Archiv für's Jahr: 2012

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2011er Riesling Jean-Baptiste – Weingut Gunderloch


Das Weingut:
Wurde 1890 von dem Mainzer Bankier Carl Gunderloch gegründet und wird heute in der 5. Generation von Agnes und Fritz Hasselbach geführt. Auf 12,5ha wachsen vornehmlich Rieslinge, welche zu den besten aus Rheinhessen gehören. Der Nackenheimer Rothenberg ist die Paradelage der Hasselbachs und der ganze Stolz der Familie! Immerhin gehören 80% der Lage zum Weingut Gunderloch und fast jeder Wein aus dieser Lage heimst Jahr für Jahr viele Auszeichnungen ein. Auch David Schildknecht vom WineAdvocate ist stets voll des Lobes und greift meist tief in den Punkteköcher!
Der Wein:
Stammt aus den Spitzenlagen des Weinguts (Pettenthal und Rothenberg )aus dem auch die legendären Großen Gewächse gekeltert werden!
Die Familie Hasselbach widmet diesen Wein der Figur Jean-Baptiste Gunderloch, aus dem Theaterstück „Der fröhliche Weinberg“ vom damals befreundeten Carl Zuckmayer, der damit 1925 dem Weingut ein Denkmal setzte!

Bereits in der Nase eine Aromenfülle, wie wir sie so an einem guten deutschen Riesling kennen und vor allem auch sehr schätzen. Hat eine ordentliche Portion Schmelz in der Nase und ist mit einer hinreißenden Frucht gesegnet, die so nur von voll ausgereiften Trauben stammen kann. Am Gaumen ein äußerst vollmundiger Wein mit einer sehr molligen Frucht, voll exotischer Citrusfrüchte und einer finessenreichen Restsüße!
Mit 24 Gramm Restzucker ist der Wein alles andere als trocken ausgebaut. „Neudeutsch“ bezeichnet man diesen Typus feinherb. Die Familie Hasselbach lässt es uns über das Rückenetikett noch etwas genauer wissen: „HARMONIE VON FEINER FRUCHT UND FILIGRANER SÄURE“
Und das trifft es auf den Punkt! Und auch selbst arrivierte Journalisten wie die WEINWISSER wissen so etwas sehr zu schätzen und vergeben sehr respektable 16 Punkte für einen Wein dieser Preisklasse!

12% Vol. 24 g/l Restzucker.
Mitte September mit 92-93° Oechsle gelesen, also sehr früh, aber schon recht zuckerreif. 1a-Herkünfte: Pettenthal, Rothenberg und Hipping, Klarer, feiner Riesling-Duft. Enorm saftig und schmelzig am fülligen Gaumen, mit filigraner Säurestruktur und pikanter mineralischer Rasse. Klasse.
16+/20 Punkte – bis 2020 trinken
Und auch die New York Times zählt den Wein zu den „Memorable Bottles of Wine for $20“ und beschreibt den Wein wie folgt: „Fritz and Agnes Hasselbach of Gunderloch managed to make a wine that tastes perfectly balanced. This is fruity, earthy and slightly sweet, as befits a kabinett wine. Pure pleasure.“
2011 Riesling Kabinett Jean Baptiste – Weingut Gunderloch 0,75l. 7,95 €
Das 12er Paket zu 90,00 € frei Haus geliefert
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2010 Château Le Reysse – Falstaffs Editor Choice!


Das angesehene Falstaff Magazin hat zu einer Medoc-Verkostung aufgerufen und wir haben sofort Musterflaschen vom 2009er und frisch abgefüllten 2010er Le Reysse eingesandt!
In der aktuellen Ausgabe wurden die Ergebnisse veröffentlicht und der 2010er Le Reysse wurde mit 92/100 Punkten und zusätzlich dem Siegel „Editors Choice“ ausgezeichnet!
Mit dem „Editors Choice“ zeichnet Peter Moser seine persönlichen Favoriten aus und diese Auszeichnung kommt für Stefan Paeffgen einem „Ritterschlag“ gleich:
Logo Falstaff
„14% NK, dunkles Rubingranat, tiefer Kern, violette Reflexe, zarter Wasserrand. Feine Edelholzwürze, schwarze Beeren, Nuancen von Zedernholz, Gewürze, etwas Nougat, facettenreiches Bukett. Kraftvoll, reife schwarze Beerenfrucht, präsentes Tannin, das gut integriert ist, angenehme Extraktsüße, zeigt bereits in der Jugend eine gute Länge, ein vielfältiger Speisenbegleiter, wird von Flaschenreife profitieren.“
92/100 Punkte
Wir haben vor kurzem die erste größere Lieferung des 2010er Le Reysse erhalten und waren wie der Falstaff von der Qualität des 2010er Jahrgangs total begeistert!

