht zuletzt dank seiner 95/100 Punkte von Parker, setzte ein wahrer Run auf diesen Wein an.
Die Familie Anton bewirtschaftet aber noch einige andere Weinberge in Spanien und wir stellen Ihnen heute den jüngsten Coup aus der Toro-Kellerei Vetus vor.
Zur Bodega Vetus gehören 20 Hektar Weinberge, welche ausschließlich mit Tempranillo bepflanzt sind und sich auf 6 Parzellen verteilen. Beim Flor de Vetus handelt es sich um keinen Zweitwein, sondern vielmehr um einen eigenständigen Wein mit eigenem Charakter. Die Familie Anton interpretiert mit diesem Wein einen modernen Stil der dem Zeitgeist entspricht bei dem eher Frische, Eleganz und Komplexität gefragt sind und möchte diesen Wein neben dem Villacreces positionieren.
Mit dem 2009er Jahrgang konnten perfekt ausgereifte Reben geerntet werden, die unter strengster Selektion für den Flor de Vetus gekeltert wurden. Der Ausbau erfolgte in neuen Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche.
Wir sind meistens etwas hin- und hergerissen zwischen den Tempranillo Weinen aus dem Ribera del Duero und dem Toro. In grossen Jahrgängen sind die Weine aus dem Toro denen des Ribera ebenbürtig.

Der 2009er Flor de Vetus überzeugt bereits im Glas eindrucksvoll. Satt, schwarzrot mit violetten Reflexen und einer beeindruckenden Tempranillo Aromatik in der Nase, macht der Wein sofort Lust auf mehr! Die beerig-reifen Töne des Tempranillo machen den Wein unwiderstehlich.
Am Gaumen dann ein höchst finessenreicher Wein, der seinesgleichen sucht. Ein geschliffenes Elixier, welchem trotz seiner 13,5% eine gewisse Leichtigkeit zu attestieren ist und mit seiner Eleganz im grossen Rotweinglas einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt!
Die Frucht ist feinverwoben und leistet sich keinen Patzer. Ein mustergültig geschmeidiger Tempranillo, für den von anderen Kellereien ein vielfach höherer Preis aufgerufen wird. Die Tannine sind bestens integriert und kaum merklich, stützen Sie aber den Wein und verleihen ihm Fülle. Wenn Sie dem Wein noch ein paar Stunden in der Karaffe spendieren, können Sie sich ab sofort über puren Weingenuss zum sehr kleinen Preis freuen!
Unser Fazit: Mehr Spanien in der 10€ Preisklasse gibt es nicht!
2009 Flor de Vetus - Vetus Artevino 0,75l. 9,50 €
Das 12er Aktionspaket zu 114,00 € frei Haus geliefert
Mittwoch, 22.06.2011
2010er Riesling VON BUHL- eine „Grundsatzerklärung“!

Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns auf die neuen Rieslinge vom Weingut Reichsrat von Buhl aus Deidesheim.
Seit über 150 Jahren existiert das Weingut und wird stets mit Deidesheim in einem Atemzug genannt, wenn es um Wein geht. Wie kaum ein anderes Weingut kann das Team nicht nur mit die besten Pfälzer Rieslinge auf die Flasche bringen, sondern hat auch einige sehr gute Winzersekte im Angebot, die sich vor einem Champagner keinesfalls verstecken müssen.
Heute gehört das Weingut Achim Niederberger, der in Deidesheim ebenso das Weingut Bassermann-Jordan und von Winningen sein Eigentum nennt. Seit 1989 ist Reichsrat von Buhl verpachtet und wenn dieser Pachtvertrag 2013 ausläuft, kursieren bereits Spekulationen über eine Verschmelzung dieser drei Weingüter zu einem Besitz, wie dieser so im 19. Jahrhundert bestanden hat
Aktuell macht das Weingut aber mit seiner neuen Zertifizierung auf sich aufmerksam und der 2010er Jahrgang VON BUHL trägt erstmalig das Siegel „Wein aus ökologisch erzeugten Trauben“.

