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Freitag, 23.09.2011

2010er Riesling Tradition & 2009er Mano Negra von Philipp Kuhn



Die Weine von Philipp Kuhn lassen uns nicht los. Sowohl sein 2010er Riesling Tradition, wie auch sein 2009er Rotweincuvee „Mano Negra“ sind Weine, die uns begeistern und auf den Punkt in unser Sortiment passen!

2010er Riesling „Tradition“ – Philipp Kuhn



Wie alle Weine von Philipp Kuhn ist auch sein Premium Alltagsriesling 100% von Hand geerntet, 100% von Hand gemacht und 100% Riesling aus der Pfalz!

Unlängst präsentierte der VDP die 2010er Weine aus den Ersten Lagen. Der Meininger Verlag (Weinwelt/Weinwirtschaft) bewertete dieses Jahr doppelt so viele Weine mit 95 oder mehr Punkten, wie vom 2009er Jahrgang! Dies zeigt einmal mehr die Qualität des Jahrgangs.

Für seinen Riesling Tradtion keltert Philipp Kuhn 20-jährige Trauben aus drei verschiedenen Lagen rund um Laumersheim, welche durch Kalkstein und Lössböden geprägt sind. Für den kompletten Weg von der Traube bis auf die Flasche, hat sich Kuhn den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus [KUW] unterworfen.

Bereits im Glas ein spannender Wein, der sofort Lust auf mehr macht. Mit goldgelben Reflexen und einer beeindruckenden Aromatik in der Nase versehen. Duftet intensiv nach reifen Äpfeln und Aprikosen. Am Gaumen dann ein höchst lebendiger, saftiger Riesling [12,0%] mit Spiel und einer ordentlichen Portion Säure [7gr.] versehen. Mit seinen mineralischen Tönen vom Kalkstein, hat der Wein außerdem ein faszinierendes Verhältnis von Fruchtsüsse zur Säure. Wie so typisch für den Jahrgang, hat auch Kuhn nur eine recht geringe Erntemenge zur Verfügung und dieser Wein wird in Kürze ausverkauft sein!

Unser Fazit: Ein tänzerischer pfälzer Riesling, wie er im Buche steht!

2010 Riesling Tradition - Weingut Philipp Kuhn 0,75l. 7,80 €

Das 12er Aktionspaket zu 93,00 € frei Haus geliefert

2009 „Mano Negra“ – Philipp Kuhn



Dieses Rotweincuvee ist nach den schwarzen Händen des Winzers benannt, die er beim einmaischen der Trauben bekommt. 100% von Hand geerntet und 100% Rot!

Aus 70% Blaufränkisch und 30% Cabernet-Sauvignon keltert Philipp Kuhn einen echten Siegertyp, der es fast jedes Jahr bis ins Finale des deutschen Rotweinpreises schafft. Kuhn baut den Wein rebsortengetrennt 20 Monate in kleinen Barriques aus und verschneidet den Wein erst kurz vor der Abfüllung.

Vor dem Ergebnis können wir nur den Hut ziehen:
In der Nase recht mystisch mit den typischen würzigen Aromen des Blaufränkisch. Dazu gesellt sich eine gewisse seidige Noblesse, die dem Fassausbau zu verdanken ist. Am Gaumen ein wuchtiger Extraktbolzen mit einer gehörigen Portion Gerbstoffen versehen, die sich im Abgang mit deutlichen Tönen von Zartbitterschoko bemerkbar machen und das Potential des Wein anzeigen. Das Weingut schätzt das Reifepotential auf 8-9 Jahre!

Von der Textur ein sehr facettenreicher Wein aus einem hervorragenden Jahrgang! Wie schon der 2009er Black Print von Markus Schneider, überzeugen die 2009er Rotweine aus der Pfalz auf der ganzen Linie und wir sind schon jetzt auf das Ergebnis des diesjährigen Rotweinpreises gespannt!

Unser Fazit: Faszinierender Rotwein aus der deutschen Toskana!

2009 Mano Negra Rotweincuvee trocken - Weingut Philipp Kuhn 0,75l. 11,95 €

Das 12er Aktionspaket zu 139,90 € frei Haus geliefert

Grossartiger: 2007er Remelluri Reserva – 94/100 PP



1967 kaufte Jaime Rodríguez Salis äußerst geschichtsträchtige 20ha Weinberge in der nördlichen Rioja Alavesa. Die Geschichte dieser Weinberge lässt sich bis in das 10 Jahrhundert zurückverfolgen und es waren einmal mehr Mönche, die hier begannen Weine zu kultivieren.

Jaime Rodriguez begann in den siebziger Jahren, nach dem Vorbild der grossen Weingüter aus dem Bordeaux, nur einen Wein abzufüllen von Weinbergen rund um das Weingut. Dem ist er, bis auf einige wenige Sonderfüllungen zu außergewöhnlichen Jahrgängen oder besonderen Anlässen, treu geblieben.

Heute gehören zum Weingut nicht weniger als 150ha von denen stattliche 105ha bepflanzt sind. Remelluri war die Wiege bzw. ist das Elternhaus von Telmo Rodriguez, jenem höchst talentierten Winzer, der seine Sporen in Bordeaux lernte und uns, nach seiner Rückkehr von u.a. Cos d’Estournel Ende der 90er Jahre, einige Weine „schenkte“, mit denen die internationale Weinwelt auf die Weine Spaniens aufmerksam wurde.

Jaime Rodriguez hat sich zum Ende des letzten Jahres mit über 80 Jahren auf sein Altenteil zurückgezogen und ab Januar leitet Telmo Rodriguez zusammen mit seiner Schwester das Weingut.



Der 2007er Jahrgang wurde aus 90% Tempranillo, 5% Graciano und 5% Garnacha gekeltert und steht für DEN Charakter Rioja schlechthin!

Satt, rubinrot im Glas mit leichten violetten Reflexen und einer kompakten Frucht in der Nase, hat der Wein fast etwas aristokratisches.

Am Gaumen dann ein extraktreicher, fleischiger Rioja mit 13,5%, wie er im Buche steht! Vor der 16-monatigen, behutsamen Faßreife hat der Wein nur profitiert. Der Toastinggrad der Fässer wurde offensichtlich sehr moderat gewählt, so dass der Wein eher an ein Bad in einem Topf mit gekochten dunklen Früchten erinnert, als an den Besuch einer Schreinerei!

Ein cremiger Wein mit einer äußerst reintönigen Frucht ,mit feinst unterlegten Röstaromen und trotzdem mit subtilem Druck versehen, macht der Wein sofort Lust auf mehr! Geben Sie dem Wein einige Stunden in der Karaffe für das volle Geschmackserlebnis! Sie werden begeistert sein – einen so grossen Rioja zu einem so „unverschämt“ günstigen Preis gibt es nicht oft!


The 2007 Remelluri is composed of 90% Tempranillo, 5% Graciano, and 5% Garnacha fermented with indigenous yeasts and aged for 16 months in seasoned French and American oak. Deep purple in color, it reveals an already complex bouquet of exotic spices, leather, violets, mineral, and assorted black fruits. In the glass it is succulent with plush fruit, terrific grip and volume, and a lengthy, rich, supple finish. It can be approached now but is likely to continue filling out for several more years.
The modern winery of Remelluri was established in 1967. The vineyards are farmed organically and the winery employs an integrated system of agriculture. The winemaker is the renowned Telmo Rodriguez. Remelluri’s Blanco is the reference standard against which all others are measured in virtually every vintage.
94/100 Punkte

Unser Fazit: Mehr Rioja in der Preisklasse geht nicht!

2007 Remelluri Reserva - Bodegas Remelluri 0,75l. 16,95 €

Das 6er Paket zu 99,99 € frei Haus geliefert

Noch kein Tohuwabohu im Weinkeller?



Ende Juli waren wir bei Markus Schneider „Backstage“ eingeladen und hatten Gelegenheit, uns einen umfangreichen Eindruck über seine Arbeit zu verschaffen. Markus Schneider ist von seiner Arbeit förmlich besessen und stetig von seinen hochgesteckten Zielen getrieben.

Mittlerweile setzt auch er auf den Einsatz von Pferden in seinen Weinbergen, um den Boden zu schonen. Und wer einmal den unvergesslichen Blick auf Mannheim von seinen hoch gelegenen Sauvignon Weinbergen genossen hat, versteht den Begriff „cool climate“, der zunehmends auch in unseren Breiten an Bedeutung gewinnt.

Schon jetzt ist uns bekannt, dass Markus Schneider zum Jahresende noch einige Rotweine auf den Markt bringen wird, die es so in Deutschland noch nie gegeben hat.

Den Anfang macht heute der 2009er Jahrgang Tohuwabohu:

Das 1. Buch Moses beginnt mit dem Satz „Bereshith bara elohim et hashamajim v’et ha‘arez, v’ha‘arez hajtah tohu vavohu ...“ Tohuwabohu („wüst und leer“ übersetzt) beschreibt sinngemäß die größtmögliche Unordnung, die der ordnenden Hand Gottes bedarf.


Das Jahr 2007 war für Markus Schneider betrieblich, wie privat von grossen Ereignissen gekennzeichnet, in denen er sich wohl so manches Mal eine solch ordnende Hand gewünscht hätte. Mit dem imposanten und hochmodernen Kellerneubau legte er den Grundstein für weitere beeindruckende Weine aus Ellerstadt, während ihm die Geburt seines Sohns Nicolaus ein weiteres sehr bedeutendes Ereignis bescherte. Jeder Familienvater und Bauherr kann jetzt wohl erahnen, mit welcher Doppelbelastung Markus Schneider 2007 zu tun hatte. Er nahm dies zum Anlass den Tohuwabohu aus der Taufe zu heben:

„TOHUWABOHU ist eine Hommage an unseren Sohn Nicolaus, der bei uns nicht nur alles auf den Kopf stellt, sondern vieles neu ordnet. Ein Cuvee aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc, die Weinreben nur einen Steinwurf vom Weingut gewachsen, viel TOHUWABOHU, kein easy Drinking."



Auf kargen, sandig, kiesigem Boden gewachsen, hochreife und gesunde Trauben von Hand gelesen, traditionelle Maischegärung im Holz-Gärbottich mit anschließender Standzeit von 7 Wochen, schonender Pressung und anschliessender Reifung im Holzfass - das sind die Zutaten, aus denen deutsche Rotweine von Weltformat entstehen!

Bereits im Glas imposant pechschwarz, viskos und in der Nase eher an ein Fassmuster bei Thunevin erinnernd. Dunkelröstige, feinst verwobene Fruchtaromen mit Kakaoanklängen.

Am Gaumen dann ein finessenreicher Kraftbolzen. Mit Paprikaanklängen, sehr dicht und wieder verwoben, trotzdem auf seine Art nuanciert. Nicht das wir uns falsch verstehen, wo Schneider draufsteht ist auch Schneider im Glas! Ein Extraktbolzen par excellence mit 14,5%, die der Wein auch nicht verstecken kann, geschweige denn will. Dieser Wein ist Markus Schneider pur, trotzdem nur die Ouvertüre zu seinen reinsortigen Merlot und Syrah, die ab Dezember in den Verkauf kommen.