Im Glas fast noch wie eine Fassprobe mit einer umwerfenden Primärfrucht. Höchst intensiv und nuanciert mit einer berauschenden Fülle. Am Gaumen ein ganz grosser Wein mit einer sehr differenzierten und nachhaltigen Frucht. Dieser Wein bestätigt eindrucksvoll alle Vorschusslorbeeren, die er in den letzten Jahren gesammelt hat. In seiner Gesamtheit ein einzigartiger Wein, der sich auch vor sehr prominenten Gewächsen aus dem Medoc keinesfalls zu verstecken braucht – wenn er diese in einer Blindprobe nicht sogar auf die Plätze verweisen würde!
2010er Château Le Reysse – Medoc 0,75l. 18,50 €
2010er Château Le Reysse – Medoc 1,5l. (Magnumflasche) 38,95 €
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2011 CARMENERE GRAN RESERVA – TERRA NOBLE


Gemäß dem rheinischen Motto: „Einmal ist Zufall, zweimal Statistik und das dritte Mal ist schon Tradition“, freuen wir uns Ihnen heute den dritten Jahrgang Carmenere Gran Reserve von Terra Noble anzubieten.
Jedes Jahr kurz vor Weihnachten hat das Weingut für seine deutschen Kunden ein ganz besonderes Angebot, das wir nur zu gerne weitergeben:

TERRA NOBLE:
1992 wurde das Weingut gegründet und verfügt heute über Weinberge mit teilweise sehr alten Rebbeständen im Maule-Valley, südlich von Santiago. Zunächst machte das Weingut mit der Hilfe des Loire-Winzers und Önologen Henry Marionnet mit rassigen Sauvignons auf sich aufmerksam. Seit 1999 werden auch die roten Spitzenweine mehr und mehr mit Auszeichnungen überhäuft und gehören heute mit zu den besten Chiles!
Der 2007er Jahrgang war dreimaliger Goldmedaillengewinner bei der:
INTERNATIONAL WINE CHALLENGE 2010

DIE REBSORTE CARMENERE:
Die Rebsorte Carmenere stammt eigentlich aus Bordeaux, wurde dort aber von der Reblaus beinahe ausgerottet und spielt heute an der Gironde nur noch eine untergeordnete Rolle. Kurz bevor die Reblaus in Europa wütete, wurden bereits 1850 die ersten Carmenereweine in Chile gepflanzt.
Die Carmenere Trauben gehören zu den langsam reifenden Rebsorten, so dass die volle Reife erst einige Wochen später als beispielsweise beim Merlot eintritt. Heute ist Chile die Heimat des Carmenere, wo die Rebsorte auf über 7.000 Hektar angebaut wird. Die Rebsorte hat Ihren ganz eigenen Charakter und gehört wie Cabernet Sauvignon und Merlot zu den Rebsorten, die äußerst gehaltvolle und „schwere“ Rotweine liefern.
Aufgrund des wesentlich milderen Klimas in Chile hat der Carmenere hier seine neue Heimat gefunden und kann seine Vorzüge perfekt zur Geltung bringen! Sicherlich ist auch der weltbeste Carmenere keine wirkliche Alternative zu den Premier Crus aus dem Medoc.
Aber zur Erweiterung des Horizonts und für die Anlässe bei denen „einfach“ nur ein sehr guter Rotwein auf den Tisch soll, der auch Ungeübten Trinkfreude bereitet, ist dieser Gran Reserva von Terra Noble ein echter Gewinn!
2011er CARMENERE GRAN RESERVA – TERRA NOBLE:
Mit seiner hinreißend charmanten Aromatik in der Nase muss man diesem Wein erliegen. Es ist ein überschwängliches Elixier voller dunkler und gekochter Früchte wie Heidelbeeren, Schwarzbeeren und Brombeeren, unterlegt mit feinsten Kakaotönen.
Am Gaumen wie die Vorgänger mit einer feinst verwobenen Cassis-Frucht, sehr vielen dunklen Früchten und einer berauschenden Aromenvielfalt versehen. Mit einer ansprechenden Fruchtsüße unterlegt und einer ordentlichen Portion Tannine, erinnert der relativ frisch abgefüllte Wein an einen jungen 2009er Bordeaux. Für solch eine Primärfrucht können nur sonnenverwöhnte Trauben Pate gestanden haben!
Wenn Sie den Wein diesen Winter zu Fleisch und Wild genießen wollen, empfehlen wir den Wein einige Stunden zu dekantieren!
Unser Fazit: Ein faszinierender Schmeichler für das ganz große Rotweinglas zum sensationellen Preis! So viel Wein zu dem Preis kann man nur als das absolute Schnäppchen bezeichnen!
2011er Carmenere Gran Reserva – Terre Noble 0,75l. 12,00 €
Wenn Sie 12 Flaschen bestellen, zahlen Sie nur 10 und erhalten den Wein ausserdem frei Haus geliefert:
12 für 10 Angebot: 2011er Carmenere Gran Reserva - Terre Noble
Alles andere rund um Wein

2010 Saint-Chinian – Hecht & Bannier

Hecht & Bannier Header
Hecht & Bannier das ist die pure Leidenschaft für die Weine aus Südfrankreich!
Gregory Hecht und Francois Bannier sind Zeit Ihres Lebens mit den Weinen aus Südfrankreich verbunden und haben 2002 Hecht & Bannier in Aix-en-Provence gegründet.
Losgelöst vom traditionellen Weg sind die beiden rastlose Reisende durch Frankreichs Süden immer auf der Suche nach den besten Parzellen und ganz besonderen Lagen in den entsprechenden Appellationen.
Dabei stöbern Sie fast wie ein „Trüffelschwein“ die ganz besonderen Parzellen auf, die von den jeweiligen Winzern aufgrund der geringen Größe nicht mehr einzeln ausgebaut werden können, weil Sie nicht mehr in die Philosophie passen oder einfach „vergessen“ wurden.
Als intime Kenner der besten Lagen ist Ihr Leitgedanke dabei die besten Weine der jeweiligen Appellationen zu finden und auf die Flasche zu bringen.