Der Wein kann in der Nase mit den typischen fein verwobenen Citrusaromen und Tönen von Steinobst aufwarten. Am Gaumen dann ein Wein, der uns einmal mehr Schwärmen lässt. Dieser Riesling hat alles was man von einem Pfälzer Riesling erwarten darf und stellt für uns die Messlatte dar.
Höchst finessenreich und verwoben, setzen sich die Citrus- und Steinobstaromen auch am Gaumen fort und lassen den Wein sehr lebendig wirken. Die Säure ist merklich vorhanden, hat Spiel und lässt den Wein fast tänzerisch wirken. Wir probieren den Wein auch im grossen Rotweinglas und sind positiv überrascht, wie sehr der Wein noch profitiert. Mit seinen 11,5% lässt sich der Wein als „leicht“ bezeichnen, aber vom Ausdruck & Geschmack ist er dies auf keinen Fall!
Das Weingut selbst ergänzt: „Die Weine "VON BUHL", "JULIE" und "ARMAND" sind eine Grundsatzerklärung. Sie repräsentieren unser persönliches Verständnis von Kultivierung und Ausbau des Rieslings.“
Unser Fazit: Mehr Riesling zu dem Preis geht nicht!
| 2010 Riesling VON BUHL trocken - Reichsrat von Buhl 0,75l. 8,95 € | ![]() |
Das 12er Paket zu 99,99 € frei Haus geliefert
Montag, 20.06.2011
Château Le Reysse – ein Traum im Medoc wird wahr!

Château Le Reysse – ein Traum im Medoc wird wahr!
In Bégadan, im nördlichen Medoc, sind die Weingüter La Tour de By und Rollan de By (Haut-Condissas) die Platzhirsche. In direkter Nachbarschaft liegt das Weingut Le Reysse, welches nun von einem Deutschen aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird.
Es liest sich fast wie einer dieser Geschichten aus dem Märchen….Patrick Chaumont führte in zweiter Generation das Château Le Reysse in Begadan. Nachdem sein Sohn durch Heirat auf das Weingut seiner Frau ins südlichere Pauillac zog, war er schließlich aus Altersgründen gezwungen, für sein Weingut einen Käufer zu finden.
Stefan Paeffgen hatte als studierter Agrarwissenschaftler bereits seit vielen Jahren den Traum Winzer zu werden. Seine Eltern kultivieren seit Generationen im Rheinland Weizen und Zuckerrüben. Insofern war es für Ihn ein Traum und Herausforderung zugleich, mit der Landwirtschaft, eine der anspruchsvollsten Kulturen zu betreiben. Während ein sehr entfernter Zweig der Familie in Köln seit Ende des 19. Jahrhunderts eine kleine aber sehr feine Hausbrauerei betreibt, zog es Stefan Paeffgen in Richtung Weinbau.
Momentan ist alles im Umbruch, Stefan Paeffgen hat erst im November 2010 den Notarvertrag unterschrieben und ist kurzerhand – zunächst ohne seine Familie – nach Bégadan umgesiedelt. Vom alten Chateau stehen fast nur noch die Außenmauern und momentan läuft die Sanierung auf Hochtouren, damit im Juli die ganze Familie aus Belgien übersiedeln kann. Bei unserem Besuch im April konnten wir eine faszinierende Baustelle besichtigen.
Zu Château Le Reysse gehören zur Zeit 4,5ha Weinberge, die direkt an Rollan de By, La Tour de By und teilweise direkt an die Gironde angrenzen. Das durchschnittliche Alter der Reben beträgt 46 Jahre und die Weinberge sind zu 55% mit Cabernet Sauvignon und zu 45% mit Merlot bestockt. Die älteren Rebstöcke sind 60 Jahre alt und geben nur einen Miniertrag von 20-25hl pro Hektar. Eine Parzelle ist gar mit 97 Jahre alten Cabernets bestockt!
Das Terroir ist einzigartig und beeindruckend. In einem Enclos geschützt liegen die Weinberge umgeben von Waldflächen mit großem alten Eichenbestand, die ebenfalls zum Chateau gehören. Direkt hinter dem alten Chais tut sich ein Biotop auf. Eine ausgedehnte Wiese mit einem kleinen Kanälen durchzogen ist das Zuhause einiger Frösche und Schildkröten. Nicht weniger als acht (!) verschiedene Orchideenarten sind auf Château Le Reysse heimisch, teilweise wachsen sie zwischen den Rebstöcken! Dank der tiefgründigen Kiesböden mit Kalk-Ton-Unterlagen müssen die Rebstöcke tief wurzeln, um an die wasserführenden Schichten zu kommen und sind somit auch gut gewappnet, größeren Hitzeperioden zu strotzen.Der Ausbau der Weine erfolgt standesgemäß in neuen Barriques aus französischer Eiche und die Weine werden in die schwere Bordeauxflasche abgefüllt.
Anläßlich unseres Besuchs im April konnten wir den 2010er Jahrgang vom Faß und den frisch abgefüllten 2009er Jahrgang probieren. Wir waren von der Qualität von diesem uns unbekannten Château total überrascht! Der 2010er Le Reysse hat alles was man sich von einem typischen Medocwein wünscht. Wie die prominenten Nachbarn Rollan de By bzw. La Tour de By, besticht der Wein mit einer mustergültigen maskulinen Frucht mit St. Estephe Anklängen. Trotzdem brilliert der Wein mit einer ansprechenden Textur. Sowohl die Rebsortentypizität, wie auch das Terroir ist bestens interpretiert und findet sich im Wein wieder. Es ist uns absolut schleierhaft, wieso noch keiner der bekannten Journalisten auf dieses Kleinod aufmerksam geworden ist.
Nach unserer Rückkehr aus Bordeaux haben wir Rene Gabriel Verkostungsmuster zur Verfügung gestellt und er war begeistert von dem Wein. Eine Bewertung gibt er leider nur ab, wenn er auch das Weingut besucht hat. Er beschriebt den Wein in einer Email an uns„… Aromatisch, konzentriert und doch elegant. Etwas dunkelröstig aber dafür halt sexy. Hat recht viele Parallelen mit dem Pagodes de Cos….“
Chapeau mit dem Vergleich wären wir zwar nicht so weit gegangen, aber es bestärkt uns in unserer Meinung ein echtes Juwel aufgetan zu haben.Auch Mario Scheuermann hat den Wein verkostet: „Dunkles, sehr dichtes rubinrot. Nase mit einem dunklen Früchtekompott, rauchig, etwas schwarze Schokolade. Dazu diese für diesen Teil des Bas Médoc und St. Estèphe charakteristische schroffe Mineralität. Am Gaumen stark säurebetont, schöne satte, reife Sauerkirschfrucht, dahinter aber auch viel Süsse. Schokoladig, fleischig, cremige Konsistenz. Lang und nachhaltig. Noch etwas bitter im Abgang.“
91-93/100 Punkte (identische Bewertung wie für La Tour de By und La Tour Carnet)
Unser Fazit: Château Le Reysse ist für uns das gewagteste, emotionalste und grösste privat finanzierten Projekt, welches wir zurzeit kennen. Stefan Paeffgen setzt alles auf eine Karte, seine Investitionen sind enorm und von einem scheinbar unbändigen Enthusiasmus begleitet.
Seien Sie, wie bei unserer Entdeckung von Château Masburel aus dem Bergerac, von Anfang an mit dabei und lagern Sie auch den 2010er Le Reysse ein! Ein einzigartiger Wein mit einem sensationellen Preis!
2010 Château Le Reysse - Medoc 0,75l. 9,95 €

