Archiv für den Monat: April 2012

Subskription 2011

2011 Bordeaux Subskription

Die 2011er Bordeaux Subskription nimmt hoffentlich bald an Fahrt auf. Heute Abend wird das Orakel aus Maryland sprechen und der WineAdvocate bzw. Robert Parker veröffentlicht seine Meinung zum 2011er Jahrgang in Bordeaux bzw. noch wichtiger seine Punkte nach der sich mal wieder alle Welt richten wird.

Der 1. Mai ist auch in Frankreich Feiertag und es werden sicherlich einige Châteauxbesitzer einen Brückentag nehmen sodaß wir davon ausgehend dass die 2011er Bordeaux Subskriptionskampagne ab kommenden Mittwoch dann so richtig losgeht.

Wie jedes Jahr informieren wir Sie wieder mit unserem Subskriptionsportal über alle relevaten News zum Jahrgang:

www.bordeaux-subskription-2011.de

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2011er Le Mas von Pierre Clavel


Hendrik Thoma wurde 2008 in einem Interview der WELT gefragt, ob es guten Wein für unter fünf Euro gibt. Mit seiner Antwort „Für diesen Preis gibt es kein Erlebnis, sondern nur Wirkung.“ löste er damals die 5-Euro Debatte aus.
Gut, deutlich unter 5 Euro wird die Luft sicherlich dünn, aber für Pierre Clavels neuen Jahrgang Le Mas rufen wir nur 6,50 Euro auf und schicken Hendrik Thoma davon auf jeden Fall mal eine Flasche zur Verkostung. Mehr „Wein“ in dieser Preisklasse geht fast nicht und es ist kein Wunder, dass Pierre Clavel mittlerweile auch mal mit seinem Le Mas ausverkauft ist.
Der Le Mas ist Pierres Allroundtalent, wird hauptsächlich aus Grenache gekeltert, ist seit kurzem biologisch zertifiziert und es gibt nicht wenige, die dem Wein nach dem ersten Schluck sofort erliegen.

Bereits in der Nase diese mystisch-rauchige Aromatik der Garrigues mit einer zupackenden Primärfrucht, der sich keiner verschließen kann. Und am Gaumen geraten auch wir sofort ins Schwärmen: der Wein hat ein Volumen wie ein 10-20 Euro Wein und ist mit einer minutiösen Frucht versehen, die so reintönig saftig daherkommt und den Wein sehr erwachsen wirken lässt. Die Primärfrucht ist ein Charmebolzen par excellence – der Wein schmiegt sich am Gaumen an wie ein „GROSSER“ und kann auf der ganzen Linie überzeugen.
Dieser Wein ist das perfekte Beispiel dafür, was einen Biowein ausmachen kann, wenn ein „normaler“ Winzer der sein Handwerk seit Jahren versteht und erstklassige Arbeit im Weinberg leistet, sich entschließt, seine Weine nach noch strengeren Regeln zu keltern und ganz nebenbei noch einen qualitativen Quantensprung erlebt.
Der Le Mas geht fast als „Baby-La Copa Santa“ durch und es ist faszinierend zu sehen, wie Pierre Clavel nicht müde wird auch diesen Wein stets zu verbessern. Pierre Clavel ist ein höchst erfolgreicher Winzer – trotzdem stets auf dem Teppich geblieben und er bringt Spitzenweine zu beinah unverschämt günstigen Preisen auf die Flasche!
Unser Fazit: Mehr Erlebnis für 6,50€ geht nicht!
2011 Côteaux du Languedoc Le Mas – Domaine Pierre Clavel 0,75l. 6,50 €
Das 18er Paket zu 117,00 € frei Haus geliefert
Weitere Weine von Pierre Clavel im Überblick:
Pierre Clavel Weine
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2009 Château Teyssier


Mit dem 2009er Château Teyssier stellen wir Ihnen ein echtes Spitzengewächs aus St. Emilion vor.
Das Weingut ist seit 1994 in Besitz von Jonathan Maltus. Der Britte, geboren in Nigeria, wurde Winzer über Umwege. Als er 1994 Château Teyssier kaufte, lag das Château im Dornröschenschlaf und bestand aus gerade einmal 5ha Weinbergen. Mittlerweile hat Maltus den Besitz auf 29ha ausgedehnt, quasi von Grund auf erneuert und lebt heute auch privat mit seiner Familie auf Château Teyssier in St. Emilion.
Die Weinberge von Teyssier liegen in der Ebene südlich von St. Emilion in Richtung Entre-deux-Mers und zeichnen sich durch eine sandige Struktur aus.
Chateau Teyssier Flaschenabbildung
Wie auch vielen seiner Winzerkollegen, gelang es Maltus 2009 seinen vorerst besten Jahrgang abzufüllen: Bereits im Glas ein mustergültiger 2009er St. Emilion mit einem diffusen Aromenspektrum dunkler Früchte wie z.B. der Amarenakirsche. Am Gaumen dann ein vollreifes Gewächs mit einer zupackenden Frucht. Obwohl der Wein zurzeit mit einer beeindruckenden Primärfrucht gesegnet ist, kommt er noch recht beschwingt daher, ohne extrahiert oder gar „kalifornisch“ zu wirken.
Dem Wein gelingt der Spagat zwischen dem modernen/jungen St. Emilion Typus und dem aristokratischen Stil vergangener Jahre. In seiner Gesamtheit ein mehr als stimmiger Wein und eine echte Bereicherung der Appellation!
Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ein fast unschlagbarer Wein! Auf erobertparker.com zur Zeit der Wein mit dem attraktivsten Preis/Bewertungsquotienten!
Robert Parker
„The flagship property of Jonathan Maltus (his residence as well), this is the best Teyssier I have ever tasted. A tribute to his efforts, this blend of 85% Merlot and 15% Cabernet Franc over-achieves even in a great vintage like 2009. Opaque blue/purple, with notes of charcoal, blackberry, cassis and spring flowers as well as a hint of subtle background oak., the wine is opulent, sumptuously textured, dense, pure and multi-dimensional. It should drink well for at least a decade or more.”
92/100 Punkte –Trinkreife: 2012-2022