Die Appellation ist noch relativ jung, wurde erst 1982 gegründet und liegt im Dreieck zwischen Narbonne und Beziere. Der „Schatz“ der besseren Lagen der Appellation ist ganz klar das Bodenprofil, welches durch Schiefer dominiert wird.

Der Wetterverlauf des 2010er Jahrgangs war hier durchaus ähnlich dem im Bordeaux. Das heißt auf einen harten Winter folgte ein eher regnerischer Frühling und ein sehr heißer Sommer, der den Trauben so einiges abforderte.
Flaschenabbildung: 2010 Saint Chinian AOC - Hecht & Bannier 0,75l.
Der Wein wird vom Syrah dominiert und mit Grenache und Mourvedre gekeltert und partiell bis zu 24 Monate im Fass ausgebaut. Dabei schwören Gregory und Francois auf größere Fässer (500/600 Liter) mit ein- und zweijähriger Belegung, um den Weinen somit eine sanftere Oxidierung zu spendieren.
Aufgrund der größeren Einheiten, ist das Verhältnis von Wein zu Holz wesentlich kleiner und die Dicke der Holzdauben ist fast doppelt so dick wie bei den „normalen“ 225 L. Barrique, die in Bordeaux üblich sind.

Schon im Glas sehr reintönig und extrem finessenreich mit einer höchst generösen und finessenreichen Schwarzkirschfrucht. Der Wein erstrahlt mit einer kühlen Eleganz, fast wie ein großer Hermitage. Am Gaumen feinst verwoben und mit einer finessenreichen Frucht versehen, wie Sie nur von ausgereiften und strengstens selektierten Trauben gekeltert werden kann.
Wir empfehlen den Wein momentan zu dekantieren, dann kann die Primärfrucht und Eleganz vollends zur Geltung kommen! Wenn Sie den La Copa Santa von Pierre Clavel kennen, ist das der „Bruder“ mit Samthandschuhen.
Einer der ganz wenigen Weine aus dem „wilden“ Süden Frankreichs der mit so einer faszinierenden Eleganz aufweisen kann.
Robert Parker / WineAdvocate
“Tasted as a definitive blend although the actual assemblage would not take place for months and bottling not until mid-2012, Hecht & Bannier’s 2010 Saint-Chinian represents a felicitous marriage of virtually all of their sources (which are far fewer for this appellation than for their Minervois) of dominant Syrah – on both schist and chalk-clay – with Grenache and small amounts of Mourvedre and Carignan. High-toned kirsch, framboise, and cassis distillates seem to shadow the ripe fresh berries from the nose all the way through a sappily-concentrated, subtly silken mid-palate to an effusively juicy, uplifting finish. Along the way, inflections of crushed stone, smoky black tea, resinous herbs, licorice, and juniper better contribute to a rivetingly dynamic interplay whose finish will leave your tongue fluttering and your salivary glands pumping overtime. I’ve noted on several occasions this talented team’s ability to meet expectations set by the finest estates in each appellation with which they work, but in all fairness to the finest bottling growers in Saint-Chinian (whose numbers could use boosting), who makes any more complex or convincing wine from this appellation today than the wine I have in my glass? What’s more, here’s betting this will remain glorious for the better part of a decade, if not beyond.
92-93+/100 Punkte – Trinken: 2011-2021
Unser Fazit: Ein „Margaux“ aus Südfrankreich?
2010er Saint Chinian AOC – Hecht & Bannier 0,75l. 13,50 €
Diesen Wein dürfen Sie sich nicht entgehen lassen! Bei Abnahme von 6 Flaschen gewähren wir 10% Rabatt und verzichten sogar noch auf Versandkosten von 7€!
Das 6er Paket zu 72,90 € frei Haus geliefert