Donnerstag, 09.06.2011
2010 Château Pontet-Canet

Château Pontet-Canet gehört seit 1975 der Familie Tesseron und wird heute von Alfred Tesseron und seiner Nichte Melanie geleitet.
Die Qualität der Weine von Pontet-Canet hat sich in den letzten 10 Jahren dramatisch verbessert. Dies ist die Summe von vielen kleinen und grossen Entscheidungen, die sich nach und nach auszahlen. Während z.B. der Einsatz von Pferden in den Weinbergen Anfangs belächelt wurde, sind mittlerweile auch andere prominente Weingüter wie z.B. Latour dazu übergegangen, die Weinberge ebenfalls durch Pferde bearbeiten zu lassen. Selbst in schwierigen Jahrgängen wie 2002 oder 2004 schafft es Pontet-Canet mustergültige Weine auf die Flasche zu bringen.
Seit dem 2009er Jahrgang ist man nunmehr auf einem Qualitätsniveau, welches dem prominenten Nachbarn Mouton-Rothschild in nichts mehr nachsteht!
Die 2010er Vegetationsperiode auf Pontet-Canet war jahrgangstypisch von verrieseln und einem sehr gleichmässig warmen und trockenem Sommer gekennzeichnet. Auf eine grüne Lese und das Entblättern konnte man 2010 komplett verzichten.
Der Wein verkostet sich fast wie ein Premier Cru. Mit seiner beinah überbordenden, reichhaltigen Frucht kann der Wein restlos überzeugen. Ein kompakter, muskulöser Wein mit einer berauschenden Tiefe und Länge. Einer der ganz grosser Terroirweine des Jahrgangs.
Noch ein Wort zum Preis. Dieser Wein bewegt sich auf einem Qualitäts-Niveau, was sonst nur dem Premier Cru Nachbarn Mouton-Rothschild vorbehalten war. Und auch im internationalen Preisvergleich bewegt sich der Wein locker auf einem ähnlichen Niveau wie ein Ornellaia oder Sassicaia.

