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Donnerstag, 18.03.2010

2009er Riesling VON BUHL - Reichsrat von Buhl



Jedes Jahr sind wir aufs Neue gespannt auf den neuen Jahrgang unseres am besten verkauften Rieslings. Der 2009er Jahrgang bescherte nicht nur den Pfälzer Winzern kerngesunde Trauben mit stattlichen Mostgewichten. Das Weingut berichtet uns von einer beinah perfekten Vegetationsphase. Bis in den Sommer hinein war nur wenig Arbeit im Weinberg von Nöten, so daß die Weine mit einer beinah perfekten phyisiologische Reife geerntet werden konnten. Im Ergebnis schlummert nun mit dem 2009er Jahrgang der trockenste Jahrgang seit über 10 Jahren im Keller und die Weine bestechen dieses Jahr mit einer noblen Mineralik.



Laut DLR bestätigten die Mostgewichte bereits recht früh einen Reifevorsprung der Trauben von etwa zehn Tagen. Den relativ strengen und langen Winter haben die pfälzischen Weinberge ohne größere Frostschäden überstanden, den Austrieb des Rieslings registrierte der DLR am 14. April 2009. Auch 2007 setzte der Austrieb zu einem vergleichbar frühen Zeitpunkt ein.

Sehr reintönig und äußerst differenziert, ein Wein der sofort Lust auf mehr macht. Der beschwingte Duft von Zitrusfrüchten in der Nase wird von mineralische Tönen untermalt. Ein kraftvoller Wein mit Stolz und äußerst animierend. Am Gaumen dann äußerst satt, dicht, gehaltvoll und enorm kraftstrotzend, ohne "laut" zu werden. Die Citrustöne sind auch am Gaumen typisch pfälzisch vorhanden, dominieren den Wein aber keinesfalls sondern stehen in beinah perfektem Einklang mit den mineralischen Tönen, die wiederum im Abgang durch eine feine Säue abgerundet werden.

Dieser Wein hat für einen "Kabinett" enorm viel Druck und bereitet ungemein viel Trinkfreude! Macht sich dieses Jahr auch äußerst gut im grossen Rotweinglas! Mit diesem Wein trinken wir den Frühling herbei.

Unser Fazit: Buhl ist und bleibt "the place to be" in Deidesheim.

2009er VON BUHL Riesling trocken - Reichsrat von Buhl 8,50 €

12er AKTIONSPAKET NUR 99,99 € frei Haus anstatt 110,00 €

96/100 Punkte: Riesling Auslese "Breumel in den Mauern" - Müller-Catoir



Müller-Catoir, das sind über 200 Jahre familiär geprägter Weinbau zu Füssen des Haardtgebirges in der Pfalz. Durschlagenden Erfolg hatte das Weingut ab Ende der sechziger Jahre mit Hans Günter Schwarz. Auch in der Ära nach Schwarz hallt sein Credo "Aktionismus am Rebstock, Minimalismus im Keller" noch nach und seit 2002 ist Martin Franzen für die außergewöhnlichen Weine von Müller-Catoir verantwortlich.



Stuart Pigott: "...Auch unter dem neuen Kellermeister Martin Franzen beeindrucken die Müller-Catoir-Weine mit aromatischem Reichtum und ungeheurer Lebendigkeit...aus Trauben-Materie wird hier reine Aromen-Energie und sie bringt die Erleuchtung! Und an anderer Stelle: "...präzise in der Frucht, feingliedrig in der Struktur und verblüffend nachhaltige Weine..."

Im jüngsten WineAdvocate wurde die 2008er Auslese Breumel in den Mauern mit 96/100 Punkten hoch dekoriert.

Bereits in der Nase ein mehr als beeindruckender Wein. Ein reichhaltiges Potpourrie von Mango, Maracuja, reifen Orangen und leichten Honigtönen bis hin zur Honigmelone. Am Gaumen stoffig, cremig mit feinem Säurespiel. Zeigt Muskeln, trotzdem eine gewisse Eleganz mit einer feinen Süsse unterlegt und beeindruckenden Länge mit schöner Konzentration.



"...Orange, lemon, and really ripe peach acquire an overlay of honey and dusting of brown spices, while caramel, malt, and salt mingle for a seductive combination of soothing richness and savory stimulation in the ineradicable finish. Franzen is at pains to point out that the higher concentration of botrytis here vis-a-vis its ostensibly lesser sibling renders the wine slower to reveal its full personality. That this is going to be – indeed, already is – profoundly delicious is unquestionable..."
96/100 Punkte - Trinkreife: 2010-2040

Unser Fazit: Eine grosse Riesling Auslese wie Sie nur bei uns wachsen kann. Diese "süsse" Sünde zu Käse auf der Terrasse und der Abend ist gerettet!

2008er Riesling Auslese Breumel in den Mauern 375ml 28,95 €

3er AKTIONSPAKET 85,00 € frei Haus geliefert

Dienstag, 16.03.2010

Château Lafon Rochet 2009 Ernteinformationen





Noch mehr Videos finden sich von Lafon Rochet auf deren Youtube-Kanal.

Las Rocas 2007 Garnacha Calatayud



Der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt werden können. Während sich die deutsche Wein Fachwelt auf der Prowein tummelt bringt sich ein grosser deutscher Discounter in Position und präsentiert kommenden Montag einen Verkaufsschlager des deutschen Weinfachhandels.

Ob der Garnacha "Las Rocas" der Bodega San Alejandro mit den Weinen der Linie "Baltasar Gracian" der gleichen Bodega identisch ist wird wohl nur eine detaillierte Analyse ans Tageslicht bringen können.

Wie auch immer die Bodega San Alejandro verfügt über eine stattliche Anzahl Garnacharebanlagen. Die jüngeren Reben werden unter dem "einfachen" Namen Garnacha vermarktet während die alten Rebanlagen mit den noch interessanteren Weinen mit dem Zusatz Vinas Viejas (alte Reben) auf die Flasche gebracht werden. Bei Weinen dieser Preisklasse tendieren wir dann aber sofort zur besseren Qualität und führen bereits seit vielen Jahren den Baltasar Garnacha Vinas Viejas.

Sollte also der 2007er Garnacha Las Rocas im örtlichen Discounter ausverkauft sein können Sie bei uns den 2007er Garnache der alten Rebstöcke zum marktgerechten Preis kaufen!

2007er Baltasar Garnacha Vinas Viejas - San Alejandro 7,95 €

Oder im 18er AKTIONSPAKET 139,95 € [7,77 €/Fl.]

Montag, 08.03.2010

Die erste öffentliche 2009er Verkostung in London...

Vergangenen Mittwoch wurde Handel und Presse in der französischen Botschaft in London bereits ein Preview auf den 2009er Jahrgang gewährt.

So wie sich der Artikel des Decanter's liest verkosten sich die 2009er Weine sehr ausbalanciert, mit einer ausladenden Frucht und seidigen Tanninen. Wider erwarten waren die Weine wohl teilweise nicht so durch "gekochte Früchte" wie die recht hohen Alkoholwerte von 14% erwarten liessen:

"The consensus of press and merchants was that the wines were better balanced than had been expected, with nice lift and perfume, silky tannins and generous fruit. There was some hint of jamminess but not nearly as much as might have been expected with some of the wines weighing in at 14% alcohol."

Die größte Herausforderung des 2009er Jahrgangs war lt. Alain Raynaud die hohen Alkohol- und Zuckerwerte. Desweiteren natürlich wieder der Erntezeitpunkt, es galt das richtige Zeitfenster zu finden für eine reife Frucht mit reifen Tanninen bevor die Trauben zu hohe Restzuckerwerte aufweisen:

"The difficulty was to pick late enough to have ripe tannins, but not so late that you are left with residual sugars in the wines."

Ebenfalls sehr interessant die Aussagen zu den Preisen. Stephanie de Bouard von Château Angelus stellte eine Preisspanne zwischen dem 2005er und dem 2008er Jahrgang in den Raum.

Bernard Magrez von Château Pape-Clement "ermahnt" seine Kollegen aber auch die Preise der 2009er deutlich unter den Preisen des 2005er zu belassen obwohl die Qualität seiner Meinung nach ggf. besser sei.

Aber allen Beteiligten aus dem Handel sollte klar sein dass die Subskriptionskampagne wieder sehr lange dauern wird, da alle Weingüter sehr genau Ihre Nachbarn beäugen werden und alle zum "richtigen" Preis auf den Markt kommen wollen.

Freitag, 05.03.2010

2006er Shiraz Luddite: Ein kraftvoll-sinnlicher Gigant aus Südafrika!



Anlässlich der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft rücken nicht nur die "einfachen" Weine aus Südafrika in das weltweite Rampenlicht der Weinwelt - auch die individuellen und höchst amitionierten Winzer vom Kap betreten jetzt die "Bühne", die Ihnen zusteht.

Niels Verburg ist genau so ein Winzer, der wie ein besessener in seinem erst 1999 gegründeten Weingut nur ein großes Ziel verfolgt und zwar absolute Weltklasse Shiraz zu erzeugen!

Sein Weingut umfasst 17 ha, wovon momentan nur 5ha unter Reben stehen - später sollen einmal maximal 10ha im Ertrag stehen. Sein großes Vorbild sind die Weine der Rhone, so daß er natürlich ausschließlich Shirazreben kultiviert! Es ist zwar nicht überliefert welchen Wein genau er am Tag des Kauf des Weingutes trank - aber es war natürlich ein Rhônewein.

Im Jahr 1999 gründeten Niels und Penny Verburg das Weingut nach einer Regel die eisern eingehalten wird:
„Keine Zusätze, keine unnötige Beeinflussung des Produktes, keine Tricks“.



Genau diese Überzeugung und Qualität brint Verbrug unter dem Namen „Luddite“ auf die Flasche! Der Name lehnt sich an das 18. Jahrhundert an als Industriearbeiter in England unter dem Anführer Ned Ludd, gegen die zunehmende Industrialisierung demonstrierten. Diese Revolution wurde unter dem Namen „Luddites“ bekannt.

Niels Verburg möchte zu den Ursprüngen des Weinbaus zurück. Weniger Technik, keine Chemie oder andere Zusätze um die Natürlichkeit und Individualität der Weine zu erhalten.