Alles andere rund um Wein

Le Reysse 2010


Château Le Reysse – ein Traum im Medoc wird wahr!
In Bégadan, im nördlichen Medoc, sind die Weingüter La Tour de By und Rollan de By (Haut-Condissas) die Platzhirsche. In direkter Nachbarschaft liegt das Weingut Le Reysse, welches nun von einem Deutschen aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird.
Es liest sich fast wie einer dieser Geschichten aus dem Märchen….
Patrick Chaumont führte in zweiter Generation das Château Le Reysse in Begadan. Nachdem sein Sohn durch Heirat auf das Weingut seiner Frau ins südlichere Pauillac zog, war er schließlich aus Altersgründen gezwungen, für sein Weingut einen Käufer zu finden.
Stefan Paeffgen hatte als studierter Agrarwissenschaftler bereits seit vielen Jahren den Traum Winzer zu werden. Seine Eltern kultivieren seit Generationen im Rheinland Weizen und Zuckerrüben. Insofern war es für Ihn ein Traum und Herausforderung zugleich, mit der Landwirtschaft, eine der anspruchsvollsten Kulturen zu betreiben. Während ein sehr entfernter Zweig der Familie in Köln seit Ende des 19. Jahrhunderts eine kleine aber sehr feine Hausbrauerei betreibt, zog es Stefan Paeffgen in Richtung Weinbau.
Momentan ist alles im Umbruch, Stefan Paeffgen hat erst im November 2010 den Notarvertrag unterschrieben und ist kurzerhand – zunächst ohne seine Familie – nach Bégadan umgesiedelt. Vom alten Chateau stehen fast nur noch die Außenmauern und momentan läuft die Sanierung auf Hochtouren, damit im Juli die ganze Familie aus Belgien übersiedeln kann. Bei unserem Besuch im April konnten wir eine faszinierende Baustelle besichtigen.
Zu Château Le Reysse gehören zur Zeit 4,5ha Weinberge, die direkt an Rollan de By, La Tour de By und teilweise direkt an die Gironde angrenzen. Das durchschnittliche Alter der Reben beträgt 46 Jahre und die Weinberge sind zu 55% mit Cabernet Sauvignon und zu 45% mit Merlot bestockt. Die älteren Rebstöcke sind 60 Jahre alt und geben nur einen Miniertrag von 20-25hl pro Hektar. Eine Parzelle ist gar mit 97 Jahre alten Cabernets bestockt!
Das Terroir ist einzigartig und beeindruckend. In einem Enclos geschützt liegen die Weinberge umgeben von Waldflächen mit großem alten Eichenbestand, die ebenfalls zum Chateau gehören. Direkt hinter dem alten Chais tut sich ein Biotop auf. Eine ausgedehnte Wiese mit einem kleinen Kanälen durchzogen ist das Zuhause einiger Frösche und Schildkröten. Nicht weniger als acht (!) verschiedene Orchideenarten sind auf Château Le Reysse heimisch, teilweise wachsen sie zwischen den Rebstöcken! Dank der tiefgründigen Kiesböden mit Kalk-Ton-Unterlagen müssen die Rebstöcke tief wurzeln, um an die wasserführenden Schichten zu kommen und sind somit auch gut gewappnet, größeren Hitzeperioden zu strotzen.
Der Ausbau der Weine erfolgt standesgemäß in neuen Barriques aus französischer Eiche und die Weine werden in die schwere Bordeauxflasche abgefüllt.
Anläßlich unseres Besuchs im April konnten wir den 2010er Jahrgang vom Faß und den frisch abgefüllten 2009er Jahrgang probieren. Wir waren von der Qualität von diesem uns unbekannten Château total überrascht!
Der 2010er Le Reysse hat alles was man sich von einem typischen Medocwein wünscht. Wie die prominenten Nachbarn Rollan de By bzw. La Tour de By, besticht der Wein mit einer mustergültigen maskulinen Frucht mit St. Estephe Anklängen. Trotzdem brilliert der Wein mit einer ansprechenden Textur. Sowohl die Rebsortentypizität, wie auch das Terroir ist bestens interpretiert und findet sich im Wein wieder. Es ist uns absolut schleierhaft, wieso noch keiner der bekannten Journalisten auf dieses Kleinod aufmerksam geworden ist.
Nach unserer Rückkehr aus Bordeaux haben wir Rene Gabriel Verkostungsmuster zur Verfügung gestellt und er war begeistert von dem Wein. Eine Bewertung gibt er leider nur ab, wenn er auch das Weingut besucht hat. Er beschriebt den Wein in einer Email an uns„… Aromatisch, konzentriert und doch elegant. Etwas dunkelröstig aber dafür halt sexy. Hat recht viele Parallelen mit dem Pagodes de Cos….“
Chapeau mit dem Vergleich wären wir zwar nicht so weit gegangen, aber es bestärkt uns in unserer Meinung ein echtes Juwel aufgetan zu haben.
Auch Mario Scheuermann hat den Wein verkostet: „Dunkles, sehr dichtes rubinrot. Nase mit einem dunklen Früchtekompott, rauchig, etwas schwarze Schokolade. Dazu diese für diesen Teil des Bas Médoc und St. Estèphe charakteristische schroffe Mineralität. Am Gaumen stark säurebetont, schöne satte, reife Sauerkirschfrucht, dahinter aber auch viel Süsse. Schokoladig, fleischig, cremige Konsistenz. Lang und nachhaltig. Noch etwas bitter im Abgang.“
91-93/100 Punkte (identische Bewertung wie für La Tour de By und La Tour Carnet)
Unser Fazit: Château Le Reysse ist für uns das gewagteste, emotionalste und grösste privat finanzierten Projekt, welches wir zurzeit kennen. Stefan Paeffgen setzt alles auf eine Karte, seine Investitionen sind enorm und von einem scheinbar unbändigen Enthusiasmus begleitet.
Seien Sie, wie bei unserer Entdeckung von Château Masburel aus dem Bergerac, von Anfang an mit dabei und lagern Sie auch den 2010er Le Reysse ein! Ein einzigartiger Wein mit einem sensationellen Preis!
Rene Gabriel / WeinWisser
Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Intensives Bouquet, noch leicht hölzern (buchig) im Ansatz, pfeffrig mit viel reifer Frucht, schwarze Kirschen und etwas Kaffee, zur Hälfte das Médoc im Nasenbild zeigend, zur anderen Hälfte etwas an die jungen Altare-Weine erinnernd mit seiner roten Kirschenfrucht. Im Gaumen harmonisch lang mit viel warmer Aromatik, auch hier wirkt die Frucht wieder schön süss, aromatisches Finale. Aufgepasst. Hier kommt ein möglicher, neuer Star in die Flasche im Norden des Médocs.
18/20 Punkte – Trinken: 2014-2032
2010er Château Le Reysse – Medoc 0,75l. 18,50 €
2010er Château Le Reysse – Medoc 1,5l. [MAGNUM] 38,95 €
Der 2009er Jahrgang:
2009er Château Le Reysse – Medoc 0,75l. 15,50 €
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2007er Shiraz Luddite – Der Beste Shiraz aus Südafrika?