Pontet-Canet’s 2010 harvest took place between September 29 and October 17 (this vineyard is one of the few in Bordeaux that is fully certified as biodynamic) and the final blend was 65% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot and the rest Cabernet Franc and Petit Verdot that achieved nearly 15% natural alcohol. A remarkable, full-bodied effort (as was the estate’s 2009 and 2008), like so many recent vintages from proprietor Alfred Tesseron, it is of first-growth quality (some may even argue that it eclipses several first-growths). Dense purple to the rim, it offers classic notes of creme de cassis, graphite, subtle smoke and spring flowers. Multidimensional with massive concentration as well as vivid purity, precision and freshness, this is another astonishing effort from an obsessive/compulsive proprietor who is doing everything right. On the downside, this 2010 will require a decade of cellaring and should evolve for 50+ years. It will be fascinating to drink it side by side with the 2009 and 2008.
96-100/100 Punkte - Trinkreife: 2021

Rene Gabriel [WeinWisser #05/2011]:
65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 4 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot, Ertrag: 41 hl/ha. Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Schwarzes Beerenpaket in der dezent trockenen Nase, Teernoten, Lakritze, extrem tiefgründig. Fester Gaumen, viel Fleisch, alles im schwarzbeerigen Bereich, unglaubliche Aromatik, ein genial tiefschürfender Terroirwein. Kein lauter Pauillac, aber einer, der an legendäre Jahrgänge früherer Zeiten erinnert. Kann zur Legende reifen, aber nicht vor Ablauf von etwa 15 Jahren.
19/20 Punkte - Trinken: 2024–2055
2010 Pontet Canet - 5. Cru classé Pauillac 0,75 l. 139,95 €
Donnerstag, 26.05.2011
2010 Riesling auf der Mauer - Bassermann Jordan

Dieser Wein sorgte letztes Jahr mit seinem Sieg des Deutschen Riesling Preises der Weinwelt für Furore! Aus rund 1300 Rieslingen kürte die 78-köpfige Jury den Wein mit 93/100 Punkten zum Sieger!
Namensgebend für diesen faszinierenden Pfälzer Riesling sind die sandsteinummauerten Lagen in Deidesheim und Ruppertsberg, auf denen der Wein wächst…“auf der Mauer“.

Und der 2010er Jahrgang kann erneut bereits im Glas sofort überzeugen. Satte goldgelbe Reflexe im Glas zeigen bereits die Güte der Trauben, die wohl den Anforderungen einer Spätlese gerecht werden dürften.
In der Nase ein typisch spontan vergorener Pfälzer Riesling mit wilden Aromen und der typischen reichhaltigen Citrusfrucht. Nach der Spontanvergärung im grossen Holzfass wird der Wein im Edelstahltank ausgebaut und kann so ebenfalls mit einer Finesse überzeugen.
Ein reichhaltiges Aromenspektrum macht sofort Lust auf mehr. Am Gaumen dann vollmundig, leicht saftig, aber trotzdem noch mit einer beschwingten Leichtigkeit, trotz seiner 12,5% die den Säurewerten geschuldet sind. Auf seine Art ein Tänzer, reichhaltig, wild und komplex.
Unser Fazit: Pfalz at its best!
2010 Riesling Auf der Mauer - Weingut Bassermann-Jordan 0,75l. 17,95 €
Das 6er Paket zu 99,99 € frei Haus geliefert
Auch als Magnumflasche erhältlich:
2010 Riesling Auf der Mauer - Weingut Bassermann-Jordan 1,5l. 39,95 €

