Die geschliffenen Gerbstoffe harmonieren bestens mit primären Fruchtsüsse. Ein Wein mit enorm grossem Potential und das zu einem Preis, der international betrachtet, als echtes Schnäppchen durchgeht!

Unser Fazit: Deutscher Rotwein GANZ GROSS!!! Gehört in jeden Weinkeller und damit er dort kein Tohuwabohu anrichten kann, sollte er in den nächsten 3-8 Jahren getrunken werden.

2009 Tohuwabohu - Weingut Markus Schneider 0,75l. 19,50 €

Das 6er Paket zu 117,00 € frei Haus geliefert

Die Magnumflasche (1,5 Liter) zu 41,00 €

Hut ab, an die Grand-Madame Pichon Comtesse de Lalande!



Der Wein, den wir Ihnen heute vorstellen dürfen, profitiert von der geballten Kompetenz bzw. von Einflüssen von Château Pichon-Comtesse de Lalande, Château l’Angelus und Château de Fieuzal aus Bordeaux, sowie Screaming Eagle aus Kalifornien und Rustenberg aus Stellenbosch!

Nun aber der Reihe nach: Madame May de Lencquesaing führt seit 1978 das Familienweingut Pichon-Comtesse de Lalande und sorgte dafür, dass die Comtesse, wie Sie von den treuen Fans abgekürzt wird, mit den grossen achtziger und neunziger Jahrgängen einen festen Platz in der Spitze des Pauillacs erobern konnte. Als „Super-Second“ führt an der Comtesse nach den Premier-Crus kein Weg vorbei!

Nach verschiedenen Besuchen in Südafrika stiess Madame Lencquesaing 2003 auf die Glenelly-Farm mit 128 Hektar in Stellenbosch. Die Farm verfügte bereits zu diesem Zeitpunkt über eine lange Geschichte und befand sich seit 1863 in Händen der britischen Familie Garlick.

Obwohl sich die Vorbesitzer bis dato noch nicht mit dem Weinbau beschäftigt hatten, erkannte Madame Lencquesaing das Potential, kaufte die Farm kurzerhand und begann sofort damit 65 Hektar mit Rebstöcken (Cabernet Sauvignon 43%, Shiraz 18%, Merlot 15%, Petit Verdot 9%, Cabernet Franc 8% und Chardonnay 8%) zu bepflanzen.

2007 war das große Jahr des Umbruchs für Madame Lencquesaing und Sie entschied sich Pichon-Comtesse de Lalande an das Champagnerhaus Roederer zu verkaufen. Fortan galt ihr ganzes Augenmerk auf Glenelly. Und neben dem Neubau einer 6.000qm grossen Kellerei, wurde viel Wert auf eine soziale Einbindung und Förderung aller Mitarbeiter gelegt.

Im selben Jahr stieß auch der Winemaker Luke O'Cuinneagain ins Team und mit Ihm zog sein Knowhow, welches er auf Château Angelus, Screaming Eagle und Rustenberg gewonnen hat, auf Glenelly ein.

Im selben Jahr startet auch die erste Vinifikation der neu gepflanzten Weinberge und der 2007er Jahrgang markiert den Startschuss zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.

Im April letzten Jahres feierte die Grand Dame aus Bordeaux in Stellenbosch Ihren 85. Geburtstag und die offizielle Eröffnung des Weinguts Glenelly. Aus der Kollektion möchten wir Ihnen heute stellvertretend den 2009er Shiraz aus der Glass Collection vorstellen.



Im Glas satt funkelnd mit leicht animalischen Tönen in der Nase. Am Gaumen dann die große Überraschung: ein feinst geschliffener Shiraz mit einer Eleganz, wie man Sie sonst nur von einem grossen namhaften Bordeaux (wie zB der Comtesse) erwarten würde. Die Frucht ist sehr reintönig, dunkelbeerig, mit bestens integrierten Gerbstoffen und einer ungemeinen Länge versehen. Die 14,5% auf dem Etikett lassen sich nicht wegdiskutieren, stehen dem Wein aber gut zu Gesicht und dominieren ihn nicht, sondern stützen vielmehr. Ein geschmeidiger Fruchtcharmeur, wie er im Buche steht zum Vorteilspreis!

Unser Fazit: Chapeau an die Grande Dame de Bordeaux!

2009 Shiraz Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

Das 12 für 11 Einführungsangebot zu 131,45 frei Haus geliefert

Weitere Weine von Glenelly:

2010 Chardonnay Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

2008 Cabernet Sauvignon Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

2009 Merlot Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

2010 Grand vin de Glenelly weiss - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€

2007 Grand vin de Glenelly rot - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€

2008 Lady May - Glenelly Estate 0,75l. 29,50 €

Hut ab, an die Grand-Madame Pichon Comtesse de Lalande!



Der Wein, den wir Ihnen heute vorstellen dürfen, profitiert von der geballten Kompetenz bzw. von Einflüssen von Château Pichon-Comtesse de Lalande, Château l’Angelus und Château de Fieuzal aus Bordeaux, sowie Screaming Eagle aus Kalifornien und Rustenberg aus Stellenbosch!

Nun aber der Reihe nach: Madame May de Lencquesaing führt seit 1978 das Familienweingut Pichon-Comtesse de Lalande und sorgte dafür, dass die Comtesse, wie Sie von den treuen Fans abgekürzt wird, mit den grossen achtziger und neunziger Jahrgängen einen festen Platz in der Spitze des Pauillacs erobern konnte. Als „Super-Second“ führt an der Comtesse nach den Premier-Crus kein Weg vorbei!

Nach verschiedenen Besuchen in Südafrika stiess Madame Lencquesaing 2003 auf die Glenelly-Farm mit 128 Hektar in Stellenbosch. Die Farm verfügte bereits zu diesem Zeitpunkt über eine lange Geschichte und befand sich seit 1863 in Händen der britischen Familie Garlick.

Obwohl sich die Vorbesitzer bis dato noch nicht mit dem Weinbau beschäftigt hatten, erkannte Madame Lencquesaing das Potential, kaufte die Farm kurzerhand und begann sofort damit 65 Hektar mit Rebstöcken (Cabernet Sauvignon 43%, Shiraz 18%, Merlot 15%, Petit Verdot 9%, Cabernet Franc 8% und Chardonnay 8%) zu bepflanzen.

2007 war das große Jahr des Umbruchs für Madame Lencquesaing und Sie entschied sich Pichon-Comtesse de Lalande an das Champagnerhaus Roederer zu verkaufen. Fortan galt ihr ganzes Augenmerk auf Glenelly. Und neben dem Neubau einer 6.000qm grossen Kellerei, wurde viel Wert auf eine soziale Einbindung und Förderung aller Mitarbeiter gelegt.

Im selben Jahr stieß auch der Winemaker Luke O'Cuinneagain ins Team und mit Ihm zog sein Knowhow, welches er auf Château Angelus, Screaming Eagle und Rustenberg gewonnen hat, auf Glenelly ein.

Im selben Jahr startet auch die erste Vinifikation der neu gepflanzten Weinberge und der 2007er Jahrgang markiert den Startschuss zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.

Im April letzten Jahres feierte die Grand Dame aus Bordeaux in Stellenbosch Ihren 85. Geburtstag und die offizielle Eröffnung des Weinguts Glenelly. Aus der Kollektion möchten wir Ihnen heute stellvertretend den 2009er Shiraz aus der Glass Collection vorstellen.



Im Glas satt funkelnd mit leicht animalischen Tönen in der Nase. Am Gaumen dann die große Überraschung: ein feinst geschliffener Shiraz mit einer Eleganz, wie man Sie sonst nur von einem grossen namhaften Bordeaux (wie zB der Comtesse) erwarten würde. Die Frucht ist sehr reintönig, dunkelbeerig, mit bestens integrierten Gerbstoffen und einer ungemeinen Länge versehen. Die 14,5% auf dem Etikett lassen sich nicht wegdiskutieren, stehen dem Wein aber gut zu Gesicht und dominieren ihn nicht, sondern stützen vielmehr. Ein geschmeidiger Fruchtcharmeur, wie er im Buche steht zum Vorteilspreis!

Unser Fazit: Chapeau an die Grande Dame de Bordeaux!

2009 Shiraz Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

Das 12 für 11 Einführungsangebot zu 131,45 frei Haus geliefert

Weitere Weine von Glenelly:

2010 Chardonnay Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

2008 Cabernet Sauvignon Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

2009 Merlot Glass Collection - Glenelly Estate 0,75l. 11,95 €

2010 Grand vin de Glenelly weiss - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€

2007 Grand vin de Glenelly rot - Glenelly Estate 0,75l. 16,90€

2008 Lady May - Glenelly Estate 0,75l. 29,50 €

2009er Château Masburel Arrivage!

Header Masburel

Nach der 2010er Subskriptionskampagne wuchs unsere Vorfreude auf die Arrivage der 2009er Weine umso mehr, da wir von einigen preislichen Kapriolen mal abgesehen, vom Jahrgang rundum überzeugt sind.

Leider lassen die 2009er Weine noch auf sich warten und vor dem Frühjahr 2012 werden wir nicht mit der Auslieferung beginnen. Umso mehr freut es uns, Ihnen heute die 2009er Weine von Château Masburel ans Herz legen zu dürfen.

Wie alles begann...

Im Jahre 1998 besuchten wir eine Weinverkostung in Köln und lernten Olivia Donnan und ihren ersten selbst abgefüllten Wein, den 1997er Jahrgang, kennen. Unter den vielen angestellten Weinen des Bergerac konnte uns keiner so richtig begeistern, lediglich dieser Masburel blieb uns in Erinnerung. So forderten wir dann nochmals von Olivia Probeflaschen an und verkosteten die Weine mit mehreren Verkostern und im direkten Vergleich zu dem ein oder anderen Bordeauxwein. Und siehe da, wir waren fasziniert, besonders im Hinblick auf die widrigen Wetterbedingungen des 97er Jahrgangs.

Vom St. Emilion bis ins Bergerac benötigt man mit dem Auto zwar weniger als eine halbe Stunde, aber vinologisch ist man hier in einer anderen Welt.

Das Château...

Die Geschichte des Château Masburel reicht zurück in das Jahr 1740. Nach vielen Jahren der Vermarktung über die Genossenschaft, erfüllen sich im Jahr 1997 Neil und Olivia Donnan ihren Lebenstraum und kaufen das heruntergekommene Chateau Masburel und werden Winzer. Neil arbeitete zu dieser Zeit noch für einen großen internationalen Konzern und Olivia siedelte sofort ins Bergerac über. Nach seiner Pensionierung folgte Ihr Neil und musste nach einigen Jahren als Winzer dann doch feststellen, dass ein Weingut Ihnen für den wohlverdienten Ruhestand doch mehr abverlangt, als Sie dachten und deren Abenteuer- und Reiselust doch eher im Weg steht.

2008 verkauften die Donnans dann das Weingut an den englischen Geschäftsmann Julian Robbins, einen passionierten Weinsammler, der die Erfolgsgeschichte des Weinguts daraufhin weiterführt.