Wenn es einen Wein aus Südafrika gibt, der uns besonders bewegt, ist es zweifelsfrei der Shiraz Luddite aus den begnadeten Händen von Niels Verburg.
Dieser „kraftvoll-sinnliche Gigant aus Südafrika“ (Rene Gabriel) ist immer noch relativ unbekannt in Deutschland, obwohl es sich um einen einzigartigen Wein von Weltformat handelt!
Niels Verburg hat sich seine Sporen als Winemaker bei dem Weingut Beaumont verdient und war der erste, der Shiraz in der Region Bot River anpflanzte. Verburgs Herz schlägt für die großen Rhôneweine und so war es die logische Konsequenz bei der Gründung seines eigenen Weinguts 1999 kompromisslos Shiraz anzupflanzen. Der 17ha große landwirtschaftliche Mischbetrieb ist heute mit gut 6ha Shirazreben bestockt, dazu gesellen sich einige Olivenbäume sowie eine große Herde glücklicher Schweine!

Niels und Penny Verburgs leben Ihren Traum im Einklang mit der Natur und genießen das Landleben in vollen Zügen! Auf moderne Technologien wird so gut es geht verzichtet, stattdessen setzt man auf nachhaltige Landwirtschaft mit minimalen mechanischen Hilfen und demzufolge auch beim Wein auf natürlichen Weinbau und vor allem Ausbau, mit so wenig wie möglich Eingriffen von außen!
Nach seinen eigenen Angaben braucht er „nur“: sehr gute Trauben und sehr gute Fässer!
Etwas Technik braucht es natürlich schon und die von Hand gelesenen Trauben werden im Edelstahltank vergoren. Nach der ersten Fermentation wird die Maische weitere 60 Tage gelagert, bevor der Wein standesgemäß im Barrique ein Jahr reift. Niels verwendet zu 80% französische Fässer und 20% amerikanische Fässer mit äußerst mildem Toasting.
Und vor dem, was er mit dem neuen 2007er Jahrgang ins Glas bringt, können wir uns nur verneigen:

Dicht und viskos im Glas, mit minimalem Rand und einer atemberaubenden Aromatik in der Nase. Höchst reintönige Beerenfrüchte mit minimalen Würzanklängen lassen uns spontan wieder an einen großen Rhônewein vom Kaliber eines namhaftem Côte Rotie denken. Am Gaumen ein wuchtiges Elixier mit einer beeindruckend, reichhaltigen Textur. Zu dem Potpourrie dunkler Beerenfrüchte mit Cassisanklängen gesellen sich feinste Gerbstoffe mit einer feinen Würze. Weißer Pfeffer in der Symbiose mit einer betörend reichhaltigen Primärfrucht. Und dabei kommt der Wein komplett ohne plumpe Fruchtsüße aus, sondern überzeugt viel mehr auf der ganzen Linie mit einer Reintönigkeit wie wir sie sonst nur von teureren Rhôneweinen so kennen.
Das soll nicht heißen dieser Wein ist ein „Plagiat“ – sondern vielmehr ein eigene Interpretation der Shirazrebe auf südafrikanischem Boden, die man fast als Benchmark bezeichnen darf. In seiner Gesamtheit für uns zweifelsfrei einer der besten Shiraz aus Südafrika, die wir je im Glas hatten! Auch der perfekte Pirat für die nächste Rhôneprobe!
WeinWisser
„Nach Meinung Verburgs der voraussichtlich grösste Jahrgang der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts. Lange, weil kühlere Vegetationsperiode mit balancierten Trauben aus Bot River und Bottelary, die zwischen dem 11.2. und 21.3. gelesen wurden. Erstmalig enthält dieser Luddite einen hohen Anteil eigener Trauben von unbewässerten Reben. Der Unterschied zu denen aus den Jahren zuvor: kleinere Beeren, intensiverer Geschmack, hohe natürliche Säure – «der Wein macht sich daher praktisch von selbst», so Verburg. 14 Vol.-% Alk. Präzise und frische dunkle Beerenfrucht, Kakao, weisser Pfeffer, Fynbos, Brombeer-Pâté. Sehr eleganter, seidiger, süsser und lebendig-frischer, auch mineralischer Gaumen, intensiv fruchtig, saftige Kirschen, ausgewogen, enorm aromatisch im Abgang und langen Nachklang. Ein Klassewein, South Africa at its best.”
19/20 Punkte – Trinken: bis 2020 – Lt. Weinwisser entspricht dies 95-97 Punkten auf der 100-Punkte Skala und nur exzeptionelle und berührende Weine erhalten diese Auszeichnung!
Unser Fazit: DIE Shiraz Referenz aus Südafrika.
2007 Shiraz – Luddite 0,75l. 34,95 €
Bei Abnahme von 6 Flaschen gewähren wir fast 20% Rabatt:
6er Paket Shiraz Luddite 2007
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Ein Ribera del Duero Schnäppchen, wie es im Buche steht!


Die Bodega San Pedro Regalado ist Ihnen, dank des 2009er Embocadero (Unser Wein des Jahres 2011), vielleicht noch ein Begriff.
Heute präsentieren wir Ihnen mit dem Canta Perdices den legitimen Nachfolger.