Jede Flasche wird handschriftlich nummeriert, um die Historie seiner Flaschen nachverfolgen zu können. Durch einen besonderen Umstand kommt die Magnum ca. ein halbes Jahr vor der normalen Flasche auf den Markt, so daß wir Ihnen heute den 2006er Shiraz Luddite in der respekteinflössenden Magnum anbieten können - die Normalflasche wird erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Zugegeben wurden wir wieder einmal durch den Weinwisser auf diesen Wein aufmerksam:

"Wieder ein warmer Jahrgang mit dichten, fruchtintensiven Rotweinen und reifen Tanninen. Die Trauben aus Bot River, Helderberg und Bottelary wurden zwischen 13.2. und 15.3. gelesen, in Edelstahl bei kühlen 24° C vergoren mit anschliessender 30-tägiger Maischestandzeit; einjähriger Ausbau in Barriques, 14,4 Vol. % Alk.
Frisches, jugendliches, sehr präzises Bouquet von Kirschen, Waldbrombeeren und Veilchen, dazu rauchige Noten, Teer und schwarze Schokolade, aber auch Shiraz-typischer schwarzer Pfeffer sowie orientalische Gewürze. Reichhaltiger Gaumeneindruck, seidige, sehr elegante und finessenreiche Textur mit wunderschöner Fruchtsüsse, aber auch Frische und noblem Tannin. Grosser, entwicklungsfähiger Wein, der üppige Reife mit Eleganz und Feinheit verbindet. Eine zwei Tage geöffnete Magnum zeigte ein verführerisch süsses und rundes Bouquet mit sinnlich-saftiger Frucht von Kirschen und Pflaumen, war unglaublich reich und elegant, stoffig zwar, aber nicht mastig, ein kraftvoll-sinnlicher Gigant."
19/20 Punkte - Trinkreife 2011 bis 2020

Bereits im Glas eine imposante Erscheinung, satt funkelnd steht der Wein mit seinen 14% Alc. im Glas. In der Nase eine puristische Frucht, die Assoziationen an einen grossen Côte Rotie weckt. Am Gaumen ein ebenso beindruckender wie genialer Wein. Die satte und natürlich konzentrierte "kühle" Shirazfrucht wird eingerahmt durch eine reichhaltige Portion Gerbstoffe, die dem Wein ganz dezente Graphit- und Zartbittertöne beisteuert ohne ihn zu erschlagen. Die Frucht ist satt, durchtrieben und nachhaltig, der Wein hat Druck und hinterlässt eine verdutzte Zunge. Ein Wein der momentan nach einigen Stunden in der Karaffe "schreit", aber in der Magnum ab 2015 ein sicherlich einmaliges Weinvergnügen bietet, mit dem auch der ein oder andere Rhônefreund aufs Glatteis zu führen ist. Für uns der beste Wein, den wir aus Südafrika je im Glas hatten!

Unser Fazit: Der Weinwisser hat nicht übertrieben, wahrlich ein kraftvollsinnlicher Gigant! Greifen Sie am besten noch heute zu - die 400 abgefüllten Magnumflaschen werden schnell ausverkauft sein!

Shiraz - Luddite 2006 MAGNUM 71,95

3er AKTIONSPAKET 209,95 Euro frei Haus

PS: Sollten Sie mal in Köln sein können Sie Luddite u.a. in der Hanse-Stube des Excelsior Hotel Ernst im glasweisen Ausschank geniessen!

2006er Cotes du Rhone Rouge von Guigal



Marcel Guigal samt gleichnamigen Weingut aus Ampuis ist unseren Kunden seit Jahren kein Unbekannter. Als er Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts das elterliche Weingut übernahm, hätte sich wohl kaum einer diese Erfolgsgeschichte erträumt. Um seine Lagen Côte-Roties wird beinahe ein Kult getrieben, meist sind diese Weine nur in homöopathischen Mengen verfügbar und unbezahlbar, dafür aber in guten Jahrgängen fast für die Ewigkeit gemacht.

Das Marcel Guigal noch Bodenhaftung behalten hat, beweist er jedes Jahr aufs Neue mit seinem roten Côtes-du-Rhône, welcher seit 15 Jahren C&D unser absoluter Top-Seller ist!



Dieser Tage ist der neue 2006er Jahrgang eingetroffen und erfüllt einmal mehr alle Erwartungen:

In der Nase reichhaltig, saftig, mit einer ansprechenden Frucht. Wie immer leicht unbekümmert und zupackend. Am Gaumen dann überraschend kraftvoll mit einer gehörigen Portion Tanninen. Mit Anflügen von Zartbitterschoko kommt der Wein dieses Jahr eher rustikal daher. Neben der schokoladigen Tönen sind es auch die dunklen Früchte mit der zupackenden Frucht, die zu überzeugen wissen.

Was bleibt ist ein grundehrlicher, sensationell günstiger Wein aus den begnadeten Händen der Guigal Familie. Vive la France! Bereits seit 1996 unser absoluter Kundenfavorit!



"The 2006 Cotes du Rhone exhibits a dark ruby hue that is slightly less saturated than the 2007. It possesses more pepper, garrigue, earth, and tar characteristics in addition to plenty of red and black fruit notes. Medium-bodied and juicy, it is best consumed over the next 2-3 years."
88/100 Punkte - Trinkreife bis 2013

2006er Côtes du Rhone Rouge - E. Guigal 6,99 €

12er AKTIONSPAKET nur 85,00€ anstatt 91,88€

18er AKTIONSPAKET nur 120,00€ anstatt 135,82€

2007er Taylor Vintage Port



Für Portweine zählt der 2007er Jahrgang zu den hervorragenden Jahrgängen für Vintage Ports. Die Bezeichnung Vintage Port tragen nur die seltenen und teuren Portweine der Spitzenklasse.

Im jüngsten WineAdvocate würde der 2007er Taylor Vintage Port mit 95/100 Punkten ausgezeichnet während der WineSpectator mit 94-97 Punkten sogar noch tiefer in den Punkteköcher greift.


"The 2007 Taylor Fladgate Vintage Port is a blend of multiple sites meant to express the house style in a great year. It displays a superb aromatic array of pencil lead, Asian spices, incense, blackberry, and floral notes. Dense, suave, and opulent on the palate, this is a mouth-filling, intense, layered wine that has superb grip and concentration. It will effortlessly age for 25+ years and still be delivering pleasure at age 50. As always, Taylor Fladgate is one of the benchmarks of a declared vintage in Oporto."
95/100 Punkte - Trinkreife: 2035 - 2060 (!)


"A classic baby Vintage Port nose of blackberry,currant and a little bit of green lemon leaf. Full-bodied and medium sweet. There's a solid core of ripe fruit and powerful tannins, with grip. The real deal."
94-97/100 Punkte

Zum Glück sind die außergewöhnlichen Portwein Jahrgänge genauso selten, wie die Anlässe an denen man einen Portwein geniessen kann. Also warum nicht von diesem Ausnahmejahrgang wieder ein paar Flaschen einlagern?

Vintage Port - Taylor 2007 95,00 EUR

Donnerstag, 04.03.2010

WeinWisser Abonnement



Der WEINWISSER ist ein exklusiver, unabhängiger Informationsdienst für Experten und Genießer, die mehr über Wein wissen wollen. Die Redaktion von WEINWISSER degustiert, beschreibt und bewertet jährlich mehr als 4.000 Weine. Neben Bewertungen aktueller und älterer Jahrgänge berichtet WEINWISSER auch über Raritäten.

WEINWISSER bietet umfangreiches Weinwissen für Profis und Weingourmets und ist mit seinen Empfehlungen Ratgeber bei der Weinauswahl für Hotels und die gehobene Gastronomie. Er zählt zu den wichtigsten und meistzitierten deutschsprachigen Quellen zu Weinbewertung und -einkaufsberatung für hochwertige Weine. Sowohl Sommeliers als auch elitäre Genießer verlassen sich auf die Genussempfehlungen des WEINWISSER.

Der WEINWISSER wird ausschließlich im Abonnement vertrieben. Die 121 € für 11 Ausgaben im Jahr sind aber ein gutes Investment um auch bei den "etwas" anderen Weinthemen abseits der Hochglanzmagazine Up to date zu sein.

Das Abo können Sie auf der Website des Weinwisser [->Abo bestellen] abschliessen.

Freitag, 26.02.2010

Aus Laville Haut Brion wird La Mission Haut Brion Blanc



Aus Laville Haut Brion wird ab dem 2009er Jahrgang La Mission Haut Brion Blanc. Soeben erreicht uns aus Bordeaux diese Nachricht der Domaine Clarence Dillon die damit wohl auch dem Ausnahmejahrgang Rechnung tragen wollen und somit den weissen La Mission näher an den weissen Haut Brion rücken wollen.


"Chateau Laville Haut-Brion is for years the white wine of Chateau La Mission Haut-Brion.

The very first white wine vintage of Chateau La Mission Haut-Brion has been known as Chateau La Mission Haut-Brion Blanc. These vintages are rare and valuable because they are only four: 1927, 1928, 1929 and 1930.

The story of this white wine, always vinified in the cellars of Château La Mission Haut-Brion, led us naturally to reconsider its original name, Chateau La Mission Haut-Brion Blanc. In addition, for the anecdote, this year marks the 80th anniversary of the last vintage of Chateau La Mission Haut-Brion Blanc. Therefore 2010 seems to be the ideal year to return to the genesis of this great white wine.

This change will be effective from the 2009 vintage: white wine of Chateau La Mission Haut -Brion will be henceforth Chateau La Mission Haut-Brion Blanc."

Donnerstag, 25.02.2010

Günther Jauch wird Winzer an der Saar



Soeben vermeldet dpa:

Trier (dpa) - Günther Jauch übernimmt das renommierte Weingut von Othegraven in Kanzem an der Saar, das derzeit einer Verwandten gehört. Bisher brodelten nur die Gerüchte, dass der 53-jährige Starmoderator im Top-Betrieb mit den angeblich «besten Riesling-Lagen der Welt» einsteigt.

Jetzt ist es raus: Auf einer Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter VDP/Grosser Ring Mosel-Saar-Ruwer in Trier kündigte Noch-Eigentümerin Heidi Kegel (71) den Besitzerwechsel für das 12,5 Hektar große Gut noch für dieses Jahr an. Und stellte einen Antrag auf Mitgliedschaft Jauchs im Reigen der Spitzenwinzer. Dies erfuhr die dpa aus Verbandskreisen.

Das Votum für Jauch fiel einstimmig aus. «Wir finden das toll. Er ist eine Bereicherung», hieß es. Die begehrte Mitgliedschaft im Verband sei immer eine persönliche und nicht ans Weingut gebunden. Laut Satzung muss daher über einen Übergang - auch innerhalb der Familie - immer abgestimmt werden.

Noch Anfang Februar hatte Jauch zu Gerüchten über einen Einstieg ins Weingeschäft der dpa gesagt: «Ich gebe dazu keinen Kommentar ab.» Doch in dem 620-Einwohner-Dorf war er bereits öfter zu sehen gewesen, sagte Ortsbürgermeister Günter Frentzen. Auch Heidi Kegel hielt sich bedeckt: «Ich bin Eigentümerin und bleibe es noch eine Zeit», hatte sie kürzlich betont. Mit Jauch sei sie über die Familie von Othegraven verwandt: «Mein Patenonkel ist der Bruder seiner Oma», sagte sie. Und Jauchs Großmutter hieß Elsa von Othegraven. Am Donnerstag war Kegel nicht zu erreichen.

Das Anwesen von Othegraven, dessen Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht, liegt nicht nur idyllisch zu Füßen des Kanzemer Bergs an atemberaubend steilen Hängen der Saar. Mit den Lagen «Kanzemer Altenberg», «Wiltinger Kupp» und «Ockfener Bockstein» produziert es Spitzenweine, die von Dänemark bis in die USA Fans haben. «Es ist ein Top-Weingut mit besten Bewertungen in renommierten Weinführern», sagte der Geschäftsführer des Moselweins e.V., Ansgar Schmitz.