Wir haben dieser Tage die 2009er Weine von Masburel nochmals nachverkostet und waren so begeistert, dass wir sofort beim Weingut nachbestellt haben:

2009 Consul de Masburel



Consul de Masburel ist der neue Name des Zweitweins (früher Lady-Masburel). Grundsätzlich sind es eher die jüngeren Reben aus Parzellen, die es nicht in den Grand Vin schafften, welche den Consul de Masburel prägen. Der Weine wurde zu 50% aus Cabernet Sauvignon, 20% Cabernet Franc und 30% Merlot gekeltert und anschließend standesgemäß 12 Monate im Barrique ausgebaut.

Bereits in der Nase ein berauschender und einzigartiger Wein mit einer hinreissend würzig, animalischen Frucht, die ihresgleichen sucht. Am Gaumen ein wuchtiger Charmebolzen par excellence. Mit seinen 14,5% ist der Wein kein Leichtgewicht und die Primärfrucht dominiert den Wein momentan auf faszinierende Art und Weise. Ein reichhaltiger Wein mit vielen Facetten und einer faszinierenden Länge. Mit einer guten Portion Röstaromen und einer massiven Frucht versehen, sollten Sie dem Wein ein paar Stunden in der Karaffe spendieren.

Unser Fazit: 40km weiter westlich im St. Emilion würde der Wein doppelt so teuer sein!

Consul de Masburel - Château Masburel 2009 0,75l. 10,95 €

2009 Chateau Masburel Montravel

Header Chateau Masburel small

Der Grand Vin wird ganz klassisch wie ein großer Bordeaux aus 70% Merlot und 30% Cabernet Sauvignon gekeltert. Der Wein reifte nicht weniger als 18 Monate in 100% neuen Fässern aus französischer Limousineiche.

Im Vergleich zum Consul wirkt der Grand Vin wesentlich finessenreicher aber auch verbindlicher, ernster, feiner und geschliffener. Die penible Selektion zahlt sich aus und der Wein kommt fast so seidig wie ein grosser Margaux daher. Mit der geschliffenen Eleganz und der vornehm wirkenden Frucht ein echter Grandseigneur der in Blindproben mit Sicherheit für einige Überraschungen sorgen wird. Ebenfalls 14,5% stehen hier auf dem Etikett und der Wein verträgt wie der Consul einige Stunden in der Karaffe. Ein wirklich grosser Wein, wie er nur vom rechten Ufer der Gironde kommen kann.

Unser Fazit: Einer der besten Weine von Château Masburel?

Château Masburel - Montravel Rouge 2009 0,75l. 15,50 €

MIXED 2009er TASTINGPAKET MASBUREL
9x Consul de Masburel & 3x Masburel 2009 zu 135,00 anstatt 145,05 €


Ältere Jahrgänge von Château Masburel :

2005 Lady Masburel

Flaschenabbildung Lady Masburel

Immer noch mit einer reichhaltigen Primärfrucht in der Nase versehen, stellen sich langsam die ersten reiferen Töne ein. Am Gaumen trotz seines „Alters“ immer noch ein jugendlicher Wein mit einer berauschenden Frucht! Es zeigt sich mehr und mehr, dass die Weine von Masburel auch ungemein langlebig sind und wie ein grosser Bordeaux auch einige Jahre der Lagerung sehr gut überstehen. Die intensive Arbeit in den Weinbergen zahlt sich mehr und mehr aus und der Winemaker Eric, der seit 1998 mit an Bord ist, kann nunmehr das ganze Potential der Weinberge ausnutzen und auf die Flasche bringen.

2005 Lady Masburel - Château Masburel - 2005 11,50 €

2005 Château Masburel

Flaschenabbildung Chateau Masburel

Wie schon beim 2005er Lady zeigt auch der Grand Vin die ersten Töne der Reife, bzw. öffnet sich langsam. Zu den Anklängen von reifen Amarenakirschen gesellen sich Kakaotöne im Einklang mit deutlichen Zartbitterschokotönen von den Gerbstoffen. Aber auch die Noten dieser sich langsam öffnenden Beerenfrucht mit der beeindruckenden Finesse lassen den Wein mehr und mehr zugänglich werden. Trotzdem empfehlen wir auch hier einige Stunden in der Karaffe für den vollen Trinkgenuß!

2005 Chateau Masburel 0,75l. 17,50 €

Ich produziere keine gefälligen Weine, denn gefällig ist langweilig!“



Stefan Winter gehört zu „Message in a bottle“, jenen Jungwinzern aus Rheinhessen, die Deutschlands grösstes Anbaugebiet einen gehörigen Schub verleihen.

Sein ambitioniertes Credo lautet: „Als ich mit dem Jahrgang 2000 begann meine ersten Weine zu produzieren war für mich Eines ganz klar: Ich produziere keine gefälligen Weine, denn gefällig ist langweilig! Unsere Weinberge können weitaus mehr. Also lassen wir sie ihr Potential entfalten und unterstützen die Natur mit handwerklichem Geschick und Fleiß. So entstehen Weine mit eigener Persönlichkeit, und das sind genau die Weine, die ich erzeugen möchte.“

Zum Weingut Winter gehören heute ca. 20ha Weinberge, welche sich bereits seit 1469 im Besitz der Familie befinden. Bis Anfang der neunziger Jahre wurde das Weingut jedoch von den Eltern von Stefan Winter als landwirtschaftlicher Misch-Betrieb geführt. Was die Eltern auf den Weg gebracht haben führt Stefan Winter nun beeindruckend weiter.

Nach seiner Ausbildung zum „Staatlich geprüften Weinbautechniker" schnupperte Stefan Winter noch durch den Keller vom Weingut Klaus Keller (Rheinhessen) und Bassermann-Jordan (Pfalz)!

Heute bezeichnet er seinen Keller zwar als „Werkstatt“, ergänzt aber, dass hier nicht gehobelt oder poliert wird, sondern nur das zu Ende gebracht wird, was im Wingert gewachsen ist:

„Mit den eigenen wilden Hefen des Weinbergs und viel Geduld bringe ich möglichst pur zur Geltung, was der Weinberg zu bieten hat.“
Der Fokus von Stefan Winter liegt ganz klar auf den weißen Rebsorten mit Priorität auf Riesling und den weißen Burgundersorten. Die Weine werden nach den biologischen Regeln angebaut, ohne sich den starren Regeln eines Bio Zertifikats zu unterwerfen.





2010er Dittelsheimer Grauburgunder trocken

Die ältesten Grauburgunderreben mit nicht weniger als 48 Jahren auf dem Kerbholz! Bereits im Glas eine imposante goldfarbene Erscheinung a la trockene Riesling Spätlese.

Und auch in der Nase ein Wein der sofort Lust auf mehr macht. Eine höchst konzentrierte Frucht von reifen Aprikosen, gekochten Äpfeln und Honigmelone geprägt.

Am Gaumen dann ein trocken ausgebauter Grauburgunder wie wir Ihn noch nie im Glas hatten. Obwohl der Wein fast „ölig“ wirkt, hat er etwas Leichtes und mit seinen 12,5% ist er trotzdem ein ernster Wein, der aber auch polarisiert. Später im Gaumen finden sich noch nussige Anklänge und krautige Töne, die aber nicht stören sondern den Wein erwachsen erscheinen lassen. Im Grunde genommen handelt es sich um den Typus einer trockenen Spätlese, wie wir Sie vom Riesling kennen. In diesem Fall allerdings vom Grauburgunder.

Unser Fazit: Einer der schönsten Grauburgunder aus Deutschland, die wir je im Glas hatten!

2010er Dittelsheimer Grauburgunder trocken - Weingut Winter 9,50 €





2010er Dittelsheimer Weissburgunder trocken

Animierend mit strahlendem Heugelb, macht der Wein bereits im Glas eine mehr als gute Figur. Duftet animierend nach reifen Birnen und frischen Aprikosen. Am Gaumen trocken ausgebaut, vollmundig mit natürlichem Schmelz versehen. Wieder die Aromen von Birnen und Aprikosen, mag man den Wein gar nicht schlucken. Ein molliger Wein, trotzdem mit einer gewissen kühlen Unnahbarkeit versehen, ist dieser Weissburgunder auf einer reinen Kalkunterlage gewachsen und zu einem fast unverschämt günstigen Preis zu haben!

Unser Fazit: Weissburgunder Deluxe zum Vorteilspreis!

2010er Dittelsheimer Weissburgunder trocken - Winter 9,50 €



Stellen Sie sich Ihr gemischtes 12er Paket nach eigenen Wünschen zusammen:

Das gemischte 12er Paket (freie Sortierung) zu 114 € anstatt 122,00 €

Bitte geben Sie in Bestellschritt 5 die gewünschte Sortierung an. Sollten Sie keine Sortierung angeben, senden wir Ihnen jeweils 6 Flaschen zu .

2010er Grüner Silvaner "S" - Jürgen Hofmann

Header Weingut Jürgen Hofmann

Aus 40-jährigen Reben, die der Vater gepflanzt hat, keltert Jürgen Hofmann einen Silvaner, vor dem auch namhafte Winzerkollegen aus Franken den Hut ziehen müssen.

Die Lage Appenheimer Eselspfad ist zwar nicht besonders berühmt, verfügt aber über eine solide Kalksteinunterlage auf der die Silvanerreben von Jürgen Hofmann offensichtlich zur Höchstform auflaufen. So auch im 2010er Jahrgang, der extrem spät geerntet wurde. Nach dem 10. Oktober kam nochmals eine Schönwetterphase und wer es schaffte solange seine Trauben hängen zu lassen, konnte feinst ausgereifte Trauben mit einer milden Säure ernten.

Hofmann lässt den Silvaner im grossen Holzfass spontan vergären und kann sich erneut über einen legitimen Nachfolger des genialen 2009er Jahrgangs freuen. Der Gault Millau wählte den 2009er zu einen der besten Silvaner Deutschlands!

Flaschenabbildung: 2010 Silvaner S - Jürgen Hofmann

Blitzsauber und leicht goldenes Schimmern im Glas. In der Nase hinreissend cremig mit feinst verwobenen Citrusaromen. Am Gaumen dann mit einer beeindruckenden Finesse versehen, überzeugt der Wein auf Anhieb! Die cremigen Anklänge sind spürbar, stehen aber nicht im Vordergrund und lassen den Wein dank der niedrigen, aber lebendigen Säure unheimlich tänzerisch bis leichtfüssig erscheinen. Von der Finesse her ein echt grosser Wein, wie er nur in Deutschland wachsen kann. Dank der vergleichsweise geringen 12,5% ein Wein, bei dem man ohne Reue auch noch gern das zweite und dritte Glas trinken mag.

Unser Fazit: „Mehr“ Silvaner zu dem Preis geht nicht!

2010 Grüner Silvaner S trocken - Weingut Hofmann 0,75l. 9,90 €

Das 12er Paket zu 118,00 € frei Haus geliefert

ABC: Anything but Chardonnay?



Gehören Sie zur Fraktion der ABC-Weintrinker? Als ABC-Trinker werden Weinfreunde bezeichnet, die alles außer Chardonnay trinken. Der Begriff bzw. Trend kommt mal wieder aus Amerika (Anything but Chardonnay) und bezeichnet den Trend weg von den fetten, holzüberladenen Chardonnays aus Kalifornien.