Die 1958 gegründete Bodega liegt im Dreieck zwischen Valladolid und Burgos und fristete lange Jahre ein eher ruhiges Dasein als reiner Traubenlieferant. Der heutige Direktor der Bodega, Cesar Mate, krempelte die Bodega 1997 um, nachdem er sich als Erntehelfer nach seinem Önologiestudium eigentlich nur etwas „Taschengeld“ verdienen wollte.
Nicht ohne Stolz kann Cesa Mate heute um die 150ha (!) Weinberge zu seinem Besitz zählen, die ausschließlich mit Tinto Fino (Tempranillo) bepflanzt sind. Und besonders hervorzuheben ist das hohe Alter der Rebstöcke, welches zwischen 80 und 100 Jahren liegt.

Die Lagen des Canta Perdices sind karg, die Böden sind von durchlässigen Kalkschichten, Steinlagen und Lehmböden gekennzeichnet. Den alten Rebstöcken wird gerade in den heißen Sommermonaten einiges abgefordert und die sehr tiefen Wurzeln, die die Pflanzen im Laufe der Jahre gebildet haben, sind natürlich überlebenswichtig. Und gerade diese Umstände sind es, die den Tempranillo hier im Ribera del Duero zur Höchstform auflaufen lassen.
Der Ausbau erfolgt 12 Monate in Barriques, mit dezentem Toasting aus 60% französischer und 40% amerikanischer Eiche.
Vor dem Ergebnis im Glas ziehen wir den Hut! Tiefdunkel, satt und fordernd wie ein grosser Tempranillo, macht der Wein sofort Lust auf mehr. In der Nase die satte Tempranillo-Frucht, mit vielen dunklen Früchten, wie Waldbeeren, schwarzen Brombeeren und Schwarzkirschen. Dank des dezenten Barrique Toastings, überzeugt der Wein mit ganz feinen Vanilleanklängen ohne störende Holztöne.
Am Gaumen hält der Wein, was die Nase verspricht: eine komplexe und generöse Tempranillofrucht par excellence, mit einem Charakter versehen, wie wir es so nur bei den Weinen aus dem Ribera del Duero finden. Vollmundig mit Druck und einem langen und intensiven Abgang. Der perfekte Begleiter zur Herbst- /Winterküche und Kaminabenden mit Freunden.
Robert Parker / WineAdvocate
„The opaque purple 2009 Canta Perdices spent 12 months in new French oak before bottling without filtration. It gives up a reticent nose of cedar, Asian spices, violets, and blackberry leading to a layered, smooth-textured, concentrated wine with 1-2 years of aging potential. It will be at its best from 2013 to 2021. Bodegas Pedro Regalado’s two new offerings from the great 2009 vintage are outstanding. „
91/100 Punkte – Trinkreife 2013-2021
Unser Fazit: Ein Ribera del Duero Schnäppchen, wie es im Buche steht!
2009 Canta Perdices – San Pedro Regalado 0,75l. 8,95 €
Das 12er Paket zu 99,00 € frei Haus geliefert
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Wieder lieferbar: 2009er La Tour Figeac [93RP/19WW]


Wie der Name schon erahnen lässt, liegt das Château von Otto Rettenmaier in unmittelbarer Nachbarschaft zum Namensvetter Figeac, aus dessen Besitz es durch eine Teilung 1882 auch hervorging. Der „Turm von Figeac“ liegt nordwestlich von Figeac und südöstlich von Cheval Blanc. Das Weingut bildet mit den genannten prominenten Nachbarn ein Dreieck!
Otto Rettenmaier Senior aus Heilbronn, kaufte das Weingut 1973 auf Anraten seines Freundes Hubertus Graf von Neipperg, der erst zwei Jahre zuvor Canon-la-Gaffeliere gekauft hatte!
Beide Weingüter wurden damals vom selben Verwalter geleitet und es hätte wohl keiner der Beteiligten damals gedacht, welch langen und beschwerlichen Weg sie gehen mussten, um dort anzukommen, wo beide heute stehen.
Otto Rettenmaier Junior übernahm im Mai 1994 das Weingut. Bei der Suche nach einem Nachfolger für den in den Ruhestand tretenden Verwalter, entschloss sich Rettenmeier Junior kurzer Hand, den Job selbst anzutreten und war kurze Zeit später Verantwortlich für das Weingut.