Ob Jauch sich in den Weinbergen oft sehen lassen wird, ist offen. «Bei der Ernte wird er sicher mithelfen. Das lässt er sich nicht nehmen», sagte Mosel-Weinbaupräsident Rolf Haxel. Dass ein nicht gelernter Winzer das Saar-Gut führt, ist nichts Ungewöhnliches. Kegel ist von Beruf Anästhesistin und hatte das Erbe nach dem Tod ihrer Tante Maria von Othegraven im Jahr 1995 übernommen.

Jubel auch bei Präsident Haxel: «Der Einstieg von Jauch ist nur zu begrüßen», sagte er. Jetzt sei das Anbaugebiet Mosel mit Saar und Ruwer «endlich soweit wie die Winzer in Oberitalien schon lange sind». Schon Päpste hätten dort Weingüter besessen und noch heute kauften sich dort wohlhabende Weinliebhaber ein.

Filmschauspieler Gérard Depardieu könnte vielleicht der nächste «Promi» an der Mosel sein, sagte Haxel. Er liebe mineralisch-fruchtige, leichte Rieslingweine. «Und die machen wir hier gut und gerne.»

www.von-othegraven.de

Riesling People Vol. 1 - Weingut Tesch - DAS Buch!!!

Der sympathische Martin Tesch gehört zur Gattung Winzer, die es abseits von Gault Millau, Vinum & Co. schaffen, das ganz eigene Klientel mit trockenen Nahe-Rieslingen aufzubauen.

Eine "Rolling Riesling Show" mit einem namhaften Gitarrenhersteller auf die Beine zu stellen und zu einem bahnbrechenden Erfolg zu machen, ist bis heute unerreicht und straft jeden "Marketingfachmann" Lügen. Vor dem Mut, sich auf eine Bühne zu stellen und einem nur bedingt weinkundigem Publikum sechs verschiedene trockene Rieslinge und deren bodenspezifischen Unterschiede näher zu bringen, kann man nur den Hut ziehen.

Druckfrisch gibt es jetzt das passende Buch zum Wein und den tollen Riesling Momenten aus dem Leben eines Winzers.

Teschs Riesling Diaries zeigen neben den Stationen der Gibson Rolling Riesling Show Momente aus szenigen Londoner Weinbars, den Werder Bremen Tesch Wein, aus Hong-Kong, dem Big Apple, Jancis Robinson, Stuart Pigott bei der Probe, die stolzen australischen Importeure mit ihrem ersten Container Tesch-Weine, Martin Tesch beim Konzert der Toten Hosen in Trier und Backstage mit den düsseldorfer Punkrockern bei Rock am Ring, oder beim Erhalt des renommierten Red Dot Awards in Essen.

Riesling People Buch - Weingut Tesch 15,00 EUR

3 Fl. Riesling UNPLUGGED + Buch Riesling People Vol.1 39,00 EUR

DAS EVENT: Bordeaux 2009 Primeurverkostung...


Bordeaux schickt sich an Ende März der höchst gespannten Fachwelt den 2009er Jahrgang zur Verkostung vorzustellen.

Seit über 10 Jahren sind wir vor Ort aber dieses Jahr scheint alles anders...

Dieser Tage erreicht uns eine persönliche Einladung von Christian Moueix das Fassmuster des 2009er Petrus auf dem Château selber zu verkosten. Ein absolutes Novum wurde das Petrus Fassmuster in der Vergangenheit immer am Sitz des Handelshaus in Libourne als krönender Abschluß der anderen hochkarätigen Pomerol/St. Emilionweine verkostet.

Auch Pierre Lurton hat sich einen ganz besonderen Rahmen ausgesucht den 2009er Château d'Yquem dem Fachpublikum vorzustellen. Das ehrwürdige Grand Theatre im Zentrum von Bordeaux wird einen Tag seine Pforten für die angereisten Weinhändler öffnen und den passenden Rahmen für den König der Süssweine geben.

Aber auch die Union de Grand Cru ist auf neuen Wegen unterwegs. Reichte es in der Vergangenheit sich bei der Union zu den Verkostungen anzumelden ist dieses Jahr ein Code notwendig den dei teilnehmenden Châteaux ausgeben. Ausschließlich mit diesem Code ist es dann möglich sich auf der Website der Union für die Verkostungen zu registrieren.

Mittwoch, 24.02.2010

Chianti DOCG - Barone Ricasoli 2007


Die Adelsfamilie Ricasoli ist fest mit der toskanischen Geschichte und der späteren Entstehung des Chianti verknüpft. Bereits seit dem 12. Jahrhundert betreibt man Weinbau in der Toskana und hat auch über viele Jahrhunderte die Geschichte mit beeinflusst. Der politischen Arbeit hat man schon vor länger Lebewohl gesagt und kümmert sich nunmehr ausschließlich um den Weinbau.

Bereits in der Nase ein starker Wein mit Ausdruck. Nicht zuletzt dank der perfekten Anlagen des 2007er Jahrgangs kann der Wein überzeugen. Sangiovese Purismus par excellence. Ein ursprünglicher Chianti ohne altbacken oder zu modern zu wirken. Am Gaumen herrlich saftig, delikat und reintönig. Schwarze Johannisbeeren im festen Griff der samtigen Tannine ist dieser Wein so ursprünglich und reintönig, ohne laut zu werden.



Gambero Rosso 2003:
"Zusammen mit seinem Dreamteam hat Francesco Ricasoli hier Enormes bewirkt. Ein facettenreiches, aber auch übersichtliches Sortiment entstand, das selbst im Falle der Spitzenetiketten in ausreichender Menge produziert und zu anständigen Preisen angeboten wird; die Rebflächen, immerhin mehr als 200 Hektar wurden inzwischen komplett überholt, die Kellereinrichtung ist ultramodern, der Mitarbeiter-stab hochkarätig."

Unser Fazit: Klassischer Chianti, wie er sein soll zum fairen Preis!

Chianti DOCG - Barone Ricasoli 0,75 2007 8,50 Euro

Im 12er AKTIONSPAKET nur 99,99 Euro

Sauvignon Blanc Kaitui Markus Schneider 2009



Markus Schneider - der Name steht für eine der steilsten Winzerkarrieren aus deutschen Landen! Die Stilistik seiner Rotweine ist international, modern geprägt, ohne die Typizität der lokalen Rebsorten aufzugeben.

Genau so detailliert und besessen wie die Roten, sind aber auch die Weissweine von Markus Schneider eine "echte Sünde" wert. Der gerade abgefüllte 2009er Sauvignon Blanc Kaitui hat uns bereits das zweite Mal restlos überzeugt! Der vorangegangene 2008er Jahrgang ist uns zurecht förmlich aus den Händen gerissen worden und war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Für den Sauvignon Blanc verwendet Markus Schneider kühle und bestens versorgte Kalksteinböden aus hohen Lagen als Basis. Diese nehmen enormen Einfluss auf die exotische Fruchtprägung und Anlehnung an die neuseeländische Interpretation. Der Standort und kerngesundes, in verschiedenen Reifephasen geerntetes Lesegut, ist hier der einfache und höchst wirksame Schlüssel zum Erfolg. In Neuseeland, der überseeischen Heimat des Sauvignon Blanc, ist KAITUI die maorische Übersetzung für Schneider!

Markus Schneider lässt den Sauvignon bis kurz vor der Abfüllung auf der Feinhefe liegen, um die Struktur und Aromenbildung bis zum Äußersten auszureizen.



Bereits in der Nase weckt der Wein Assoziationen an den Sauvignon Blanc von Cloudy Bay. Eine puristische Aromatik von Stachelbeeren mit Citrusfrüchten vermischt. Unbekümmert, voller Stolz, blitzsauber und glasklar vinifiziert, kann der Wein von Anfang an überzeugen. In seiner gesamten Aromatikfülle einer der ungewöhnlichsten Sauvignon Blancs, die wir aus Deutschland je im Glas hatten. Am Gaumen dann mehr als ambitioniert, mit Finesse versehen und auf dem Punkt Sauvignon. Dazu noch ein herrlich langer Abgang. Fantastisch. Einzig allein die cremigkeit und der Schmelz würden uns in einer Blindverkostung an einem guten Tag nicht auf eine neuseeländische Herkunft tippen lassen!

Unser Fazit: Purer Spass im Glas!

Sauvignon Blanc KAITUI - Weingut Schneider 2009 9,90 €

Oder im 12er AKTIONSPAKET FREI HAUS: 118,00 €

Bodegas Casa Gualda

Casa Gualda Header

Die Beweggründe Ihnen diesen Wein vorzustellen, waren dieses mal weder Parkerpunkte, oder eine euphorische Beschreibung von Rene Gabriel, sondern vielmehr ist es das Gesamtpaket zu einem sensationellen Preis, was uns überzeugt hat. Nebenbei war es noch eine persönliche Empfehlung des angesehenen Journalisten David Schwarzwälder, der für viele Weinmagazine aus Spanien berichtet.

Casa Gualda nennt sich eine ambitionierte Linie aus dem Portfolio der Genossenschaft "Nuestra Señora de la Cabeza" in La Mancha.

Heute stellen wir Ihnen den 2006er Crianza vor, welcher mit seiner 50:50 Cepage von Tempranillo und Cabernet für einen ebenso charaktervollen, wie authentischen Wein steht. Der Ausbau erfolgte nach Rebsorten getrennt, um den maximalen Charakter der einzelnen Rebsorten zu extrahieren. Im Cuvee verschmilzt der Wein dann nach dem sechsmonatigen Fassausbau zu einem ebenso typischen, wie ausgeprägtem Vertreter seiner Art. Dieser Wein ist der perfekte Begleiter zum Abendbrot, der kräftigen Winterküche, einem gemütlichen Kaminabend oder "einfach so".

Crianza - Casa Gualda 2006

Satt, kirschrot mit funkelndem Rand. In der Nase ein animierend bis fordernder Wein, mit sehr vielen dunklen Früchten und den typischen Tempranillo-Aromen. Am Gaumen dann für einen Wein dieser Preisklasse absolut überraschend wuchtig bis intensiv! Ganz und gar durchtrieben und reintönig. Und auch im Abgang ein nachhaltiger Wein, der in Anbetracht des Preises echt verblüfft. Die Tannine sind genau in der richtigen Portion vorhanden, ohne den Wein zu dominieren. Und selbst ein 5 Tage altes Verkostungsmuster aus der offenen Flasche lässt sich noch mit Genuss trinken!

Unser Fazit: "Echter" Spanier...bescheiden im Preis und beeindruckend im Glas! Was will man mehr? Geheimtipp für Tempranillo Fans !

Crianza - Casa Gualda 2006 0,75 5,95 €

Oder im 18er AKTIONSPAKET 99,95 € anstatt 117,10 €

Freitag, 19.02.2010

Australien rar und gereift...


Dieser Tage konnten wir wieder eine beträchtliche Sammlung übernehmen. Die Lagerung und Qualität der Weine ist über jeden Zweifel erhaben! Wir konnten uns persönlich von den perfekten Lagerbedingungen überzeugen! Neben einigen der besten Bordeaux Gewächse aus den grossen 80er und 90er Jahrgängen zeichnet sich diese Sammlung vor allem durch eine Vielzahl gereifter Weine aus Australien aus! Über 70 verschiedene Weine aus Jahrgängen Mitte/Ende der 90er Jahre, die eigentlich aus dem Handel schon komplett verschwunden sind. Aus Italien sind Gaja und Ornellaia genauso mit von der Partie, wie Opus One, Mondavi Cabernet Reserve aus den USA und sogar Weine aus Südafrika wie Rust-en-Vrede, Veenwouden und Warwick.