Zweifelsfrei stellt der Chardonnay als Pflanze wenige Ansprüche und wird deshalb in allen Winkeln der Erde angebaut, wo der Weinbau möglich ist. Die Rebsorte bevorzugt allerdings kalkhaltige Böden, wie Sie zum Beispiel im Burgund oder anderen Regionen Frankreichs zu finden sind. Es kann Zufall gewesen sein oder ist frühen empirischen Versuchen einiger Winzergenerationen im Burgund zu verdanken, dass seit langem die grössten Chardonnays zweifelsfrei aus dem Burgund kommen.

Das Maison Louis Latour keltert bereits seit sieben Generationen Weine im Burgund! Die Winzerfamilie begann 1768 in Aloxe-Corton mit dem Weinbau und gehört heute zu den grössten Häusern.

In den späten siebziger Jahren erweiterte das Maison Louis Latour seinen Wirkungskreis und sie waren die ersten Winzer, die im wunderschönen Gebiet der Ardeche den Chardonnay im grossen Stil anbauten. Die Bodenprofile sind dem des Burgunds sehr ähnlich und die Weinberge verfügen wie im Burgund über eine vortrefflich kalkhaltige Unterlage.

Wir stellen Ihnen heute mit dem 2009er den jüngsten Jahrgang Chardonnay Ardeche vor:



Bereits im Glas zart mit goldgelbenen Reflexen und einer animierend, mineralisch unterlegten Frucht in der Nase. Am Gaumen sehr burgundisch mit einer vollreifen Frucht mit Anklängen von Mirabelle und Steinobst. Ein verbindlicher, ernster Charakterwein, den Louis Latour, würde der Wein aus dem Burgund kommen, nicht zu diesem Preis auf die Flasche bringen könnte. Der Wein wurde zu 100% im Edelstahltank ausgebaut und kommt daher eher beschwingt daher, als fett und überladen zu wirken. Trotz seiner 13,5% ein recht tänzerischer und beschwingter Wein mit Anspruch.

Auch im grossen Rotweinglas macht dieser Wein eine sehr gute Figur!

Unser Fazit: „Kleiner“ authentischer Chardonnay ganz GROSS und zu dem Preis fast geschenkt!

2009 Chardonnay Ardeche - Louis Latour 0,75l. 6,50 €

Das 12er Aktionspaket zu 78,00 € versandkostenfrei geliefert

Rene Gabriel: „…Etwas dunkelröstig, aber dafür halt sexy…“



Château La Reysse – der 2009er Jahrgang sofort lieferbar!

Das Weingut le Reysse aus Begadan, im nördlichen Medoc, hatten wir Ihnen schon im Juni im Rahmen der Subskription vorgestellt. Dieser Tage konnten wir auch schon den ersten fertig abgefüllten Wein einlagern. Zum Glück ist es der vorzügliche 2009er Jahrgang und wir freuen uns, Ihnen heute den allerersten „fertigen“ 2009er Bordeaux anbieten zu können.

Stefan Paeffgen hatte als studierter Agrarwissenschafter bereits seit vielen Jahren den Traum Winzer zu werden. Seine Eltern kultivieren seit Generationen im Rheinland Weizen und Zuckerrüben. Insofern war es für Ihn ein Traum und Herausforderung zugleich, mit der Landwirtschaft, eine der anspruchsvollsten Kulturen zu betreiben. Während ein sehr entfernter Zweig der Familie in Köln seit Ende des 19. Jahrhunderts eine kleine aber sehr feine Hausbrauerei betreibt, zog es Stefan Paeffgen in Richtung Weinbau.

Patrick Chaumont führte in zweiter Generation das Château la Reysse in Begadan. Nachdem sein Sohn durch Heirat auf das Weingut seiner Frau ins südlichere Pauillac zog, war er schließlich aus Altersgründen gezwungen, für sein Weingut einen Käufer zu finden und traf schließlich Stefan Paeffgen.

Momentan ist alles im Umbruch, Stefan Paeffgen hat erst im November 2010 den Notarvertrag unterschrieben und ist kurzerhand – zunächst ohne seine Familie – nach Bégadan umgesiedelt. Das alte Château ist eine riesige Baustelle und wird kernsaniert. Seit Juli ist die Familie nun wieder komplett und wir werden Le Reysse im August nochmals einen Besuch abstatten.

Alle weiteren Informationen zum Weingut finden Sie auch in unserem Newsletter vom 20.06.

Stefan Paeffgen vergärt die Weine zunächst im Gärbottich aus Beton und baut sie dann standesgemäß in neuen Barriques aus französischer Eiche von verschiedenen Herstellern aus.

Wie schon der 2010er Jahrgang hat der 2009er Le Reysse alles was man sich von einem Medoc dieser Herkunft wünschen und erwarten darf. Im Glas satt, funkelnd, mit Tönen der Schwarzkirsche/Brombeere und einer feinen mineralischen Note. Der Wein hat den Ausbau im Holz gut absorbiert und hat in der Nase eine gewisse Noblesse.

Am Gaumen ein zupackender, fleischiger Bursche, der momentan noch im festen Griff der Tannine steckt. Aber schon jetzt zeigt sich eine intensive, lang anhaltende, verwobene Frucht, die auf Ihre Art „relativ“ im Einklang zu den Gerbstoffen steht. Damit meinen wir, dass wenn der Wein die Tannine abgebaut hat auch noch eine natürliche Fruchtunterlage da sein wird.

Mit einigen Stunden in der Karaffe ist der Wein aber schon jetzt ein echter Hochgenuss für die Freunde solcher Charakterweine aus dem Medoc. Momentan überzeugt der Wein mit Schmelz und einer überbordenden Frucht, die der Jugendlichkeit geschuldet ist. Die 14% Alkohol sind relativ gut eingebunden und der Wein lässt keine Wünsche offen!

Rene Gabriel trifft es auf den Punkt: „…Etwas dunkelröstig aber dafür halt sexy…“ Sein Vergleich mit dem Pagodes de Cos ist ein echtes Kompliment aber auch etwas geschmeichelt.

Unser Fazit: Château Le Reysse ist für uns nach wie vor das gewagteste, emotionalste und grösste privat finanzierten Projekt in Bordeaux, welches wir zurzeit kennen. Paeffgen setzt alles auf eine Karte und bei dieser Qualität im Glas wird sich auch bald der Erfolg einstellen.

2009 Château Le Reysse - Medoc 0,75l. 15,50 €

Einführungsrabatt (10%) bei Abnahme von 12 Flaschen:
Das 12er Paket mit 10% Rabatt zu 167,40 €

Freitag, 05.08.2011

2010er TAKATUKA ist da!



Der Sauvignon Blanc KAITUI von Markus Schneider ist der mit Abstand meist verkaufte deutsche Sauvignon Blanc aus unserem Sortiment und meist zum Ende des Sommers ausverkauft. Seit letztem Jahr hat Markus Schneider nun mit dem TAKATUKA den perfekten „Ersatz“ geschaffen.

Aus 75% Sauvignon Blanc und 25% Chardonnay gekeltert, ist der Wein die perfekte Ergänzung der jährlichen Kollektion von Markus Schneider:

"TAKATUKA? Wir kommen uns im wahrsten Sinne manchmal vor wie auf einer Pirateninsel - seit unsere Tochter Josephine mit an Bord ist. Mit Sauvignon Blanc und Chardonnay, haben wir zwei der bedeutendsten Rebsorten der Welt bei uns zu Hause „zusammengebracht“. Ein Teil ganz frisch und reduktiv ausgebaut, der andere mit viel Sauerstoff und ganz traditionell im Holz."



Wie der KAITUI, wird der Wein aus höchst reifem und gesundem Traubenmaterial gekeltert und nach 8-10 Stunden auf der Maische schonend gepresst.

Nobel goldfarben im Glas, erscheint der Wein schon im Glas total spannend. Trotz des hohen Anteils des Sauvignon sind die Stachelbeertöne in der Nase kaum vorhanden. Vielmehr wirkt der Wein deutlich erwachsener, gehaltvoller, finessenreicher, vielleicht auch verspielter als der KAITUI.

Am Gaumen dann leichtfüßig, beschwingt und mit „nur“ 12% Alkohol ungemein leicht und eher filigran, mit einer hinreißenden Textur und Länge versehen. Dieser Wein hat Finesse, Charakter und alles was man sich von einem deutschen Weisswein wünschen kann!

Ganz nebenbei unterstützt der Wein auch wieder einen guten Zweck! Auch den Reinerlös des 2010er TAKATUKAs spendet die Familie Schneider an das Kinderhospiz STERNTALER!

2010 Takatuka - Weingut Markus Schneider 0,75l. 9,95 €

Das 12er Aktionspaket zu 119,40 € frei Haus geliefert

Mittwoch, 06.07.2011

Eine grossartige Bereicherung für das Rioja und unser Sortiment!



Die Familie von Javier Rodriguez ist schon seit über 200 Jahren mit Weinbau beschäftigt und stammt eigentlich aus der Rueda. Javier war Teilhaber bei Bodegas Viña Herminia und konzentrierte sich nach seinem Ausstieg zunächst intensiv auf die Erforschung von Bodenstrukturen in den Weinbergen. Dank seines wissenschaftlichen Ansatzes führt er heute, in Kooperation mit der renommierten Universität of California in Davis und John Deere, Bodenanalysen in Spanien und Bordeaux durch. So vertraut z.B. auch Lafite-Rothschild auf die Erkenntnisse von Javier, wenn es darum geht neue Weinberge anzulegen.

Mit seinem jüngsten Weingut verfügt er nunmehr über 45ha Weinberge auf über 500m Höhe, die größtenteils mit Tempranillo bestockt sind und ein Alter von durchschnittlich 35 Jahren aufweisen.

Javier Rodriguez geht immer noch ein bis zwei Schritte weiter als seine Kollegen und sein Tatendrang und Sinn nach Perfektion scheint keine Grenzen zu kennen!

Neue Fässer kauft er nicht einfach. Er fährt nach Frankreich und sucht sich zuerst die Bäume aus, die für Ihn dann gefällt, zerlegt und gelagert werden. Die Fertigung erfolgt dann nach seinen Vorgaben. Und seine neueste Idee ist ein echter Clou! Für einen Crianza liegen die Weine laut Gesetz mindestens 12 Monate im Faß und diese Zeit benötigen die Weine auch um vollends von der Faßlagerung zu profitieren.

Javier Rodriguez Spezial-Barriques weisen jedoch gefräste Rillen auf. So wird die Kontaktfläche des Weines zum Faß entscheidend erhöht. Durch die grössere Oberfläche erhält der Wein einen intensiveren Kontakt mit dem Holz und dies lässt sich auf faszinierende Weise im Wein nachvollziehen.

Der Lacrimus 5 aus dem 2010er Jahrgang ist ein reinsortiger Tempranillo und steht satt im Glas mit einem feinen, purpurfarbenen Rand. Bereits in der Nase ein beeindruckend „voller“ Wein, der mehr an einen modernen Châteauneuf-du-Pape mit animalischen Tönen erinnert, als an einen „kleinen“ Rioja! Ein reichhaltiges Potpourri sehr ausdrucksstarker, gekochter und reifer Beerenfrüchte wird von feinen Vanilletönen eingerahmt.



Am Gaumen dann ein intensiv wuchtiger Wein, der in dieser Preisklasse neue Dimensionen zu definieren scheint! Unglaublich vollmundig, saftig und geschmeidig für einen 6€ Wein, kann dieser Wein aus dem Stand überzeugen. Höchst feine Tannine werden von Mokka- und Vanilletönen begleitet und hinterlassen einen verdutzten Gaumen.