15 Jahre später kann Rettenmaier auf einige grundlegende Entscheidungen zurückblicken, die offensichtlich immer richtig waren! Vor allem hat er mit Christine Derenoncourt eine technische Direktorin an Bord, die dank Ihres prominenten Mannes auf einen der kompetentesten Önologen aus Bordeaux zurückgreifen kann. Heute gehören zum Weingut 15ha Weinberge, die mit ca. 60% Merlot und 40% Cabernet Franc bestockt sind.
Während der Primeurkampagne war der 2009er La Tour Figeac innerhalb kürzester Zeit ausreserviert. Wir freuen uns umso mehr, den Wein heute erneut zu verkosten und haben, vollkommen überraschend, eine Tranche in Bordeaux für Sie finden können:
Schon im Glas ein natürlich-wuchtiges extraktreiches Elixier, mit nicht weniger als 14% auf dem Etikett. In der Nase erhält sich der Wein aber eine gewisse Frische und das trotz der extrem reichhaltigen Frucht, samt der Röstaromen und Bergen von dunklen Früchten. Am Gaumen dann erwartungsgemäß wuchtig, intensiv und durchtrieben, mit einer feinen Würze unterlegt, überzeugt der Wein auf der ganzen Linie mit einer finessenreichen, kühlen und für 14% relativ „leichten“ Frucht.
Die Arbeit der letzten Jahre zahlt sich aus: der Wein ist derart reintönig und schmeichelnd von der Frucht, was nur das Ergebnis einer langjährigen und intensiven Weinbergsarbeit sein kann. Des Weiteren perfekt ausgereifte Trauben, wie es wirklich nur selten vorkommt. O-Ton Otto Rettenmaier: „Der beste Cabernet Franc, den ich je gelesen habe. Der potentielle Alkohol liegt bei 13 bis 13,5 Prozent und nach wie vor nicht die geringste Spur von Fäulnis.“
In seiner Gesamtheit vollkommen jahrgangstypisch, markiert auch der 2009er La Tour Figeac die Spitze und ist für uns zweifelsfrei der beste Wein, den wir jemals von La Tour Figeac im Glas hatten.
Viele 2009er sind momentan nach der Abfüllung in einer Art Dämmerschlaf und momentan eher sperrig zu verkosten – nicht so dieser 2009er La Tour Figeac. Obgleich der Wein noch einiges an Potential hat und Sie ihm auf jeden Fall noch einige Jahre der Reifung in Ihrem Keller gönnen sollten, könnten Sie den Wein mit einigen Stunden in der Karaffe schon jetzt genießen.
WeinWisser / Rene Gabriel
“Sattes Purpur-Granat. Intensives, schwarzbeeriges Bouquet, viel Brombeeren, Cassis, Lakritze, Schwarzschokolade und Vanillemark, ein Hauch Vintage Port. Erhabener Gaumen, warme, verschwenderische Fruchtintensität von schwarzen Beeren, dunkle Edelhölzer, reiche, aber feine Adstringenz, dunkles Malz und Black Currant im Finale. Wow! Das ist der beste Tour-Figeac-Primeur, den wir je verkosten durften.”
19/20 Punkte – Trinken: 2016-2032
Robert Paker / WineAdvocate
The finest wine yet made by this estate run by Stephane Derenoncourt’s wife, Christine, this blend of 78% Merlot and 22% Cabernet Franc tips the scales at 14+% alcohol. It exhibits copious aromas of blueberries, raspberries, asphalt, truffles, charcoal and a hint of graphite. Full-bodied and powerful with low acidity, excellent freshness and precision, and deep, glycerin-imbued, high octane flavors, the vintage’s tell-tale voluptuousness and opulence are nicely wedded to a sense of freshness and delineation. Drink this beautiful St.-Emilion over the next two decades.
93/100 Punkte – Trinken: 2012-2032
Auslieferung Mitte/Ende Oktober!
Unser Fazit: Ein derart einzigartiger und so (relativ) günstiger St. Emilion, aus solch einer Toplage (Steinwurf von Cheval Blanc entfernt) und in so einem Top Jahrgang, gehört kistenweise in jede Sammlung!
2009 Château La Tour Figeac – Grand Cru Classé St. Emilion 0,75l. 38,00 €
12 Flaschen oder ein Vielfaches liefern wir in der original Holzkiste aus.
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97/100 Punkte für den 2010er CdP Cuvee Cadettes von La Nerthe!


Das Château La Nerthe wird gerne mal als das „Château Margaux des Châteauneuf-du-Pape“ bezeichnet und an diesem Vergleich ist sogar etwas dran, wenn man die Stilistik der beiden Weine vergleicht.
La Nerthe besteht schon seit dem 16. Jahrhundert und Wein wird hier seit dem 18. Jahrhundert gekeltert. Wie bei vielen anderen Weinberge auch, vielen die Rebstöcke von La Nerthe der Reblaus zum Opfer. Der damalige Besitzer bewieß Mut und pflanzte wieder Rebstöcke – dieses mal aber reblausresistente und nicht wie seine Nachbarn Obstbäume!
Fast jeder Frankreichbesucher kennt wohl „Cafes Richard“ – jene Familie Richard hat 1985 das Weingut La Nerthe gekauft und mit Alain Dugas einen visionären Geschäftsführer eingesetzt. Dugas hat den ganzen Besitz umfangreich auf Fordermann gebracht und vor allem sehr viel Zeit und Arbeit in die 90ha Weinberge investiert. Der ökologische Weinbau war für Dugas und die Vorbesitzer immer schon selbstverständlich, so war die Zertifizierung 1998 auch nur die logische Konsequenz.

Dugas ist überzeugt, dass Syrah, Grenache & Co. je nach Lage und Alter der Reben nur ein Zeitfenster von maximal 4 Tagen haben, an denen die Reife das perfekte Stadium hat und die Trauben geerntet werden sollten.
Neben dem „einfachen“ Châteauneuf stellt Dugas 1986 der Öffentlichkeit erstmalig das Cuvée Cadettes vor, welches von der besten und ältesten Parzelle (1900 gepflanzt) stammte.
Für den Ausbau der Weine setzt die heutige Equipe auf traditionelle Methoden und der Tresterhut wird während der 16-tägigen Maischegärung z.B. nach alt hergebrachter Sitte von den Arbeitern von Hand runtergedrückt. Danach reift der Wein für 18 Monate im großen Holzfass, bevor er unter Vakuum abgefüllt wird.
Robert Parker / WineAdvocate
In most vintages, there are about 1,000 cases of the luxury cuvee, the Chateauneuf du Pape Cuvee des Cadettes. The 2010 (a 100% barrel-aged blend of nearly equal parts Syrah, Grenache and Mourvedre) exhibits a dense purple color, great acid, ripe tannin and is clearly a modern day classic meant to age for three decades or more. Notes of cassis, blackberries, camphor, graphite and licorice emerge from this full-bodied, pure, intense, super-layered Chateauneuf du Pape. The tannins are sweet, the acidity is fresh, and the pH is a healthy 3.6. This 2010 should behave somewhat like the brilliant 2001, needing 7-8 years of bottle age, and drinking well over the following 25+ years.
95-97/100 Punkte – Trinken: 2018-2043
Auslieferung KW 40/41!
2010er Chateuneuf du Pape Cuvée de Cadettes – Château la Nerthe 0,75l. 79,95 €
Das 3er Paket zu 219,95 € geliefert
Auch in Großformaten erhältlich:
In der Magnumflasche (1,5l.) zu 165,00 €
In der Doppelmagnumflasche (3,0l.) zu 350,00 €
In der Imperialflasche (6,0l.) zu 799,00 €
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MUNDUSVINI 2012: “Der Beste Weisswein des Jahres”