Ein paar Beispiele:
Dead Arm Shiraz d'Arenberg: 1998/1999/2001/2002 auch Magnum
The Armagh Shiraz Jim Barry: 1996/1997/1998
Grange BIN 95 Penfolds: 1991/1993/1994/1996/1997/1998
E&E Black Pepper Shiraz Barossa: 1995/1996/1997/1999

Desweiteren aus Australien noch Weine von Clarendon Hills, Fox Creek, Greenock Creek, Hardys Vineyard, Henrys Drive, Jasper Hill, Kaesler, Kilikanoon Winery, Torbreck und und und.

Alles Namen bei denen das Sammlerherz zurecht höher schlägt! Greifen Sie bei dieser einmaligen Gelegenheit zu und sichern Sie sich einige dieser höchst seltenen Weine!

Die komplette Übersicht finden Sie unter folgendem Link: Kelleraufloesung

Freitag, 12.02.2010

Wir sind Jeck... 11% Rabatt auf fast alle Weine...



Dieses Wochenende tobt der Straßenkarneval in Köln so wie in allen anderen Karnevals-Hochburgen des Rheinlands. Die jecke Zeit beginnt aber bekanntlich schon immer am 11.11. um 11:11 Uhr des Vorjahres. Aus diesem Grund gewähren wir Ihnen auf das lange Wochenende, bis einschließlich Rosenmontag, 11% Rabatt auf fast alle Weine aus unserem Sortiment!

Wählen Sie aus über 4200 Weinen mit unserem einmaligen Karnevals-Rabatt. Dieses Angebot endet kommenden Rosenmontag, den 15. Februar, um Mitternacht!

Wir wünschen viel Spaß bei der Schnäppchenjagd!

Harper's Wine & Spirit: "...spectacular Bordeaux 2009"



Die Website von Harper's Wine & Spirit Magazin zitiert einen bekannten und angesehenen britischen Weinhändler der schon vorab das Vergnügen hatte einige 2009er Weine zu verkosten. Demnach sei der 2009er Giscours "breathtaking" den 2009er Cos d'Estournel vergleicht er mal eben mit dem legendären 2005er Jahrgang. Und Rene Gabriel gab dem 2005er Cos d'Estournel und verglich den Jahrgang sogar mit dem 1982er! Ach ja Parker und WineSpectator waren sich mit jeweils 98/200 Punkten für den 2005er Cos auch ziemlich einig....

Mittwoch, 10.02.2010

Poggio delle Faine



Mit grosser Spannung haben wir dieser Tag die erste Lieferung des neuen 2006er Poggio delle Faine Rosso erhalten. Dieser Wein war als 2004er Jahrgang der Überflieger des vergangenen Jahres und unser mit Abstand meistverkaufte Wein des Jahres 2009!!!

Neben den zig-tausend verkauften Flaschen, sprechen vor allem die vielfachen Nachbestellungen und die ausnahmslos positiven Kommentare unserer Kunden eine mehr als deutliche Sprache!

In der ersten Ausgabe des Jahres 2009 kürte die Weinwirtschaft damals "Die Stars des Jahres" und unter den TOP 100 Weinen siegte bei den Rotweinen ein auch für uns vollkommen neuer Wein aus der Toskana. Dem 2004er Poggio delle Faine gelang das Wunder, die gesamte Jury für sich zu überzeugen und er setzte sich mit 91/100 Punkten selbst vor so namhafte Konkurrenz wie den 2005er Ornellaia!

Poggio delle Faine ist ein kleiner, und feiner Betrieb im Herzen des Chianti Classico Gebiets mit sehr gepflegten Weinbergen. Das Cuvée für den Poggio delle Faine (80% Sangiovese & 20% Cabernet Sauvignon) ist nach wie vor nicht wirklich neu, auch schon Antinori vertraute bei Tignanello, Solaia & Co. auf dieses "Dreamteam".

Wie bei einem grossen Toskaner werden die Trauben allein durch die Schwerkraft bewegt. Der Wein reift 6 Monate im Barrique und anschliessend weitere 6 Monate im grossen Faß.



Satt und rubinfarben fast randlos im Glas. In der Nase wieder diese satte Frucht vollreifer Brombeeren. Am Gaumen ein Charmeur, merklich vollreifes Traubenmaterial hat hier mal wieder für einen echten Klassewein Pate gestanden! Am Gaumen wieder deutlich durch den Cabernet dominiert kann auch der neue Jahrgang restlos überzeugen.

Im Cuvee stützt der Cabernet den Wein während der Sangiovese dem Wein seine reichhaltige Frucht spendiert. Ein verbindlicher, zupackender Wein mit Nachdruck und Attitüde.

Unser Fazit gilt nach wie vor: Tignanello Derivat zum Cinquecento Preis!

2006er Poggio delle Faine - Cantine Minini 0,75 9,80 €

Das 12er AKTIONSPAKET zu 111,60 EUR

Montag, 08.02.2010

Bordeaux 2009 - Bill Blatch Report

Bill Blatch's Bordeaux Report ist einer der echt wichtigen Früh-Indikatoren was die Qualität der Jahrgänge in Bordeaux angeht. Sein wohlgeschätzter Report über den 2009er Jahrgang ist nunmehr veröffentlicht:

The first decade of the 21st century goes out in a blaze of glory

A decade with no off-vintages - Bordeaux has never experienced that before - even those all-time great decades, the 1920s and the 1840s, had a few misses. In this first decade of the new millennium, all have been successful, four made by end-of-season sunshine (2001, 2002, 2007, 2008), two by heat early in the season (2004, 2006), an7d four of highly concentrated wines from a combination of good summers as well as good autumns (2000, 2003, 2005 and now 2009, each receiving more acclaim than the previous one). That is a total all-time record.

And this final one has turned out to be the most concentrated of them all. In 2009, we seem to have reached the extreme limit of Bordeaux concentration. Yet it was not the hottest year by any means - that was 2003 - nor was it the driest - that was 2005. In 2009, there were no extremes, just good regular heat at the right times, with everything coming in the right order: the vine amply nourished by ground water during its growing period, then, as from 15 June, starved of water - very progressively - during the ripening and concentration of its bunches right through the rest of the vineyard year.

As a result, it functioned perfectly, creating sugar levels in the grapes that we have never seen before, together with a build-up of massive but gentle tannins for the reds and a complexity of flavours for the whites. In this sense, 2009 bears little resemblance to the more extreme scorching build-up of concentration as in 1990 or 2003, nor to the drier build-up of the more vigorous and harder tannins of the 2000 and 2005. 2009 is in an altogether gentler, softer, fatter style, something in the ilk of 1970 or 1982. But, as soon as the harvest was under way, it was to the 1947 that comparisons started to be made - difficult to challenge because not everyone has been drinking that many '47s recently. Technically, however, the sugar build-up was reported as being similar in 1947 (not bad considering France was 1.1 °C colder then), but often some of it is said never to have fermented out, making the wines slightly sweet. In addition, 1947 seems to have been a very irregular vintage, especially on the left bank, some wines glorious, some disastrous. 2009 has some of this irregularity, but is clearly, if only for reasons of technical expertise, more of an across-the-board vintage. Maybe everyone was just thinking of the legendary Cheval Blanc '47 rather than of the vintage as a whole.

The cold winter, with good rainfall in January and April, prepared the vineyard for a textbook budding and a good flowering, and then the dry, hot, and above all sunny summer and autumn just did the rest, all nice and easy, without any excess. This vintage goes to show, just as in '82, that gentle conditions make for gentler wines.

Of course there were problems along the way, and we spare a thought for all those growers who caught the massive hail in May, and who were thereafter reduced to being spectators rather than players. There was also some storm damage, and some parcels of vines that got stressed and blocked during the summer, yielding grapes that failed to develop properly. But overall, the whole thing was a quite remarkable success story.

And what accounted for it all? I was hoping you would ask. Back in December 2008, the meteorological stations had noticed a cooling of the North Equatorial Current in the Atlantic, probably a chain reaction from the termination of La Niña in the Pacific. They consequently predicted - correctly - that the US hurricane season would be mild, and that the North Atlantic low pressure systems would come over further north than usual. This too was correct up until June, and accounts for all those cooler more stable northerly and easterly air flows over Bordeaux during winter and spring, rather than the more usual, warmer and unsettled Westerlies. Then in July, a mild El Niño system unexpectedly started up in the Central Pacific, quite a surprise to everyone, and upsetting the whole northern hemisphere's jet-stream patterns. Hence the record hot dry summer in Oregon and the wettest July on record for Rhode Island, hence too a more southerly flow over the Atlantic, causing all those continuous rain-storms over Ireland and England during the summer. These rarely affected Bordeaux because it was protected by a further phenomenon from the same cause: an elongation of the Azores high pressure system over the whole Atlantic rather than over just the European side; hence the gently warm and fine July and August in Bordeaux coming from the milder west rather than from the more usual and more scorching south and east.

Winter 2008/2009

During the winter, however, the air flows came in from the north east round the continuous Mediterranean high-pressure systems, making for conditions that were colder than usual, and the first frosts came early, on those grey foggy icy mornings of early December. This is never a bad thing for getting the sap down early to the roots and ensuring against pests, further assured by a freezing - but not a white - Christmas.

There were the normal number of frosty nights during the winter - 25 over the 3 months compared with the average of 22 - but none were very severe. The lowest temperatures were in early January, when it froze on 13 consecutive nights, three of them at -6 °C, very cold but nothing that would stress the vines at all like the record frosts of January 1985 or of February 1956, or the two months at -20 °C in 1709 and in 582 when starving wolves invaded the city of Bordeaux.

With the sap down so early and spring coming late, pruning could be done at leisure. Most got it out of the way by the end of February, mainly because it's more pleasant to do it in the dry than in the rain that was forecast for early March.

There were long dry periods during this winter but the rainfall had come early, the November rains spilling over into December, and this ensured enough ground moisture for the soil to get through to the next band of rain in the second half of January (128 mm), which in its turn was more than enough until the showers of early March (23 mm) and above all until the high rainfall of April (116 mm). All this high winter rainfall was of paramount importance in preparing the vines for what was to come.

One other noteworthy event had no influence on the vintage. This was the freak winter hurricane that slammed into the region early on Saturday morning 24 Jan. It was exactly the same phenomenon as the December 1999 one, the Atlantic jet-stream catapulting a deepening low pressure area in the Bay of Biscay, of the same intensity (172 km/h on the coast) and once more knocking down all the trees in the forest. The Bordelais were all up on their roofs that day checking the tiles, but the vines were OK.