Der Wein schafft den Quantensprung zwischen einem fruchtdominierten Jungwein der Kategorie Roble und der Aristokratie eines Crianza.

Dabei hat der Wein eine beeindruckende Finesse und besticht mit seiner puren Frucht. Mit seinen 13,5% kein Leichtgewicht sondern eher der Kategorie „Blockbuster“ hinzuzurechnen, um es mit Parkers Worten zu sagen. Und wenn dieser den Wein mal im Glas haben sollte, wird es sehr viele Punkte hageln!

So aber können Sie ganz in Ruhe in den nächsten 2-3 Jahren einen wirklich grossartigen Rioja zum unschlagbaren Preis genießen! Dieser Wein profitiert ungemein vom Dekantieren und „schreit“ nach den grössten Rotweingläsern, die sie haben!

UNSER FAZIT: Eine grossartige Bereicherung für das Rioja und unser Sortiment!

2010 Lacrimus 5 - Bodegas Sendero Royal 0,75l. 6,50 €

Das 12er Aktionspaket zu 72,00 € frei Haus geliefert

2006er Brunello di Montalcino - Cerbaiona: Rarität mit 98/100 Punkten!

2006er Brunello di Montalcino – Cerbaiona



Diego Molinari kam im Alter von 45 Jahren mit seiner Frau Nora 1976 nach Montalcino, nachdem er seine aktive Zeit als Pilot bei Alitalia beendete. Zu dem kleinen Weingut gehören bis heute nur 3ha Weinberge samt 12ha Wäldern und Olivenhainen. Diego wollte von Anfang an alles selber machen und es kam für ihn nie in Frage, externe Oenologen oder Berater zu engagieren. Es dauerte 4 Jahre in denen das Weingut bzw. Wohnhaus von Grund auf saniert wurde und die ersten „Gehversuche“ in Sachen Weinbau gestartet wurden. Vom ersten Jahrgang 1980 wurden lediglich 70 Flaschen geerntet, da ein Großteil der Weine einem Hagelsturm zum Opfer fielen. Heute werden jährlich ca. 8.000 Flaschen Brunello gefüllt, die in Windeseile verkauft sind.

Diego Molinari ist ein Purist und behandelt seine Weine von je her so schonend wie möglich nach alter Tradition. Er folgt seinem Gefühl und teilweise seine autodidaktischen Fähigkeiten.

Im Weinberg verzichtet er auf jegliche Chemie und überlässt alles soweit wie möglich der Natur.

Im Keller benutzt er zwar noch eine hydraulische Presse, regelt die Temperatur in seinem Keller aber durch öffnen von Fenstern und Türen am Morgen. Auf Hefen verzichtet er dabei ebenso wie auf eine Filtrierung oder Klärung der Weine. Den Ausbau der Weine macht er ganz traditionell im grossen Holzfass statt im Barrique.

Mit dem 2004er und dem 2006er Jahrgang erhält Diego Molinari nunmehr von Parker die Auszeichnungen für sein Lebenswerk. Dieses Jahr vollendet Diego Molinari sein 80. Lebensjahr und ist leider schwer erkrankt. Wir wünschen Ihm von Herzen alles Gute für seinen weiteren Weg!

Bereits im Glas ein imposant klassischer Brunello mit deutlichem Ziegelrot. In der Nase ein höchst diversifiziertes Erlebnis mit balsamischen Noten, Gewürzen aber auch einem mentholischen Anflug und den typischen Fruchtnoten von Kirschen und Pflaumen.

Am Gaumen dann ein einzigartiger klassischer Brunello par excellence. Der Wein überzeugt mit einer unbändigen Kraft ohne dabei „laut“ zu werden. Ungemein burgundisch ist der Wein auf seine Art kompakt und wirkt unnahbar. Obwohl der Wein schon 40 (!) Monate im Faß lagerte, können wir uns der Vermutung von Parker nur anschließen, dass dieser Wein beinah für die Ewigkeit gemacht ist.


TheWineAdvocate: "The 2006 Brunello di Montalcino literally explodes onto the palate with masses of dark cherries, plums, wild herbs, menthol and spices. Hard candy and gorgeous inner perfume emerge from a sweet, ripe and totally expressive core. The finish is elegant, decisive and eternal. At times the Cerbaiona 2006 has been surprisingly dark and weighty while other tastings have shown the more finessed side of the wine. Either way, it is a Brunello to buy and bury in the deepest corner of the cellar. It is a mythical, legendary wine in the making. The Brunello spent 40 months in cask.”
98/100 Punkte - Trinkreife: 2016-2031

Unser Fazit: Einer der grössten Brunellos die wir je im Glas hatten!

2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona 0,75l. 109,95 € (limitiert!)

2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona MAGNUM 239,00 € (limitiert!)

2006 Brunello di Montalcino - Cerbaiona DOPPELMAGNUM 480,00 € (limitiert!)

Montag, 04.07.2011

Flor de Vetus 2009



Aus den Kellern der Familie Antón kennen unsere Stammkunden sicherlich noch den legendären 2004er Villacreces. Dieser sinnliche Ribera del Duero eroberte die Herzen unserer Kunden im Sturm! Nicht zuletzt dank seiner 95/100 Punkte von Parker, setzte ein wahrer Run auf diesen Wein an.

Die Familie Anton bewirtschaftet aber noch einige andere Weinberge in Spanien und wir stellen Ihnen heute den jüngsten Coup aus der Toro-Kellerei Vetus vor.

Zur Bodega Vetus gehören 20 Hektar Weinberge, welche ausschließlich mit Tempranillo bepflanzt sind und sich auf 6 Parzellen verteilen. Beim Flor de Vetus handelt es sich um keinen Zweitwein, sondern vielmehr um einen eigenständigen Wein mit eigenem Charakter. Die Familie Anton interpretiert mit diesem Wein einen modernen Stil der dem Zeitgeist entspricht bei dem eher Frische, Eleganz und Komplexität gefragt sind und möchte diesen Wein neben dem Villacreces positionieren.

Mit dem 2009er Jahrgang konnten perfekt ausgereifte Reben geerntet werden, die unter strengster Selektion für den Flor de Vetus gekeltert wurden. Der Ausbau erfolgte in neuen Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche.

Wir sind meistens etwas hin- und hergerissen zwischen den Tempranillo Weinen aus dem Ribera del Duero und dem Toro. In grossen Jahrgängen sind die Weine aus dem Toro denen des Ribera ebenbürtig.



Der 2009er Flor de Vetus überzeugt bereits im Glas eindrucksvoll. Satt, schwarzrot mit violetten Reflexen und einer beeindruckenden Tempranillo Aromatik in der Nase, macht der Wein sofort Lust auf mehr! Die beerig-reifen Töne des Tempranillo machen den Wein unwiderstehlich.

Am Gaumen dann ein höchst finessenreicher Wein, der seinesgleichen sucht. Ein geschliffenes Elixier, welchem trotz seiner 13,5% eine gewisse Leichtigkeit zu attestieren ist und mit seiner Eleganz im grossen Rotweinglas einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt!

Die Frucht ist feinverwoben und leistet sich keinen Patzer. Ein mustergültig geschmeidiger Tempranillo, für den von anderen Kellereien ein vielfach höherer Preis aufgerufen wird. Die Tannine sind bestens integriert und kaum merklich, stützen Sie aber den Wein und verleihen ihm Fülle. Wenn Sie dem Wein noch ein paar Stunden in der Karaffe spendieren, können Sie sich ab sofort über puren Weingenuss zum sehr kleinen Preis freuen!

Unser Fazit: Mehr Spanien in der 10€ Preisklasse gibt es nicht!

2009 Flor de Vetus - Vetus Artevino 0,75l. 9,50 €

Das 12er Aktionspaket zu 114,00 € frei Haus geliefert

Mittwoch, 22.06.2011

2010er Riesling VON BUHL- eine „Grundsatzerklärung“!



Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns auf die neuen Rieslinge vom Weingut Reichsrat von Buhl aus Deidesheim.

Seit über 150 Jahren existiert das Weingut und wird stets mit Deidesheim in einem Atemzug genannt, wenn es um Wein geht. Wie kaum ein anderes Weingut kann das Team nicht nur mit die besten Pfälzer Rieslinge auf die Flasche bringen, sondern hat auch einige sehr gute Winzersekte im Angebot, die sich vor einem Champagner keinesfalls verstecken müssen.

Heute gehört das Weingut Achim Niederberger, der in Deidesheim ebenso das Weingut Bassermann-Jordan und von Winningen sein Eigentum nennt. Seit 1989 ist Reichsrat von Buhl verpachtet und wenn dieser Pachtvertrag 2013 ausläuft, kursieren bereits Spekulationen über eine Verschmelzung dieser drei Weingüter zu einem Besitz, wie dieser so im 19. Jahrhundert bestanden hat

Aktuell macht das Weingut aber mit seiner neuen Zertifizierung auf sich aufmerksam und der 2010er Jahrgang VON BUHL trägt erstmalig das Siegel „Wein aus ökologisch erzeugten Trauben“.



Der Wein kann in der Nase mit den typischen fein verwobenen Citrusaromen und Tönen von Steinobst aufwarten. Am Gaumen dann ein Wein, der uns einmal mehr Schwärmen lässt. Dieser Riesling hat alles was man von einem Pfälzer Riesling erwarten darf und stellt für uns die Messlatte dar.

Höchst finessenreich und verwoben, setzen sich die Citrus- und Steinobstaromen auch am Gaumen fort und lassen den Wein sehr lebendig wirken. Die Säure ist merklich vorhanden, hat Spiel und lässt den Wein fast tänzerisch wirken. Wir probieren den Wein auch im grossen Rotweinglas und sind positiv überrascht, wie sehr der Wein noch profitiert. Mit seinen 11,5% lässt sich der Wein als „leicht“ bezeichnen, aber vom Ausdruck & Geschmack ist er dies auf keinen Fall!

Das Weingut selbst ergänzt: „Die Weine "VON BUHL", "JULIE" und "ARMAND" sind eine Grundsatzerklärung. Sie repräsentieren unser persönliches Verständnis von Kultivierung und Ausbau des Rieslings.“

Unser Fazit: Mehr Riesling zu dem Preis geht nicht!

2010 Riesling VON BUHL trocken - Reichsrat von Buhl 0,75l. 8,95 €

Das 12er Paket zu 99,99 € frei Haus geliefert

Montag, 20.06.2011

Château Le Reysse – ein Traum im Medoc wird wahr!



Château Le Reysse – ein Traum im Medoc wird wahr!

In Bégadan, im nördlichen Medoc, sind die Weingüter La Tour de By und Rollan de By (Haut-Condissas) die Platzhirsche. In direkter Nachbarschaft liegt das Weingut Le Reysse, welches nun von einem Deutschen aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird.

Es liest sich fast wie einer dieser Geschichten aus dem Märchen….

Patrick Chaumont führte in zweiter Generation das Château Le Reysse in Begadan. Nachdem sein Sohn durch Heirat auf das Weingut seiner Frau ins südlichere Pauillac zog, war er schließlich aus Altersgründen gezwungen, für sein Weingut einen Käufer zu finden.