Bereits der „einfache“ 2011er VON BUHL Riesling hat es faustdick hinter den Ohren und wir zitierten im Februar diesen Jahres das Weingut wie folgt:

„Der Jahrgang 2011 wird mit seinen Extremen ganz sicher in Erinnerung bleiben…“

Während die Vegetationsphase ca. 3 Wochen vor dem langfristigen Durchschnitt begann, führte ein Spätfrost Anfang Mai zu großen Verlusten. Nach der Blüte Mitte Juni war der weitere Vegetationsverlauf im Sommer moderat zu bezeichnen und die Ernte begann bei Reichsrat von Buhl bereits am 5. September und endete am 13. Oktober.

„Der 2011er Jahrgang muss sich nicht verstecken vor seinen großen Vorbildern 1911 & 1811!“

Diese Aussage untermauert jetzt das einzigartige 2011er Große Gewächs aus der Lage Forster Pechstein. Der angesehene Meininger Verlag ist gleichzeitig auch Ausrichter des Wettbewerbs „MundusVini“. Einem Paukenschlag gleich, wurden kürzlich die Ergebnisse präsentiert und genau dieser Wein von der Buhl Equipe, wurde als „Bester trockener Weißwein des Jahres 2012 aus Deutschland“ ausgezeichnet!

Wir möchten das Weingut erneut zu Charakteristik und Entstehung zu Wort kommen lassen und zitieren:

WEIN
Es ist der schwarze Basalt, das mineralische Erbe des Pechsteinkopfs, der dem hier wachsenden Wein eine ganz und gar unverwechselbare Note verleiht. Der Geruch und Geschmack des Pechsteins ist wie so oft die sensorische Quadratur des Kreises: Beginnend mit fruchtig, subtil, exotisch, gelben Aromen, die abgelöst werden von einem engen, dichten Charakter mit der typisch mineralischen Salzigkeit, was seine Vollendung findet in einer langen, jugendlich frisch anhaltenden Eleganz.

BODEN
Ein ehemals aktiver Vulkan, der Pechsteinkopf oberhalb von Forst, verteilte vor Urzeiten große Mengen von vulkanischem Gestein. Im Untergrund der Lage Pechstein befinden sich daher mehrere Basaltadern, die sich am Ende des Tals wie ein Fächer ausdehnen. Loses Basaltgeröll befindet sich an der Oberfläche der Lage. Weiterhin findet man im Pechstein roten Buntsandsteinverwitterungsboden und sandigen Lehm. In ca. 2 m Tiefe findet man, wie in vielen Forster Lagen, Ton- und Kalkschichten. Der Anteil an Ton und Lehm im Pechstein hat eine hohe Wasserkapazität der Böden zur Folge. Daraus lässt sich eine hohe Mineralisierung und perfekter Wasserhaushalt während der Vegetationsperiode ableiten. Eine großartige physiologische Reife ist das Ergebnis.


“Ganz klassischer Pechstein mit rauchiger Würze, süßem Steinobst, top Struktur am Gaumen, feiner Schmelz, viel Tiefgang” 94/100 Punkte

Ein Chamäleon, in der Nase ein finessenreicher, feinfruchtiger und zupackender Pfälzer Riesling par excellence. Neben den Citrustönen wie Maracuja und Litschi, sind es auch die mineralischen Töne, die den Wein so einzigartig machen. Am Gaumen dann zunächst mit einer gewissen Opulenz versehen, die aber nie aufdringlich wird und eher untertreibt. Mit seiner finessenreichen, verwobenen und feinst ausbalancierten Frucht, schlägt der Wein zunächst eher leise Töne an.

Wie für einen großen Wein dieses Kalibers nicht unüblich, benötigt der Wein allerdings einiges an Zeit und Geduld im Glas, oder noch besser in der Karaffe, um sein ganzes Potential auszuspielen. Denn nur wer die Geduld mitbringt und den Wein nicht hastig aus dem Kühler genießt, kommt in den Genuss der feinen salzigen und mineralischen Basalttöne, die den Wein fast tänzerisch wirken lassen und so einzigartig machen!

Unser Fazit: Wahrlich ein einzigartiger Wein von Weltformat, der im internationalen Vergleich immer noch als Schnäppchen durchgeht!

Noch zum Subskriptionspreis verfügbar!

2011 Riesling Gr. Gewächs Pechstein Forst – Reichsrat von Buhl 0,75l. 25,00 € 30,00 €

Das 6er Aktionspaket für 150,00 € geliefert