Spring 2009 and the budding

The cold and relatively dry winter ensured that the vines wouldn't wake up from their hibernation quickly. Even the 23 mm of early March rain and the ensuing 10 days of 17-24 °C afternoons (50% over normal) didn't stir them. It was only towards the 23rd that some Merlots and Sauvignons started to swell and even sporadically burst, but the main budburst had to wait until after the near-freezing night-time temperatures of late March had put off any further activity. Now we were in early April and it was getting late. The Merlots of the earlier vineyards such as Pomerol and Pessac were out to 4-5 leaves by the 8th, but the later ones, and most of the Cabernets, were only just slowly bursting. This was the beginning of the year's great disparity in the ripening cycles between the warmer and the cooler soils, a disparity that would later get increased by differences between these two soil types' reaction to the coming drought.

This irregularity was to stay with us all year, even when the mid-April showers, followed by the sudden warmth of 18-24 Apr ensured that it partially caught up. It rained hard the final week of April (61 mm) so that by early May, in spite of the irregularities, we were generally back on schedule.

For once, there was never a hint of spring frost during the whole of April and May - the average number of frosts for April is 4. This year zero: a great relief after all the frost angst of the previous year that had especially afflicted Sauternes and the Graves.

Early summer 2009, hail-storms, and the flowering

May and June became progressively warmer and sunnier: May 1.9 °C over the average and June 2.0 °C over, with 235 sunshine hours in May (average is 221) and a whopping 293 in June (average is 224). Encouraged by the still damp subsoil from the April rain, and egged on by a further 78 mm in May and 75 mm in June, the growth galloped ahead and the shoots and foliage looked vigorous and bright-coloured. They were clearly having no trouble feeding the quite substantial amount of embryo bunches that the budding had provided.

It was now that for some growers the axe fell. Late in the afternoon of Monday 11 May, a nasty little low pressure formed over the Bay of Biscay - just like for the January hurricane - and convected into a major hailstorm when it made landfall over the Charentes, wreaking havoc on 3,000 hectares of the Cognac vineyards. It then moved slowly south, devastating 500 hectares in Bourg-Blaye before crossing the river and decimating the southern Médoc, Cantenac, Arsac and Labarde in Margaux, then dispersing over Léognan and the southern Graves, only fizzling out when it got to Barsac.

As if that were not enough, early next morning another storm departed from Arcachon, and started convecting over Castres and Portets in the Graves, growing into a veritable 2-km-wide hail front that swept across the Entre-Deux-Mers then crossed the Dordogne into the eastern part of St-Émilion before dying out over Montagne and Castillon.

Never since 1935 (when hail devastated the entire right bank) has there been such extensive hail-damage. Usually hail is very localised but this time it was two broad swathes moving over a vast area. The worst-hit areas were the Central Entre-Deux-Mers, especially Créon, and the vineyards immediately north east of St-Émilion. In these areas, the landscape afterwards looked like Verdun. Overall at least 18,000 hectares are estimated to have been damaged. Then the central Entre-Deux-Mers region got hit twice more, on 25 May and 1 June, and Fronsac and the northern part of Bordeaux were hit, less seriously, on 8 June. The regions that were totally spared could consider themselves very fortunate indeed: the Médoc above Cantenac, Pomerol, the western part of St-Émilion, the eastern side of the Entre-Deux-Mers and Sauternes. All the rest had damage ranging from minor to total, had to heal their battered vines as best as possible and hope for a counter shoot that often never came, and, if it did, it flowered much too late to produce anything worthwhile.

Now it was time for the vines to flower, and, with some extra moisture in the ground from the mid-May showers, followed by a hot spell from 27 May to 4 June, the Merlots and most of the whites flowered fast and efficiently. The Cabernets then got a bit spun-out by the showers of 5-10 June but the temperatures remained steady and they completed it, as always, satisfactorily. We were now on course for a good-sized harvest, and also quite an early one, the flowering having finished in good time around 14 June. This is usually more like the date of the mid-flowering rather than the end-flowering. So we were now a bit early, and also some of the irregularity at the budding had now been caught up.

High summer

As soon as the flowering was through, the weather patterns started to change. In place of the first half of the season's largely dry easterly air flows, interspersed with weak fronts every 10 days, the winds now went round to the west, circling round the lows that were beginning to come in further south than before, over Ireland. The highs that had been positioned over Europe moved out west into the Atlantic, where they stayed almost motionless for two months, expanding in a big oblong, often right over to the eastern US seaboard, and providing exceptionally stable, mild and progressively drier conditions for South West France. Such conditions are most unusual - as are winter hurricanes! Bordeaux's weather patterns have been changing dramatically…but this year we were not complaining, and maybe that's the way Bordeaux will continue to benefit from the gradual warming of South West France, which is currently warming up at twice the speed of the rest of Europe.

The final 10 days of June were 2.2 °C over the average, with a record 119 sun hours (the average is 72), and every day over 25 °C. The foliage looked magnificent and the bunches started to swell nicely. It was about now that there began to be a realisation that we could have a shot at a truly great vintage if the weather would hold.

And hold it did. All of July and August continued in the same vein, dry and above all, sunny: 532 sun hours for the two months, compared with the average of 484, the heat gradually building up over July and the first week of August. This was not the brutal scorching heat of the previous record years 2003, 2006, 1990 and 1921. There were 13 days of 30 °C or more, and the average is…13 days. In 1921, there had been 21 in July alone, and in 2003 there had been 20 in August alone. This was altogether a much gentler summer. And, as in 1982, July was tempered by just enough showers (1-2 and 17 July) to keep the vine active: further evidence that if extremes produce very good vintages, the great ones generally seem to come from gentler conditions.

Rainfall became rarer during August (a total of 23 mm, confined to 1 and 9 Aug), a little heavier inland and on the right bank; in the Médoc non-existent. Also the middle of the month started to get seriously hotter, spiking up to 5 days over 30 °C, with the hottest day of the year, 36 °C, for the national holiday of 15 Aug - a nice day for the beach but suffocating for those who stayed in town - after which the temperatures slid back to where they had been for the last part of the month. Here and there, blocking had occurred during these hot, dry days, and, especially on the lighter subsoils, the ripening process was arrested temporarily, or, as we would see later, in some cases permanently. But generally the vine was to revive quickly.

During these two summer months, the by now usual vineyard work had been performed: beginning with a first deleafing in early July, very cautiously (bunches left too exposed could get scorched if these dry hot days were to escalate into an August-like 2003), together with an even more conservative green harvest (after last year's small crop, and with even a big crop looking so healthy this year, there was no point in eliminating too much, especially in the hail-damaged areas). In August, most did a second run-through to expose the bunches on the other side - again conservatively - and to weed out the few laggard bunches they could find. But in general, the mood this year was not for over-indulgence in green-harvesting.

That irregularity of bunch formation we had noticed after the budding, and which had been partially caught up at the flowering, returned for the véraison (the colour change phase of the grapes), which happened in a progressive, quite spun-out sequence, between the final week of July and the third week of August. It was early - but nothing like as early as the three previous records of 1997 (a vintage of record early mid-véraison - 31 July - but all to no avail because of the damp August that was to follow), 1952 (3 August) and 1990 (6 August - by far the most successful of the three).

September-October and the harvest

As usual, the Atlantic high pressures that had provided such a great summer began to deflate in September. The lows were still coming over the Atlantic on the same quite southerly track as in July and August - providing plenty of flooding for northern England - but, with deflating European highs, the fronts spinning off them over France now met with less resistance. This is presumably the reason that from the first of the month right up to the 21st, the daily forecast was for rain. There were sudden fears of a replay of 2006, when autumn rains had taken the edge off a truly great potential, but, apart from a few light showers 2-4 September (total of 6 mm), all these fronts in the end stopped just short of Bordeaux. This allowed the dry white harvest to be almost totally completed in ideal conditions by the time the heavier traditional Equinox rain arrived 15 ,18,19 and 20 Sep.

Some right-bank growers on earlier soils had decided to harvest their Merlots just before this rain on the 14th, but many, after a first day of rather inconclusive trial picking, decided to leave it another week - in the end just as well as these four days provided more precipitation here than elsewhere - and they would have picked in the rain. However, at this time, some picked their Merlots, often those that had got blocked by the summer heat and were going nowhere, but also several who started to panic because of high sugar readings.

From 21 Sep right up to the end of the harvest, there would be no more rain, and temperatures would gradually rise. This is a most unusual phenomenon while the days are getting shorter and is a further explanation of this most unusual vintage. The maximum daily temperature for the last 10 days of September was 25.8 °C (cf average 23.7 °C), and for the first 10 days of October a whopping 24.6° C (cf average 18.8 °C), providing ideal conditions for the final concentration period. Last year, such conditions - although much cooler - had saved the 2008s, giving them just enough constitution to balance their otherwise hard tones. This time, it was rather a question of heaping yet more concentration on already concentrated grapes, and it was this period that was to account for the exceptionally high alcohol levels that we would see in the finished wines.

Different vineyards have different time-cycles, but generally, in spite of these high sugar readings, it took yet another week before 'technical ripeness' (high sugar, low acidity) became 'phenolic ripeness' (totally ripe tannins). During the week of the 21st, many were talking about 'Languedoc ripeness' (high alcohol but difficult tannins). The mornings had been very cold mid-month, serving as 'ripeness arrestors' and it was only when it turned very warm again that the tannins started to soften, putting the vintage more in the fatter vein of a 1982 than the harder style of a 1975 (when the tannins never really reached absolute phenolic ripeness). Most put the turning point at 28-29 Sep.

This hot spell was caused by an unusual high pressure over England sucking warm air up from the south and expelling it into a stationary mid-Atlantic low. Such lows normally move west fast, which accounts for all the forecasts for rain at this time - rain that finally never came, apart from a few insignificant showers 8-11 Oct, because the low refused to budge. All this frayed many nerves and encouraged a few growers to harvest some plots maybe a touch earlier than they should have done, but the main body of the harvest was brought in now, the Merlots during this hot period up to 9 Oct, the Cabernets during the much cooler week of the 12th. This cooler period was perfect, with its near-freezing early-morning temperatures ensuring that the totally ripe bunches didn't deteriorate.

The harvest was just about over by the 16th, red, white and Sauternes (see forthcoming report on Sauternes), but a few die-hards kept some parcels back and picked sporadically into the rainier week of the 19th.

So ended a textbook perfect vineyard year. Nobody could have wished for better. Now, with the grapes crushed and the musts in the cellar, the big question was: what to do with all that potential alcohol?

2009 reds

The high alcohol levels are of course the main defining feature of the vintage. These are strong powerful wines, stronger than any Châteauneuf-du-Pape and as strong as any Oz Shiraz. Modern vinification know-how and temperature-control have seen to it that the sugars got totally fermented out, in itself a big difference from 1947, when the famous Cheval Blanc is reported to be slightly sweet and some of its peers didn't make it into bottle. Generally the Merlots came in at around 14° [Baumé] potential alcohol on the left bank and 15° or more on the right bank, whilst the Cabs were around 13° and 14° respectively. Generally, this was considered to be the absolute limit of what Bordeaux red wines can or should achieve in terms of concentration - but then we said that in 2000, in 2003, and again in 2005.