Stefan Paeffgen hatte als studierter Agrarwissenschaftler bereits seit vielen Jahren den Traum Winzer zu werden. Seine Eltern kultivieren seit Generationen im Rheinland Weizen und Zuckerrüben. Insofern war es für Ihn ein Traum und Herausforderung zugleich, mit der Landwirtschaft, eine der anspruchsvollsten Kulturen zu betreiben. Während ein sehr entfernter Zweig der Familie in Köln seit Ende des 19. Jahrhunderts eine kleine aber sehr feine Hausbrauerei betreibt, zog es Stefan Paeffgen in Richtung Weinbau.

Momentan ist alles im Umbruch, Stefan Paeffgen hat erst im November 2010 den Notarvertrag unterschrieben und ist kurzerhand – zunächst ohne seine Familie – nach Bégadan umgesiedelt. Vom alten Chateau stehen fast nur noch die Außenmauern und momentan läuft die Sanierung auf Hochtouren, damit im Juli die ganze Familie aus Belgien übersiedeln kann. Bei unserem Besuch im April konnten wir eine faszinierende Baustelle besichtigen.

Zu Château Le Reysse gehören zur Zeit 4,5ha Weinberge, die direkt an Rollan de By, La Tour de By und teilweise direkt an die Gironde angrenzen. Das durchschnittliche Alter der Reben beträgt 46 Jahre und die Weinberge sind zu 55% mit Cabernet Sauvignon und zu 45% mit Merlot bestockt. Die älteren Rebstöcke sind 60 Jahre alt und geben nur einen Miniertrag von 20-25hl pro Hektar. Eine Parzelle ist gar mit 97 Jahre alten Cabernets bestockt!

Das Terroir ist einzigartig und beeindruckend. In einem Enclos geschützt liegen die Weinberge umgeben von Waldflächen mit großem alten Eichenbestand, die ebenfalls zum Chateau gehören. Direkt hinter dem alten Chais tut sich ein Biotop auf. Eine ausgedehnte Wiese mit einem kleinen Kanälen durchzogen ist das Zuhause einiger Frösche und Schildkröten. Nicht weniger als acht (!) verschiedene Orchideenarten sind auf Château Le Reysse heimisch, teilweise wachsen sie zwischen den Rebstöcken! Dank der tiefgründigen Kiesböden mit Kalk-Ton-Unterlagen müssen die Rebstöcke tief wurzeln, um an die wasserführenden Schichten zu kommen und sind somit auch gut gewappnet, größeren Hitzeperioden zu strotzen.

Der Ausbau der Weine erfolgt standesgemäß in neuen Barriques aus französischer Eiche und die Weine werden in die schwere Bordeauxflasche abgefüllt.

Anläßlich unseres Besuchs im April konnten wir den 2010er Jahrgang vom Faß und den frisch abgefüllten 2009er Jahrgang probieren. Wir waren von der Qualität von diesem uns unbekannten Château total überrascht!

Der 2010er Le Reysse hat alles was man sich von einem typischen Medocwein wünscht. Wie die prominenten Nachbarn Rollan de By bzw. La Tour de By, besticht der Wein mit einer mustergültigen maskulinen Frucht mit St. Estephe Anklängen. Trotzdem brilliert der Wein mit einer ansprechenden Textur. Sowohl die Rebsortentypizität, wie auch das Terroir ist bestens interpretiert und findet sich im Wein wieder. Es ist uns absolut schleierhaft, wieso noch keiner der bekannten Journalisten auf dieses Kleinod aufmerksam geworden ist.

Nach unserer Rückkehr aus Bordeaux haben wir Rene Gabriel Verkostungsmuster zur Verfügung gestellt und er war begeistert von dem Wein. Eine Bewertung gibt er leider nur ab, wenn er auch das Weingut besucht hat. Er beschriebt den Wein in einer Email an uns„… Aromatisch, konzentriert und doch elegant. Etwas dunkelröstig aber dafür halt sexy. Hat recht viele Parallelen mit dem Pagodes de Cos….“

Chapeau mit dem Vergleich wären wir zwar nicht so weit gegangen, aber es bestärkt uns in unserer Meinung ein echtes Juwel aufgetan zu haben.

Auch Mario Scheuermann hat den Wein verkostet: „Dunkles, sehr dichtes rubinrot. Nase mit einem dunklen Früchtekompott, rauchig, etwas schwarze Schokolade. Dazu diese für diesen Teil des Bas Médoc und St. Estèphe charakteristische schroffe Mineralität. Am Gaumen stark säurebetont, schöne satte, reife Sauerkirschfrucht, dahinter aber auch viel Süsse. Schokoladig, fleischig, cremige Konsistenz. Lang und nachhaltig. Noch etwas bitter im Abgang.“
91-93/100 Punkte (identische Bewertung wie für La Tour de By und La Tour Carnet)

Unser Fazit: Château Le Reysse ist für uns das gewagteste, emotionalste und grösste privat finanzierten Projekt, welches wir zurzeit kennen. Stefan Paeffgen setzt alles auf eine Karte, seine Investitionen sind enorm und von einem scheinbar unbändigen Enthusiasmus begleitet.

Seien Sie, wie bei unserer Entdeckung von Château Masburel aus dem Bergerac, von Anfang an mit dabei und lagern Sie auch den 2010er Le Reysse ein! Ein einzigartiger Wein mit einem sensationellen Preis!

2010 Château Le Reysse - Medoc 0,75l. 9,95 €

Donnerstag, 09.06.2011

2010 Château Pontet-Canet



Château Pontet-Canet gehört seit 1975 der Familie Tesseron und wird heute von Alfred Tesseron und seiner Nichte Melanie geleitet.

Die Qualität der Weine von Pontet-Canet hat sich in den letzten 10 Jahren dramatisch verbessert. Dies ist die Summe von vielen kleinen und grossen Entscheidungen, die sich nach und nach auszahlen. Während z.B. der Einsatz von Pferden in den Weinbergen Anfangs belächelt wurde, sind mittlerweile auch andere prominente Weingüter wie z.B. Latour dazu übergegangen, die Weinberge ebenfalls durch Pferde bearbeiten zu lassen. Selbst in schwierigen Jahrgängen wie 2002 oder 2004 schafft es Pontet-Canet mustergültige Weine auf die Flasche zu bringen.

Seit dem 2009er Jahrgang ist man nunmehr auf einem Qualitätsniveau, welches dem prominenten Nachbarn Mouton-Rothschild in nichts mehr nachsteht!

Die 2010er Vegetationsperiode auf Pontet-Canet war jahrgangstypisch von verrieseln und einem sehr gleichmässig warmen und trockenem Sommer gekennzeichnet. Auf eine grüne Lese und das Entblättern konnte man 2010 komplett verzichten.

Der Wein verkostet sich fast wie ein Premier Cru. Mit seiner beinah überbordenden, reichhaltigen Frucht kann der Wein restlos überzeugen. Ein kompakter, muskulöser Wein mit einer berauschenden Tiefe und Länge. Einer der ganz grosser Terroirweine des Jahrgangs.

Noch ein Wort zum Preis. Dieser Wein bewegt sich auf einem Qualitäts-Niveau, was sonst nur dem Premier Cru Nachbarn Mouton-Rothschild vorbehalten war. Und auch im internationalen Preisvergleich bewegt sich der Wein locker auf einem ähnlichen Niveau wie ein Ornellaia oder Sassicaia.


Pontet-Canet’s 2010 harvest took place between September 29 and October 17 (this vineyard is one of the few in Bordeaux that is fully certified as biodynamic) and the final blend was 65% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot and the rest Cabernet Franc and Petit Verdot that achieved nearly 15% natural alcohol. A remarkable, full-bodied effort (as was the estate’s 2009 and 2008), like so many recent vintages from proprietor Alfred Tesseron, it is of first-growth quality (some may even argue that it eclipses several first-growths). Dense purple to the rim, it offers classic notes of creme de cassis, graphite, subtle smoke and spring flowers. Multidimensional with massive concentration as well as vivid purity, precision and freshness, this is another astonishing effort from an obsessive/compulsive proprietor who is doing everything right. On the downside, this 2010 will require a decade of cellaring and should evolve for 50+ years. It will be fascinating to drink it side by side with the 2009 and 2008.
96-100/100 Punkte - Trinkreife: 2021


Rene Gabriel [WeinWisser #05/2011]:
65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 4 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot, Ertrag: 41 hl/ha. Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Schwarzes Beerenpaket in der dezent trockenen Nase, Teernoten, Lakritze, extrem tiefgründig. Fester Gaumen, viel Fleisch, alles im schwarzbeerigen Bereich, unglaubliche Aromatik, ein genial tiefschürfender Terroirwein. Kein lauter Pauillac, aber einer, der an legendäre Jahrgänge früherer Zeiten erinnert. Kann zur Legende reifen, aber nicht vor Ablauf von etwa 15 Jahren.
19/20 Punkte - Trinken: 2024–2055

2010 Pontet Canet - 5. Cru classé Pauillac 0,75 l. 139,95 €

Donnerstag, 26.05.2011

2010 Riesling auf der Mauer - Bassermann Jordan



Dieser Wein sorgte letztes Jahr mit seinem Sieg des Deutschen Riesling Preises der Weinwelt für Furore! Aus rund 1300 Rieslingen kürte die 78-köpfige Jury den Wein mit 93/100 Punkten zum Sieger!

Namensgebend für diesen faszinierenden Pfälzer Riesling sind die sandsteinummauerten Lagen in Deidesheim und Ruppertsberg, auf denen der Wein wächst…“auf der Mauer“.



Und der 2010er Jahrgang kann erneut bereits im Glas sofort überzeugen. Satte goldgelbe Reflexe im Glas zeigen bereits die Güte der Trauben, die wohl den Anforderungen einer Spätlese gerecht werden dürften.

In der Nase ein typisch spontan vergorener Pfälzer Riesling mit wilden Aromen und der typischen reichhaltigen Citrusfrucht. Nach der Spontanvergärung im grossen Holzfass wird der Wein im Edelstahltank ausgebaut und kann so ebenfalls mit einer Finesse überzeugen.

Ein reichhaltiges Aromenspektrum macht sofort Lust auf mehr. Am Gaumen dann vollmundig, leicht saftig, aber trotzdem noch mit einer beschwingten Leichtigkeit, trotz seiner 12,5% die den Säurewerten geschuldet sind. Auf seine Art ein Tänzer, reichhaltig, wild und komplex.

Unser Fazit: Pfalz at its best!

2010 Riesling Auf der Mauer - Weingut Bassermann-Jordan 0,75l. 17,95 €

Das 6er Paket zu 99,99 € frei Haus geliefert

Auch als Magnumflasche erhältlich:
2010 Riesling Auf der Mauer - Weingut Bassermann-Jordan 1,5l. 39,95 €

Dienstag, 24.05.2011

SUB 2010: Chateau Sociando-Mallet



Mit dem 2010er Sociando-Mallet kommt diesen Vormittag endlich mal wieder ein namhaftes und bezahlbares Gewächs auf den Markt!

Das Château liegt im nördlichen Medoc oberhalb der Gironde und verfügt über beste Bodenvorraussetzungen mit einem hohen Kiesanteil. Das Weingut ist natürlich mehrheitlich mit der Rebsorte Cabernet Sauvignon bestockt, welche auch im Cuvee tonangebend ist.