Yet there is much more to the 09s than just alcohol. Indeed it would seem that there is so much else in these wines that all this alcohol even appears necessary to balance all their other components. The tannin levels are extraordinarily high, often registering at well over 100 points on the IPT scale, sometimes as far as 135, especially on the Médoc Cabernets. This is way more than we have experienced in any previous reported vintage, and all this in spite of the vinifiers' generally gentle maceration policies. Then, the acidity levels are quite reasonable - not as high as the more robust 05s but in stark contrast to the considerably lesser acidities of the softer 1990s and 1903s. The 2009s seem to have a 'togetherness' that will make them at once approachable in their youth but also probably, as for the 1929s, unexpectedly long-lived. The wines are far too young to be sure of that but certainly that is the impression they give right now. They will be lovely young and certainly lovely old.

Of course there will be the annual contest between left and right bank. It's a difficult call to say which is better. The wines of the right bank, by dint of its heavier soils (which are said to have made it the winner in 1921, the hottest, driest vintage of them all) and predominance of Merlot, are clearly more powerful in all aspects, especially in alcohol, whilst those of the left bank balance the equation through the most concentrated Cabernets they have ever experienced; these Cabs got more blocked by the aridity of the Médoc and Graves summer than their right-bank Cabernet Franc equivalents, but then made a wonderful come-back, after most of the right-bank Merlots were in, during the end-of-season October heat-wave, often ending up with alcohol as high as their Merlots. Finally, the northern Médoc, with its predominance of Merlot on heavier soils, has produced some very concentrated wines which hopefully will become the best values of 2009.

So much for the positive aspects of this extraordinary vintage. But the story would not be complete without mentioning the significant variations within it. First, we have already noted the disparity between the earlier- and later-budding vines, which got assimilated to a certain extent during the summer - especially on the moister clay and chalk soils - but still accounted for irregularly ripe bunches at the end. Then there were many growers, mostly in lesser areas, who got frightened by the abnormally high September sugar readings and who picked there and then, before true phenolic ripeness, often realising their mistake afterwards and trying to catch up with longer macerations, which just made it worse. There will be some examples of these rather hard and bitter wines in the spring tastings. Then, at the other end of the scale, the habitually very late pickers, especially on the right bank, have certainly sometimes made wines that will be incredibly alcoholic, very dryly tannic, ultra low in acidity and maybe prone to brett. We just have to hope that the counter-trend that we have noticed in our tastings of the bottled wines of such estates since the 2004 vintage towards more balanced wines will have continued.

Overall, of all the great vintages of the last 100 years, 2009 seems to have more in common with the silky concentration of 1982, 1947 or 1929, rather than the more robust tannic balance of 2005, 2000 or 1928. Yet it does not seem to have all the warm, exotic softness of the extreme heat-wave vintages 2003, 1990 and 1921, nor the more traditional style of the 1945 and 1961 (which got their concentration primarily from the tiny yields caused by freak late May frosts).

Comparisons with other vintages are proverbially difficult to make, but maybe we can say that 2009 is what 1982 or 1985 would have been if the vineyard and the yields had been managed as today, or what the 1947 would have been if the vinification had been controlled as today. All of those historic vintages seem to share the same sweetness of concentrated fruit as the 2009, but in those days, 12.5° for the Cabs and 13.5° for the Merlots was the absolute maximum. These 2009s have, in addition, far higher alcohol levels, which make the vintage - so far - unique. Better? We'll see.

2009 dry whites

These are totally different wines from last year. The 2008s had been steely and citrus flavoured, whereas these 2009s are fat and rich with a roundness of peachy fruit, as one would expect after such a summer. The alcohol levels are high, but Bordeaux whites rarely go as high as the reds, and, like the reds, their acid balance and strength of fruit seem to demand such a strong base. Their acidity is generally lower than in 2005 but greater than in 2000 and especially than in 2003, giving the wines a gentle balance that should make them approachable very early but certainly capable of holding that balance for many years.

Everyone seems just as pleased with their Sauvignons as with their Sémillons, except with regard to the yields, which were generally lower for the former. So expect more Sémillon in the final blends. The aromas of both are already well-evident yet complex and will certainly respond well to oak.

Then we have to spare a thought for all those Entre-Deux-Mers, Blayais and Graves growers, often the same ones who suffered from the spring frosts of 2008 and who, in 2009, were at the centre of the devastating May hail-storms. There are many with less than half a normal crop, and supply shortages are already appearing, especially for Sauvignon.

Yields

These hailed white vineyards and many red ones in the St-Émilion, Blaye, southern Médoc and Graves produced a very small crop, sometimes even none at all. A few estates on both banks also lost yield by excessive green harvesting in early summer, but, for all the rest, the crop was quite large, usually at or close to the maximum permitted yield.

2009 Sauternes

Last year, the Sauternais had caught the thick end of the wedge with that nasty spring frost, but this time, after such a summer, by mid September, the prospect of a great and plentiful vintage was at last within their grasp. There had been more water in the 3 Aug showers than elsewhere (45 mm in Sauternes, only 5 mm in Pauillac) and, as elsewhere, the showers of 2-4 Sept had reinvigorated the vine, so the hot 30 °C days of 6-10 Sep sent the ripening galloping ahead. The grapes were already going golden and at 14° potential by mid-September. All that was needed was some botrytis to finish the job off.

Many estates had some pickers out as early as 14 Sep, cleaning up the bunches rather than actually picking (they call this nettoyage), but all the same a small quantity of fresh-scented and beautifully sweet wine could be made from the occasional botrytised or shrivelled bunches. Compared with the volume that was to follow, this was almost nothing, but at the time, remembering what had happened in 2000 (when that was all they would get), at least now there was some must in the cellar.

The first picking proper didn't start until after the quite heavy rain (33 mm) of 18-20 Sep (see Appendix 2 at the end of Blatch on 2009 - the vines). This brought a surge of botrytis development but it took a few more days for it to progress from pourri plein stage to rôti. The nights had been just too cool and the afternoons too hot and dry. However, there had been some foggy mornings, creating the perfect medium for this to happen, and on Monday 28 Sep, all estates were out. That day, the pickers took their time, but the botrytis was concentrating so fast that the musts were already too rich, and this first picking had to be accelerated in order to keep the sugar at a reasonable level. The concentration continued apace, and the second picking kicked in immediately, with no let-up for the weekend of 3-4 Oct.

With the musts now averaging 22 - 26° potential, and with little hope of averaging the sweetness back down on the later pickings, some decided to call in all their reserve troops for the Monday and to spend the whole week harvesting whole bunches: everything, rôti, pourri plein, half-botrytised, golden grapes, the lot. This week of 5 Oct became one of explosive activity in the vineyard accounting for ¾ of the harvest by the Friday night. It reminded everyone of those three other vintages where the same thing had happened: 11-21 Sep 1990, 15-36 Sep 2003 and especially 12-17 Oct 2001.

With the days getting hotter and the nights warmer, there were a few outbreaks of bad rot and mould, which slowed pickers down over the weekend of 10-11 Oct. But by then most had finished. Just a few estates lingered on into two final pickings during the much cooler week of the 12th - there was even a light frost on the Friday morning - and there were still some die-hards out up to the rainy period starting 20 Oct, but these final pickings were of botrytis that had not really evolved for some time due to the cold nights.

The general conclusion is that this is indeed a great vintage: the extreme richness is nicely balanced by acidity, with final blends typically at 14° alcohol, 7-9° of residual sugar and a refreshing 3.8 g/l or so total acidity [roughly 5.8 g/l tartaric]. This suggests a very different kind of wine to the fatter, softer but similarly very sweet vintages like 2005, 2003, 1990, 1976, and (I am told) 1947, 1929 and 1921, and a similar style of wine to the more vibrant but just-as-sweet and complex wines of 2001, 1989, 1975, 1959, and, I am told, 1858 and 1847…

The aromas are already very interesting, with beautiful complex flavours of all sorts. Many châteaux - and not the least - managed to balance out their sweetness by doing a bigger early pick, so obviating the need to pick non-botrytis grapes later. Maybe these will turn out to be more true-blue Sauternes than the rest. We will see.

Conclusion

Is the concentration of the 2009s the result of global warming? The answer is quite clearly yes: the average temperature in South West France has risen by more than 1 °C over the past 50 years, and, as we have seen, the changes in the transatlantic air currents are provoking wetter springs and drier summers. However, there seem to be other cycles at work too: the 1950s, 1960s and 1970s were cooler in Bordeaux, and the 1980s, 1990s and 2000s warmer. So it's quite possible that for the next 30 years, there could be a battle between global warming on the one hand and a return to a natural cool period on the other. Wine makes for optimism but let's not forget those two decades of poor vintages from 1901 to 1919, which followed the two legendary vintages 1899 and 1900.

Freitag, 05.02.2010

Cote Rotie Chateau d'Ampuis - Guigal



1946 gründete Etienne Guigal die bedeutende Domaine Guigal in Ampuis vor den Toren Lyons. Unseren Kunden ist der Name Guigal vor allem durch den "einfachen" Cotes du Rhone bekannt, der nach wie vor unser Topseller ist und gleichzeitig auch der erste Wein war, den wir damals 1994 als Direktimport vom Winzer kaufen konnten.



Um Ampuis herum liegt die Appellation Cote Rotie - gerösteter Hang wörtlich übersetzt. Und das trifft es schon ziemlich auf den Punkt, die Hänge zeigen gen Süden und werden von der Sonne beinahe gegrillt. Neben den Einzellagen Cote Rotie's (La Landonne, La Mouline und La Turque) füllt Guigal auch einen "bezahlbareren" Cote Rotie mit dem Zusatz Chateau d'Ampuis ab. Und dieser Cote Rotie hat es bereits faustdick hinter den Ohren.

Extrem tiefgründig, schwarzrot mit sehr vielen schwarzroten Früchten und Gewürzen. Am Gaumen eine ungemeine Finesse und Länge, trotzdem ein Kraftbolzen mit großen Anlagen und sehr vielschichtig.


"The 2006 Cote Rotie Chateau d’Ampuis is exquisite. A feminine, grand cru Musigny-styled effort, it possesses abundant floral scents along with hints of frying lard interwoven with creme de cassis, cherries, and spice. Round and generous with a superb texture, terrific purity, and a long, spicy finish, there is not a hard edge to be found in this brilliant Cote Rotie. It should drink effortlessly for 15-20 years."
93-95/100 Punkte - Trinkreife: 2009-2029

Fazit: Ein grosser Côte Rotie und im Vergleich zu den Crus "relativ" bezahlbar!

Cote Rotie Chateau d'Ampuis - Guigal 2006 0,75 79,95 €

3er Aktionspaket 219,00 € frei Haus ->20€ gespart!!!

Mittwoch, 27.01.2010

2007er Azagador Crianza: ZUGREIFEN vor der Preiserhöhung!



Wenn eine Bodega mit Namen Pago de la Jaraba nach vielen Jahren harter Arbeit und unendlich vieler kleiner Verbesserungen sich ab dem 1. März 2010 endlich mit dem Status Pago schmücken darf, ist dies eine mehr als große Ehre!

Bei dem Begriff Pago handelt es sich um eine in Spanien übliche Bezeichnungen für kleine Weinberge bzw. Flurstücke mit einheitlichem Boden und homogenem Lagenklima, die durch topographische Gegebenheiten begrenzt sind. 2003 wurde in Spanien eine neue Weinqualitätsstufe für solche Einzellagen mit der Bezeichnung "Vino de Pago" eingeführt.

1997 beginnt die Geschichte von Pago de la Jaraba als sich ein Industrieller aus der Metallbranche einen Lebenstraum erfüllt und mit den ersten Pflanzungen beginnt. 1999 wurde dann das Gebäude der Bodega nach modernsten Erkenntnissen und ohne Rücksicht auf Kosten erbaut. Der erste Jahrgang konnte 2002 von dann 5-jährigen Reben abgefüllt werden.

Die Bodega Pago de la Jaraba liegt im Herzen der D.O. La Mancha 756m über dem Meeresspiegel in der Nähe der Provinzhauptstadt Albacete. Die Gegend ist karg mit extremen Wintern und heissen Sommern. Umso erstaunlicher bzw. seltener der Anblick des Waldes, den die Bodega mit den 80 Hektar Weinbergen umgibt. Die blitzsaubere Bodega ist auf dem neuesten Stand der Technik und baut die Weine standesgemäß in Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche aus. Den Barriquekeller nennt man ehrfürchtig "Dormitorio" - das Schlafzimmer.

Der 2007er Crianza wurde aus 80% Tempranillo, 10% Cabernet Sauvignon und 10% Merlot gekeltert. Die Gärung fand in hochmodernen Edelstahltanks statt, bevor der Wein 10 Monate in seinem "Barrique-Schlafzimmer" reifte.

Im Glas sattes und durchdringendes rubinrot und minimaler Rand. Verströmt den intensiven typischen Duft, den der Tempranillo mit sich bringt. Dunkle, saftige (natürliche) Früchte begleitet von einem feinen Vanille/Holzton und feiner Würze. Am Gaumen ein fruchtdominierter Wein mit ungemein viel Tiefe für diese Preisklasse!

Äußerst nachhaltig in der Frucht mit einer ansprechenden dunklen Beerenaromatik ohne zu modern zu wirken. Und auch im Abgang ein Wein der Eindruck hinterlässt! Nicht unbedingt ein "leiser" Wein aber auch kein Parker Blockbuster!

Greifen Sie am besten schnell zu, denn das Weingut hat für Mitte Februar eine drastische Preiserhöhung angekündigt!!!

Unser Fazit: Kleiner Spa(r)nier, noch zum unschlagbaren Preis!!!

Azagador Crianza - Pago de la Jaraba 2007 0,75 5,50 €

18er Aktionspaket nur 99,00 € frei Haus

Montag, 25.01.2010

Sassicaia - Tenuta San Guido 1985


1985er Sassicaia

Dieser Wein ist KULT und seit einer aufsehenerregenden Auktion im August des Jahres 2004 in preisliche Sphären vorgestossen, die kaum einer je für möglich gehalten hätte. Und im Dezember letzten Jahres wurden bei Christies erneut 2 Flaschen zum neuen Rekordpreis von umgerechnet 1.650,00 €/Fl. zzgl. Nebenkosten versteigert.

Wir bieten Ihnen heute 12 Flaschen und sogar 3 MAGNUM dieser gesuchten Rarität an! Wir konnten diese Flaschen im Laufe diese Woche bei einem privaten Sammler übernehmen und uns von der perfekten Lagerung persönlich überzeugen. Die Flaschen wurden kurz nach Abfüllung gekauft und lagerten seitdem unter perfekten Bedingungen im Rheinland.

WeinWisser

Rene Gabriel: "Immer noch fast schwarze Farbe, nur bei genauerem Hinsehen reifende Brauntöne ersichtlich. Geballtes, reifes Cassis, Dörrfrüchte- und Minzebouquet, zarte Zedern- und Tabaknoten, unerhört konzentriert, Affinität zu einem grossen, wenn vielleicht auch etwas älterem Bordeaux, sensationeller Terroirton. Im Gaumen charmant, fleischig und extrem tiefgründig, typische, fast trüffelhafte, tiefe Cabernet-Aromatik, Terroir- und Schoko- sowie wieder Minzetöne im langen, dramatischen Finale. Jetzt getrunken ein echter, legendärer Jahrhundertwein aus Italien."
20/20 Punkte


Robert Parker

...never failed to give it a perfect rating. At the same time, I have often mis-identified it in blind tastings as the 1986 Mouton-
Rothschild...Exceptionally dense, concentrated, and full-bodied, ...The finish lasts for nearly a minute. A monumental Cabernet Sauvignon, it is one of the greatest wines made this century...What a wine!

100/100 Punkte - Trinkreife: 2000-2025


Sassicaia 1985 0,75 1.650,00 €

Sassicaia 1985 MAGNUM 3.950,00 €

Château d'Aiguilhe - Côtes de Castillon



Dem WineSpectator ist es zu verdanken, dass wir auf diese Überraschung des Jahrgangs aufmerksam wurden. Unlängst wurde der Wein von dem angesehenen amerikanischem Weinmagazin erneut verkostet und die damalige Bewertung des Fassmusters von 85-88 Punkten wurde revidiert und der "fertige" Wein erhält nunmehr 90 Punkte:


Wine-Spectator [6. Jan. 2010]:
"Blackberry and black licorice aromas follow trough to a full body, with velvety tannins and a long finish. Very rich for the vintage, with wonderful richness and depth. This is always excellent. One of the region's most consistent good values."
90/100 Punkte - Trinkreife ab 2011

Aus 80% Merlot und 20% Cabernet Franc kelterte Neipperg hier einen echten "Gardewein" des Castillon!

Satt und durchdringend funkelnd steht der Wein im Glas und verströmt den reichhaltigen Duft von Zedernholz mit einer feinen Fruchtunterlage. Am Gaumen dann satt und durchdringend mit einer stattlichen Portion Primärfrucht. Voll ausgereiftes Traubenmaterial muss hier die Basis gewesen sein. Feinrassig und momentan noch im festen Griff der beherzten Tannine, hat der Wein eine potente Fruchtunterlage für die weitere Reife!

Château d'Aiguilhe - Castillon 2007 0,75 16,80 €

Château Barrail du Blanc - Grand Cru St. Emilion



Eine unserer Entdeckungen aus dem Hause Jean Pierre Moueix. Dieses Kleinod umfasst in St. Sulpice de Faleyrens gerade einmal drei Hektar Weinberge, die zu 70% mit Merlot und zu 30% mit Cabernet Sauvignon bestockt sind. Der Wein ist klar durch die Handschrift des Hauses Moueix (Chateau Petrus) geprägt.


Rene Gabriel [Fassmuster]:
"Mitteldunkles Purpur-Rubin. Sehr angenehmes Bouquet, rote, gekochte Kirschen, gewisse Tiefe. Im Gaumen stoffig, schöne Würze, sattes Extrakt, feine Schokobitternote im Extrakt, artisanales Finale."
16/20 Punkte - Trinkreife 2012 - 2019

In der Nase leicht zurückhaltend, dunkle Früchte und recht maskulin. Am Gaumen dann unerwartet kompakt, robust und weiterhin recht artisan. Hat Ecken und Kanten und ist momentan noch im festen Griff der Tannine. Erwartete beginnende Trinkreife in den nächsten 1-2 Jahren.

EINFÜHRUNGSPREIS: mit 10% RABATT: 11,65 €
Château Barrail du Blanc - St. Emilion 2007 0,75 11,65 € 12,95 €

Donnerstag, 21.01.2010

98 Punkte für den 2006er Marziacanale - Vinosia !

Wenn man der Presse der letzten zwei Jahre Glauben schenken möchte, gehört das Weingut Vinosia der Gebrüder Ercolino zweifelsfrei zu DEM Shootingstar aus Kampanien.

Wir stellen Ihnen heute den 2006er Marziacanale vor. Der letzte Jahrgang Marziacanale wurde vom WeinWisser mit der Höchstbewertung von 20 von 20 möglichen Punkten mit den Worten "Italo-Grange" abgesegnet.

Heute steht der aktuelle 2006er Jahrgang auf dem Prüfstand.

Der Wein wird auf vulkanischen Böden in einer Höhe von 500 Metern angebaut. Durch rigorose Ausdünnung während der Reife und die Lese und strenge Sortierung per Hand, wird der Wein mit minimalsten Ertrag gekeltert. Der weitere Ausbau erfolgt dann für 12 Monate in neuen Barrique Fässern.



Im Glas tiefdunkel, undurchsichtig, funkelnd und mit einer berauschenden Fruchtfülle in der Nase. Im grossen Rotweinglas ein raumfüllender Wein mit Opulenz und Grandezza! Am Gaumen ein expressives und extrem voluminös es Elixier mit einer wahrlich majestätischen Frucht. "Gross und delikat zugleich", von Rene Gabriel trifft es ziemlich auf den Punkt!

Luca Maroni:
"...ein Wein von unergründlicher Natur...undurchsichtig...große fleischige, sahnige und reine Frucht...Nicht nur eine Frage der Harmonie sondern auch von majestätischer Struktur...absolute Macht, Volumen, Dichte und Struktur...Meisterwerk von Mensch und Natur in Trauben...Der beste Rote des Jahres (-> nach Sesto a Quincone) und einer der besten überhaupt..."
98/100 Punkte

Unser Fazit: Wieder ein emotionaler Wein zum sensationellen Preis. Der perfekte Pirat um viele hochpreisige Weine in einer Blindprobe zu deklassieren!

Marziacanale - Vinosia 2006 0,75 23,00 €

Oder im 6er Aktionspaket nur 129,00 € frei Haus


Rene Gabriel [WeinWisser N°9/2008 über den 2005er]:
"100% Aglianico. Schwarz mit violetten Reflexen. Extrem opulentes und intensives Cassis- und Brombeerbouquet, trotz des Reichtums frisch und feinwürzig. Noten von Weihrauch, Lakritze und Alpenheidelbeeren. Geschmeidiger, feiner Gaumen mit genialem Nachklang und nobler Adstringenz, eine Art Italo-Grange. Gross und delikat zugleich."
20/20 Punkte - Trinkreife: sofort bis 2017

Dienstag, 19.01.2010

Ferme du Mont / Stéphane Vedeau



Stéphane Vedeau, aufgewachsen im elterlichen Weingut an der nördlichen Rhône, hätte früher durchaus Profi Leichtathlet werden können und studierte erst Mathematik und Naturwissenschaften, ehe er auf Wunsch der Mutter ein Praktikum in einem Weingut machte.

Sie machte sich Hoffnungen, ihren Sohn so zu einer Weiterführung ihrer Domaine an der Rhône zu bewegen. Nach diesem Praktikum war Stéphane dann auch Feuer und Flamme und begann ein Weinbaustudium, um dann 1992 das Weinhandelshaus Maurel-Vedeau im Languedoc zu gründen.

Nach und nach erwarb er Weinberge im Languedoc und in Spanien und begann neben weiteren Spitzenweinen anderer Winzer aus dem Languedoc, auch seine eigenen Weine über Maurel-Vedeau zu vertreiben. Das Unternehmen hatte Erfolg und der Umsatz stieg von Jahr zu Jahr.