Der 2010er Sociando-Mallet strotz regelrecht vor Kraft und kommt zum Zeitpunkt der Verkostung fast etwas ruppig/sperrig daher. Das ist zum einen der unbändigen Kraft des Jahrgangs geschuldet, wie auch dem strengen Fassausbau zu 100% in neuem Holz. Trotzdem schlummert hier ein grosser Sociando-Mallet, der als legitimer Nachfolger der grossen Sociando Jahrgänge 1990, 2000, 2003 und 2005 gesehen werden kann.

Mit 29,99 € können wir den Wein zu einem höchst attraktiven Preis anbieten – dies sogar 15% günstiger als im Vorjahr!



The classic 2010 displays everything one expects from this over-achieving Haut-Medoc. A dense purple color is followed by aromas of blueberries, black currants, graphite and crushed rocks, a layered, full-bodied mouthfeel, stunning concentration and sweet, more polished and refined tannins than are normally found in barrel samples of Sociando Mallet. This cuvee should last for 20-30 years.
91-93/100 Punkte - Trinkreife: 2013 – 2041


Great depth of fruit, deep ripeness and resonant flavours, fine texture and vigour, very good future.
17/20 Punkte - Trinken 2015-2025

Rene Gabriel / WeinWisser gibt dem 2010er Sociando Mallet 18/20 Punkte

2010 Château Sociando Mallet Haut-Medoc 0,75l. 29,99 €

Montag, 23.05.2011

SUB 2010: Parkers Einkaufsliste


2010 - THE VINTAGE’S GREATEST WINES



2010 - THE VINTAGE’S TOP PERFORMERS


2010 - SLEEPERS OF THE VINTAGE

Freitag, 20.05.2011

SUB 2010: Neuerscheinungen



Die neuen 2010er Subskriptionsweine
Château Moulin Haut-Laroque
Fronsac
  • Robert Parker: 90-92/100
  • Rene Gabriel: 18/20
  • WineSpectator: 88-91/100
17,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Le Moulin
Pomerol
  • Robert Parker: 92-94/100
  • Rene Gabriel: 17/20
  • WineSpectator: 92-95/100
39,99 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château de la Dauphine
Fronsac
  • Robert Parker: 87-90/100
  • Rene Gabriel: 17/20
  • WineSpectator: 90-93/100
14,99 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Dalem
Fronsac
  • Robert Parker: 88-90/100
  • WineSpectator: 88-91/100
16,20 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Fonréaud
Listrac
  • Rene Gabriel: 17/20
10,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Lamothe-Bergeron
Cru Bourgeois Haut-Medoc
  • Rene Gabriel: 18/20
  • WineSpectator: 89-92/100
11,89 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Ormes de Pez
Cru Bourgeois St. Estephe
  • Robert Parker: 87-90/100
  • Rene Gabriel: 18/20
27,80 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château La Vieille Cure
Fronsac
  • Robert Parker: 91-93/100
  • Rene Gabriel: 17/20
  • WineSpectator: 88-91/100
17,99 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Maucaillou
Cru Bourgeois Moulis
  • Robert Parker: 86-88/100
  • Rene Gabriel: 16/20
18,15 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château d´Escurac
Cru Bourgeois Médoc
  • Robert Parker: 86-88/100
  • Rene Gabriel: 18/20
11,90 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château de Sales
Pomerol
  • Rene Gabriel: 16/20
  • WineSpectator: 89-92/100
18,99 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Larrivet Haut Brion Blanc
Grand Cru Graves
  • Robert Parker: 90-92/100
  • Rene Gabriel: 16/20
32,00 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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La Demoiselle de Sociando Mallet
2.Wein von Sociando Mallet
Mit 90-93 Punkten für den "Grand Vin" Sociando Mallet erhält der 2010er Jahrgang einer der besten Bewertungen von Parker überhaupt. Da sollte man den Zweitwein La Demoiselle de Sociando-Mallet nicht außer Acht lassen!
16,99 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Gazin
Pomerol
In direkter Nachbarschaft zu Petrus und Vieux Chateau Certan können die Weine von Gazin in den letzten 3 Jahrgängen enorm zulegen! Von der Stilistik ein wirklich grosser Pomerol und die Bewertungen der letzten 3 Jahrgänge sind vollkommen nachvollziehbar. Sicherlich absolut betrachtet kein Schnäppchen, aber wenn erstmal die Preise der ganz grossen Namen kommen sieht es wieder anders aus.
66,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Suduiraut
1. Grand Cru Classe Sauternes
  • Robert Parker: 94-96/100
  • Rene Gabriel: 19/20
  • WineSpectator: 93-96/100
60,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Raymond Lafon
Sauternes
  • Robert Parker: 92-94/100
  • Rene Gabriel: 18/20
34,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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SUB 2010: Côte Baleau Saint Emilion Grand Cru



Mit dem 2010er Château Cote de Baleau bieten wir heute ein echtes Schnäppchen der 2010er Bordeaux-Subskription an. Mit 15,99€ ist der Wein knapp 13% günstiger als im Vorjahr!

Das Weingut gehört der Familie Reiffers, denen ebenfalls Clos Saint-Martin und Grandes Murailles gehören. Auf 8ha kultivieren die Reiffers einen biodynamischen St. Emilion, der seines Gleichen sucht. Das Merlot dominierte Cuvee mit Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon konnte uns restlos überzeugen. Trotz des hohen Alkoholgehalts (14%) kann der mit einer gewissen Mineralität überzeugen.


Robert Parker (WineAdvocate # 194):

From one of the estates of the Reiffers family, this blend of 70% Merlot, 15% Cabernet Franc and 15% Cabernet Sauvignon exhibits a deep ruby/purple color and loads of minerality as well as red and black fruits and hints of earth and oak. It is a medium-bodied, nicely concentrated wine that reached 14% natural alcohol. It should drink nicely for 10-12 years.
88-90 / Punkte - Trinken: 2013-2023

Der Weinwisser vergibt 18/20 Punkte, hat seine Verkostungsnotizen aber leider noch nicht veröffentlicht.

Unser Fazit: Prachtvoller St. Emilion zum bezahlbaren Preis!

2010 Château Cote de Baleau - Grand Cru St. Emilion 0,75l. 15,99 €

SUB 2010: Château Cantemerle


Ein echter Klassiker aus dem Medoc und auch dieses Jahr wieder eine Sünde wert.


A quintessentially elegant style of Bordeaux, the opaque ruby/purple-tinged 2010 Cantemerle possesses elegant floral notes intermixed with hints of blueberries, raspberries, sweet red cherries and currants. Medium-bodied with impressive purity, concentration and texture, it is not a heavyweight, but rather a well-proportioned, stylish red that should drink nicely for 15-20 years.91-93/100 Punkte - Trinken: 2013-2031

2010 Château Cantemerle - Haut-Medoc 29,50€

SUB 2010: Château Lafon la Tuilerie


Zugegeben, bei diesem Wein handelt es sich um eine DER Überraschungen der 2008er Subskription, die wir keinem geringeren als Rene Gabriel zu verdanken haben! Als wir erstmals von der sensationellen Bewertung (19/20 Punkte) hörten, haben wir uns sofort in Bordeaux nach diesem Wein umgeschaut und es gelang uns, dank guter Kontakte, in kürzester Zeit ein recht grosses Kontingent dieses Weines zu sichern. Wahrscheinlich haben wir uns für Sie sogar die mit Abstand grösste Allokation für ganz Deutschland sichern können!

Kurz zu den Fakten: Pierre Lafon bot sich vor 9 Jahren eine einmalige Gelegenheit, die er nutzte und eine Parzelle von 2,4ha, ausschließlich mit Merlot bestockt, kaufte. Die Parzelle liegt in der Gemeinde Saint-Etienne de Lisse, einer Satellitenappellation von St. Emilion am Ende des Plateaus in östlicher Richtung. Dieses Terroir ist auch Heimat von Château Faugeres (Peby Faugeres) und Château Fleur-Cardinale.

Lassen wir nochmal Rene Gabriel zu Wort kommen "...Wenn die Bordeauxfreaks allerdings merken, dass sie bei Lafon für 20 Euro oder 30 Franken einen ganz grossen Wein erhalten, dann dürfen wir auf noch bessere Lafons gespannt sein. Sie werden dann allerdings kaum noch zu haben sein, denn lange wird der geniale Tuilerie kein Geheimnis mehr bleiben. Suchen lohnt sich also. Am besten sofort."

Der Weinwisser hat den 2010er Wein natürlich auch schon verkostet und vergibt 19/20 Punkte! Wir sind auf seine Verkostungsnotizen sehr gespannt!

Nach wie vor eine echte St. Emilion Entdeckung, die es leider viel zu selten gibt, da die bekannt guten Terroirs seit Generationen in festen Händen sind. Gehört in jede Bordeauxsammlung - und bei dem Schnäppchen-Preis erst Recht!

2010 Château Lafon La Tuilerie 27,50€

SUB 2010: Château Gazin


In direkter Nachbarschaft zu Petrus und Vieux Chateau Certan können die Weine von Gazin in den letzten 3 Jahrgängen enorm zulegen! Von der Stilistik ein wirklich grosser Pomerol und die Bewertungen der letzten 3 Jahrgänge sind vollkommen nachvollziehbar. Sicherlich absolut betrachtet kein Schnäppchen, aber wenn erstmal die Preise der ganz grossen Namen kommen sieht es wieder anders aus.


"Another remarkable effort from Gazin, the big, powerful, dense 2010 boasts an opaque purple color along with loads of black currant and kirsch-like fruit intermixed with licorice, caramel, mocha and toasty oak. This seriously endowed, broodingly backward cuvee requires 6-8 years of cellaring and should keep for three decades or more."
93-95/100 Punkte - Trinken: 2017-2047

2010 Chateau Gazin - Pomerol 66,95€

Dienstag, 17.05.2011

SUB 2010: Château Charmail



Gestern ist mit dem 2010er Charmail ein echter TOP-BUY! auf den Markt gekommen. Rene Gabriel gibt, wie schon beim 2009er Jahrgang 17/20 Punkte.

Château Charmail [88-90 RP / 17 WW]


Robert Parker
This impressive 2010 is one of the most powerful, rich wines I have ever tasted from this over-achieving estate in the northern sector of the Medoc. A blend of 50% Merlot, 33% Cabernet Sauvignon, 15% Cabernet Franc and the rest Petit Verdot that achieved 14.2% natural alcohol (a record at this property), it boasts an inky/blue/purple color along with a sweet perfume of blueberry liqueur, acacia flowers, graphite, espresso roast and white chocolate. The complex aromatics are followed by a deep, medium to full-bodied wine with outstanding concentration and texture. It should drink well for a decade or more.
88-90/100 Punkte - Trinkreife: 2013-2021


Château Charmail - Cru Bourgeois Haut-Medoc 2010 15,50 €

Donnerstag, 12.05.2011

SUB 2010: Die Neuerscheinungen des Tages!



So langsam kommt die 2010er Bordeaux-Subskripion in Schwung.