Mit der Zeit wurde ihm die Büroarbeit zu langweilig, er wollte viel lieber seine eigenen Weine perfektionieren und mehr Zeit im Weinberg verbringen. Er verkaufte 2005 seine Anteile an Maurel-Vedeau und konnte sich so ganz, um den 2003 in der Nähe von Orange an der Rhône gepachteten Weinbetrieb kümmern.

Die Ferme du Mont war geboren. Stéphane achtete bei der Weinbergsauswahl darauf, Parzellen zu finden, die möglichst weit oben am Berg liegen. „Dort reifen die Trauben länger. Die Lese ist spät, aber die Weine haben am Ende mehr Inhalt", sagt er.

In der Ferme du Mont bewirtschaftet er heute 50 Hektar vornehmlich mit Grenache (bis zu 80 Jahre alte Reben) und Syrah bestockt. Der 2007er Jahrgang ist erst der dritte gefüllte Jahrgang dieses Weingutes, aber bereits mit diesem hat Stéphane Vedeau quasi aus dem Stand den Sprung aufs Podium geschafft.

2007er Côtes du Rhône Village Le Ponnant

Flaschenabbildung Cotes du Rhone 2007 Ferme du Mont

Stéphanes Rezept für seinen Côtes du Rhône ist einfach: Man wende viel Zeit im Weinberg auf, denn nur dort beginnt die Qualität, die man später auf die Flasche bringen möchte. Selektiere gewissenhaft nur die allerbesten und reifen Tauben, verzichte auf jeglichen Zusatz bei der Vergärung, und fülle die Weine ohne Filtrierung so auf die Flasche, wie sie im Keller gereift sind.

Er keltert diesen Cotes du Rhone aus 60% Grenache und 40% Syrah. Nach traditioneller Methode reift der Wein 8 Monate im großen Betonfass, bevor er mit 14,5% auf die Flasche gezogen wird.

Tiefrot im Glas, zeigt der Wein Aromen von reifen, dunklen Früchten, schwarzen Kirschen und Pflaumen, die mit mineralischen Tönen unterlegt sind.

Am Gaumen dann ein sehr konzentrierter und enorm nachhaltiger Wein, dem man die 14,5% nicht anmerkt. Hat Schmelz, Saft und Kraft im Überfluss, wobei die Frucht bestens von einer ordentlichen, noch etwas harschen Portion Gerbstoffen eingerahmt wird!


Robert Parker [WineAdvocate #185 / Oct. 2009]:
Even better is the stacked and packed, very concentrated, yet elegant, pure, and impeccably well-balanced 2007 Cotes du Rhone La Ferme du Mont Le Ponnant. This big-time Cotes du Rhone exhibits loads of concentration as well as abundant red and black fruit characteristics intermixed with notions of incense, spice, pepper, and licorice.
90/100 Punkte – Trinken: 2010 - 2014

Côtes du Rhône Village Le Ponnant - La Ferme du Mont 2007 8,90 €

Das 12er Aktionspaket zu 105,00 € anstatt 114,80 €

2007er Châteauneuf du Pape Côtes Capelan

Flaschenabbildung Chateauneuf du Pape 2007 Ferme du Mont

7 ha Weinberge besitzt Stéphane im Chateauneuf Gebiet und keltert seinen 2007er Chateauneuf du Pape Côtes Capelan aus 80% Grenache, 10% Syrah und 10% Mourvedre. Nach der Ernte reift ein Teil des Weines für 18 Monate in kleinen, neuen Barriques, während der andere Teil traditionell im großen Fass ausgebaut wird. Mit 14% wurde der Wein dann auf die Flasche gezogen.

Der Wein steht satt und tieffunkelnd, mit purpurnen Reflexen im Glas.

Am Gaumen scheinen die Aromen dann zu explodieren: Wieder viel, viel Schwarzkirsche, Aromen von Himbeeren und Pfeffer. Eine herrliche Fruchtsüße zeigend. Perfekt eingebundene Tannine. Ein perfekter ausbalancierter Châteauneuf, der auch jetzt schon viel Freude macht.


Robert Parker [WineAdvocate #185 / Oct. 2009]:
The dense ruby/purple-colored, full-bodied 2007 Chateauneuf du Pape La Ferme du Mont is an outrageously rich, complex wine exhibiting beautiful creme de cassis, kirsch, licorice, forest floor, and spring flower-like aromas. It is fresh, voluptuous, and opulent in the mouth, but the fresh acids and vibrancy give it exceptional precision as well as a refreshing style despite its weight, richness, and length. This is a superb, young Chateauneuf du Pape from an up-and-coming star of the appellation. Give it 1-3 years of bottle age and drink it over the following two decades.
96/100 Punkte – Trinken: 2010 - 2030

Châteauneuf du Pape Côtes Capelan - La Ferme du Mont 2007 36,95 €

Das 6er Aktionspaket zu 210,00 € anstatt 221,70 €

Das gemischte 12er Probierpaket mit 9 Flaschen Cotes du Rhône und 3 Flaschen Chateauneuf du Pape zu 185,00 € anstatt 190,95 €

Das gemischte 12er Paket (9x Cotes du Rhone / 3 x Chateauneuf) zu 185,00 €




Mittwoch, 13.01.2010

Weinwirtschaft: "Best Buy des Jahres 2009": 2005 Vega Ibor



Wir stellen Ihnen heute den faszinierenden "Best-Buy"-Rotwein des Jahres 2009" aus der kürzlich erschienen Weinwirtschaft vor.

Alljährlich kürt der Meininger Verlag (Weinwirtschaft & Weinwelt) in der ersten Weinwirtschaft Ausgabe des Jahres immer "Die Stars des vergangenen Jahres". Letztes Jahr war es der Poggio delle Faine der für uns aus dem Nichts zum absoluten Kundenfavoriten wurde und unser Top-Seller des Jahres wurde!

Dieses Jahr siegt bei den Preis-Leistungs-Hits ein spanischer Wein aus dem Valdepenas von der Bodega Real: 2005 Vega Ibor Tempranillo



Die Neuzeit beginnt für Bodega Real 1984 als die Familie Barroso del Real das Weingut samt 800ha Land kauft. Heute sind davon 280ha Weinberge vornehmlich mit Tempranillo bestockt. Die alte Finca Marisánchez ist der Stammsitz der Bodega und liegt im Herzen der Weinberge. Für die besten Lagen um die Finca wurde bereits der Antrag auf Anerkennung als Pago gestellt. Pago ist eine stattlich anerkannte Cru-Lage, welche die höchste Qualitätsstufe darstellt. Die Region Valdepenas hat im Sommer mit Wasserknappheit zu kämpfen und die Bodega Real hat das Glück, dass der Fluss Jabalón durch die Weinberge fliesst und an der Ostseite der Besitztümer zum Stausee Cabezuela aufgestaut wird. Dadurch ist eine ausreichende Wasserversorgung gesichtert und das Klima ist relativ mild.



Der Vega Ibor ist ein reinsortiger Tempranillo von mindestens 20-jährigen Rebstöcken und wurde von dem jungen und dynamische Team sehr professionell 6 Monate in amerikanischer Eiche ausgebaut.

Der Wein steht dicht, rubinfarben mit wenig Rand im Glas und verströmt den intensiven typischen Tempranillo Duft. Am Gaumen dann vollreifes Traubenmaterial, hat bereits seine ganz stürmische Phase hinter sich gelassen und beginnt sich langsam zu öffnen. Immer noch im festen Griff der Tannine, gesellen sich die markanten Anflüge von Zartbitterschoko zu der typischen Frucht des Tempranillo. Die reifen Töne dunkler Früchte werden durch einen moderaten Holzeinsatz gut gestützt, ohne den Wein zu "erschlagen". Ein rundum markanter und verbindlicher Wein mit Charakter und Stolz! Ein echt grossartiger, typischer Spanier für alle Lebenslagen zum sensationellen Preis.

Unser Fazit: "Kleiner" Spanier ganz Gross!

2005er Vega Ibor - Bodegas Real 0,75 6,90 Euro

18er AKTIONSPAKET FREI HAUS 124,00 Euro

Donnerstag, 07.01.2010

Vitiano Rosso 2008



Unser erster 2010 vorgestellter Wein ist ein alter Bekannter und einer unserer absoluten Kundenfavouriten. Robert Parker titelt über den Wein:"Einer der unglaublichsten Weinwerte weltweit!!!"

Das Weingut Falesco zählt zu den größten Aufsteigern Italiens und was hier in Flaschen gefüllt wird, steht für eine neue Weinkultur in der Region. Der Betrieb gehört den Brüdern Riccardo und Renzo Cotarella und liegt in Montefiascone, an den Ufern des Bolsena-Sees.

Die Gebrüder sind in der italienischen Weinszene keine Unbekannten: Riccardo, der Ältere, ist ein brillanter Önologe und Weinkonsulent und berät dutzende Weingüter in Mittel- und Süditalien. Renzo, der jüngere der Cotarella-Brüder ist "Weinmacher" und technischer Direktor bei Antinori und Nachfolger des legendären Giacomo Tachis. Zusammen stehen sie hinter den Klasseweinen der Azienda Falesco.

Vitiano rosso 2008 - Falesco

Flaschenabbildung Vitiano - Falesco 2008

Ab dem 2008er Jahrgang mit neuer Ausstattung.

Probiert haben ihn viele, und wer auf der Suche nach einem ausdrucksstarken, gehaltvollem Wein zu einem guten Preis ist, kommt auch ganz auf seine Kosten. Vitiano - dieser Name steht für einen konstant guten Wein aus den begnadeten Händen von Riccardo Cotarella. Parker bewertet den 2008er Vitiano mit 89/100 Punkten und schrieb über "einer der unglaublichsten Weinwerte weltweit". Ein ehrlicher Wein zu einem fairen Preis für den reuelosen, unkomplizierten Weingenuß. Wie alle bisherigen Vitiano Jahrgänge ist auch der 2008er mal wieder sehr saftig und würzig, modern vinifiziert und trägt die typische Cotarella-Handschrift. Viele, viele dunkle Früchte, leichte Kompott-Töne, momentan noch knackige Gerbstoffe. Kurzum wiedermal typisch Vitiano!

Robert Parker (WineAdvocate) Logo

Robert Parker / WineAdvocate #184 [AUG 2009]:
The 2008 Vitiano Rosso (Merlot, Cabernet Sauvignon, Sangiovese) is a racy, sleek wine that impresses with its layers of perfumed red cherries and sweet toasted oak. The wine offers terrific clarity and precision in a slightly taut, focused style for this offering. A few months of bottle age seems prudent. According to proprietor Riccardo Cotarella, the bottle variation that occasionally shows up in Vitiano is most likely attributable to the different amounts of time the various lots spend in bottle prior to arriving on the market. Clearly lots that have more time in bottle have the potential to show greater harmony than lots that have less time in bottle. That said, slight bottle variation issues here are a minor quibble for a wine that delivers so much value.
89/100 Punkte - Trinken: 2009-2012

Vitiano rosso - Falesco 2008 6,50 €

Das 12er Paket zu 78,00 EUR frei Haus geliefert (anstatt 86,00 EUR)

Das 18er Paket zu 115,00 EUR frei Haus geliefert (anstatt 127,00 EUR)