Wir möchten Ihnen heutigen Neuerscheinungen vorstellen:

Die neuen 2010er Subskriptionsweine
Château Cambon La Pelouse
Robert Parker: "A major sleeper of the vintage"
  • Robert Parker: 89-92/100
  • Neil Martin: 89-91/100
  • James Suckling: 89-91/100
  • Rene Gabriel: 18/20
  • Decanter: 16,5/20
13,70 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Malescasse
Neil Martin: "...very fine..."
  • Wine Spectator: 89-92/100
  • Neil Martin: 89-91/100
  • Rene Gabriel: 18/20
11,80 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château d'Agassac
N. Martin: "a well crafted Haut-Medoc...."
  • James Suckling: 88-90/100
  • Neil Martin: 88-90/100
  • Jancis Robinson: 16/20
  • Decanter: 16/20
14,80 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Doisy-Védrines
Wine Spectator: "Thick and spicy..."
  • Robert Parker: 91-93/100
  • Rene Gabriel: 19/20
  • WineSpectator: 92-95/100
26,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château Lafaurie Peyraguey
Rene Gabriel vergibt die Höchstpunktzahl!
  • Robert Parker: 91-93/100
  • Rene Gabriel: 20/20
  • James Suckling: 93-94/100
  • Decanter: 18,5/20
38,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Château La Tour Blanche
Wine Spectator: "A big one..."
  • Robert Parker: 92-94/100
  • Rene Gabriel: 19/20
  • WineSpectator: 93-96/100
49,95 €
0,75l. / inkl. MwSt.
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Der "Einkaufszettel" für die 2010er Bordeaux Subskription vom WeinWisser!

Endlich ist der neue Weinwisser mit den ausführlichen Bewertungen von Rene Gabriel eingetroffen. Als ganz kurze Zusammenfassung bzw. "Einkaufszettel" empfiehlt er folgende Weine:

Für Milliardäre:
Ausone [19/20] - Cheval Blanc [19/20] - Haut-Brion [19/20] - Lafite-Rothschild [20/20] - Latour [19/20] - Le Pin [19/20] - Margaux [20/20] - Mouton-Rothschild [19/20] - Petrus [19/20]

Für die, die um jeden Preis das Beste wollen:
Angelus [19/20] - Cos d'Estournel [19/20] - Ducru Beaucaillou [19/20] - Eglise Clinet [19/20] - Haut Bailly [19/20] - Hosanna [19/20] - La Fleur-Petrus [19/20] - Leoville-Las-Cases [19/20] - La Mission Haut Brion [19/20] - Montrose [19/20] - Palmer [19/20] - Pavie [19/20] - Pichon Baron [19/20] - Pontet Canet [19/20] - Trotanoy [19/20]

Für Freunde der Bordelaiser Klassik:
Beausejour Duffau-Lagarosse [19/20] - Belair-Monange [18/20] - Belgrave [18/20] - Bellevue [19/20] - Canon [18/20] - Cantenac Brown [18/20] - Canon la Gaffeliere [19/20] - Clos St. Martin [19/20] - Clerc Milon [18/20] - Calon Segur [19/20] - Duhart Milon Rothschild [18/20] - Figeac [19/20] - Grand Mayne [18/20] - Haut Batailley [17/20] - La Cabanne [18/20] - La Croix [18/20] - Langoa Barton [18/20] - La Conseillante [19/20] - Les Grandes Murailles [18/20] - Le Gay [19/20] - Leoville Poyferre [19/20] - Pavie Macquin [18/20] - Rauzan-Segla [18/20] - Vieux Certan [18/20]

Für Modernisten:
Archange - Bellevue Mondotte [18/20] - Branon [18/20] - Cambon la Pelouse [18/20] - Chambrun [18/20] - Clarke [18/20] - Clos Badon [18/20] - Clos Dubreuil [19/20] - Clos l'Eglise [18/20] - Clos St. Julien [19/20] - Croix de Labrie [19/20] - Faugeres [18/20] - Haut-Carles [18/20] - Haut-Condissas [19/20] - Haut-Marbuzet [18/20] - La Mondotte [18/20] - La Tour Carnet [18/20] - Lascombes [19/20] - Le Boscq [18/20] - Le Dôme - Le Plus de la Fleur de Bouard [18/20] - La Fleur de Gay [18/20] - Pavie Decesse [18/20] - Peby Faugeres [19/20] - Rol Valentin [18/20] - Sociando Mallet [18/20] - Valandraud [19/20]

Für Entdecker:
Aurilhac [18/20] - Bel Air La Royere [18/20] - Certan-Marzelle [18/20] - Fleur Cardinale [18/20] - La Confession - Lafon La Tuilerie [19/20] - Pedesclaux [19/20] - La Providence [19/20] - Saint Pierre [19/20] - Trianon [18/20]

Für Sparfüchse mit gutem Geschmack:
Angludet [18/20] - Batailley [18/20] - Beauregard [18/20] - Bellefont-Belcier [18/20] - Carbonnieux Rouge [18/20] - Cote de Baleau [18/20] - Domaine de Chevalier Rouge [19/20] - De Fieuzal Rouge [18/20] - Escurac [18/20] - Guillot - Haut Bages-Liberal [18/20] - La Grave a Pomerol - Les Cruzelles [18/20] - Malartic-Lagravières [18/20] - Malescasse [18/20] - Paloumey [18/20] - Plince [18/20] - Poujeaux [18/20] - Prieuré-Lichine - du Retout [18/20] - Rollan de By [17/20] - Vray Croix de Gay [18/20]

Freitag, 06.05.2011

Château d'Aurilhac 2010



Die Weinberge von Château d'Aurilhac liegen im nördlichen Medoc nur 3km von Sociando-Mallet und Charmail entfernt auf einem sandigen, teils kieshaltigen Plateau mit Blick auf die Gironde.

Die 21ha sind mit 50% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot, 5% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot bestockt. Der gebürtige Holländer Erik Nieuwaal lebt bereits seit den siebziger Jahren in Bordeaux und nennt, mit bescheidenen Anfängen, seit 1983 das Weingut sein Eigen.

Er gibt offen zu, viel von seinem Nachbarn Olivier Seze (Château Charmail) gelernt zu haben und trotzdem gelingt es Ihm seinen eigenen Weg zu gehen und ausdrucksstarke, terroirbetonte Weine zu keltern.

Seit dem 2003er Jahrgang ist es wohl vor allem den Bewertungen Rene Gabriels zu verdanken, dass die Weine in Deutschland viel Beachtung finden.

Mit dem jüngsten Jahrgang, dem 2010er d'Aurilhac, ist Nieuwaal einmal mehr ein großer Wurf gelungen:

Ein ganz typischer 2010er Haut-Medoc mit einer satten Fruchtunterlage im festen Griff der Tannine! Pechschwarz, satt, mit purpurfarbenem Rand und dem intensiven Duft dunkler, gekochter Früchte: Brombeeren und Cassis im Überfluss.

Ungemein viel Druck, fest und kompakt. Von seinen Anlagen mit dem sensantionell gutem 2005er zu vergleichen nur das der 2010er deutlich maskuliner und verbindlicher daherkommt.

Das beste ist aber der Preis der sich ebenfalls auf dem Niveau des 2005er Jahrgangs bewegt!

Rene Gabriel hat den Wein ebenfalls mit 18/20 Punkten abgesegnet und dieser Wein ist ein gutes Beispiel dafür, die Weine aus Bordeaux eben nicht pauschal als überteuert abzustempeln!

2010 Château d´Aurilhac - Cru Bourgeois Haut-Medoc 0,75l. 11,20 €

PS: Bleiben Sie bei der 2010er Subskriptionskampagne auf dem Laufenden! Unter nachstehendem Link können Sie sich für unseren 2010er Subskriptionsnewsletter anmelden:

http://www.bordeaux-subskription-2010.de/newsletter.php

Freitag, 29.04.2011

2010er Grüner Veltliner von Martin Nigl



Was passt besser zur Jahreszeit als ein autochthoner, leichter Weisswein aus dem Kremstal.

Die Bedeutung des Grünen Veltliners in Österreich kann getrost mit der des Rieslings in Deutschland vergleichen.

Martin Nigl hat das Weingut Nigl in Österreich in den neunziger Jahren an die Spitze geführt und seine Weine sind in Österreich Land auf, Land ab auf sehr vielen Weinkarten zu finden.

Und seit dem auch der Wine-Advocate die Weine von Martin Nigl aufmerksam wurde, sind die Weine auch international sehr gefragt.

Das Weingut Nigl liegt am Ortseingang von Senftenberg im Herzen des Kremstals und verfügt heute über 25 Hektar Weinberge in den Premiumlagen des Kremstals.

In den besten Lagen des Weinguts besitz Martin Nigl auf kargen Urgesteinböden bis zu 35 Jahre alte Rebstöcke, die Pate stehen für äußerst große, lagerfähige Weine mit einer beeindruckenden Konzentration und Mineralik.

Alle Weine von Martin Nigl bestechen mit einer genialen, blitzsauberen Frucht und verstehen sich alle als flüssige Botschafter der Region. TCA ade - füllt Martin Nigl alle Weine mit Schraubverschluss ab!

2010er Grüner Veltliner Gärtling



Der "Einstiegswein" von Martin Nigl vermag bereits restlos zu überzeugen: In der Nase eine schöne Mineralik, mit minimalen Anflügen von Citrusfrüchten, aber dabei auch leicht sähmig/cremig ohne eindimensional oder gar breit zu werden. Am Gaumen weiterhin ein Wein mit Attitüde, hat eine ordentliche Portion Volumen, erst Recht für einen Wein dieser Preisklasse. Grüner Veltliner at its Best! Glasklar und blitzsauber, authentisch und finessenreich! Ein Charakterwein wie bei uns der Riesling! Die Säure ist bestens eingebunden und der Wein kommt mit seinen "leichten" 11,5% sehr beschwingt daher und kann uns trotzdem restlos überzeugen!

Vollkommen zurecht erhält dieser Wein je nach Jahrgang von Parker immer zwischen 89 und 91/100 Punkten. Ob wir einen Amerikaner "brauchen", um uns österreichische Weine näherzu bringen sei mal dahingestellt - aber eine große Ehre ist es für Martin Nigl auf jeden Fall!

2010er Grüner Veltliner Gärtling - Weingut Nigl 8,95 €

Das 12er AKTIONSPAKET frei Haus zu 105,00 €

2010er Grüner Veltliner Privat
Senftenberger Pellingen Erste Lage




Mit dem Grünen Veltliner Privat bewegen wir uns auf dem Niveau eines Grossen Gewächses aus Deutschland. Auch dieser Grüne Veltliner von Nigl überzeugt mit seiner mineralischen Finesse vollends bereits in der Nase. Mittleres Gelbgrün mit einer reifen, finessenreichen Apfelfrucht und leichten Mangoanklängen.

Am Gaumen ein opulenter und dramatischer Veltliner mit einer immensen Frucht! Sehr dicht und verwoben mit Anklängen von reifen Äpfeln und mit einer dezenten Würze unterlegt. Ein wirklich großer Veltliner der auch schon mal 94/100 Punkten vom WineAdvocate erhalten kann! Ein Veltliner für das grosse Rotweinglas und die besonderen Momente im Leben!

2010er Grüner Veltliner Privat Pellingen 1. Lage 20,95 €