Unser Fazit: So schmeckt das “neue” St. Emilion… 2009 at its best!
Auslieferung Mai/Juni 2012
2009 Château Teyssier – Grand Cru St. Emilion 0,75l. 21,95 €

Die 2011er Subskription läuft seit der letzten Woche. Unser täglich aktualisiertes Angebot finden Sie unter folgendem Link:
http://www.c-und-d.de/subskription/index.php
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2009 Château Pibran


Unsere alljährliche Verkostung bei Château Pichon-Baron beginnt jedes Jahr mit dem bürgerlichen Pauillac Gewächs Château Pibran. Dieses Kleinod mit knapp 10ha Weinbergen liegt in allerbester Lage mit so prominenten Nachbarn wie Mouton-Rothschild, Pontet-Canet und Lynch Bages!
Spätestens jetzt sollte jedem ambitionierten Bordeauxfreund klar sein, dass auf diesem Plateau in 2009 allerhöchste Spitzenweine gekeltert werden konnten. Für jede Flasche der genannten Nachbarn sind heute leider mehrere hundert Euroscheine fällig.
Für die Region typisch ist der Rebsortenspiegel von Pibran mit 60% Cabernet Sauvigon, 25% Merlot, 10% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot. Die komplette Verantwortung für Pibran liegt bei der Equipe von Pichon-Baron, die ja selbst in 2009 den wohl besten Jahrgang der Geschichte des Weinguts auf die Flasche gebracht hat!
Pibran ist nicht der Zweitwein von Pichon-Baron, der heisst Les Tourelles de Longueville, sondern ein eigenes Châteaux und vom Charakter dem prominenten „Bruder“ Pichon-Baron durchaus ebenbürtig. Wenn wir die beiden Pichons vergleichen, ist die Comtesse meist aristokratisch, während der Baron eher den modernen und zeitgemäßen Typus Pauillac repräsentiert. Der Pibran ist auch diesem Typus zuzurechnen und in seiner Gesamtheit ein mehr als stimmiges Package:
Im Glas tiefdunkel, satte Schwarzkirsche mit feinem Rand und noch leichten violetten Reflexen. In der Nase eine zupackende Frucht, wie sie für den 2009er Jahrgang so typisch ist. Ein fordernder Wein mit Attitüde. Am Gaumen ungemein dicht und verwoben, Amarenakirsche und saftig par excellence.
Momentan mit einer satten Fruchtsüsse versehen und von feinsten Gerbstoffen eingerahmt. Zum jetzigen Zeitpunkt fast „kalifornisch“, aber dank seiner kompakten Frucht ein Wein, der in den nächsten Jahren mit zunehmender Reife noch zulegen wird und relativ gesehen noch „günstig“ zu haben ist.
Robert Parker
“A major sleeper of the vintage from the owners of Pichon Longueville Baron, this blend of 60% Merlot and 40% Cabernet Sauvignon displays plenty of coffee bean, creme de cassis and sweet cherry notes in a very intense, full-bodied, opulent style There is some serious power underlying the extravagant fruit. The 2009 Pibran is a wine to search out, as it is very fairly priced.“
90/100 Punkte
Rene Gabriel / WeinWisser
Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Süsses Bouquet, duftet nach roten gekochten Kirschen, helles Karamell darüber, recht zugänglich. Cremiger Gaumen, schon als Fassprobe fast süffig wirkend, frühreifer Wein mit gastronomischem Flair.
17/20 Punkte – Trinken: 2013-2023
Unser Fazit: „Kleiner“ 2009er Pauillac ganz GROSS!
Auslieferung Mai-Juni
2009 Château Pibran – Cru Bourgeois Pauillac 0,75l. 33,95 €
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2009 Le Reysse – René Gabriel: „Aufgepasst. Hier kommt ein möglicher, neuer Star in die Flasche im Norden des Médocs.“


Für uns als Weinhändler gibt es kaum etwas spannenderes als stets nach neuen „Weinschätzen“ Ausschau zu halten. Wenn diese Entdeckungen dann so ein überwältigendes Feedback erhalten, wie zurzeit die Weine von Stefan Paeffgen (Château Le Reysse), dann macht uns das schon mächtig stolz, für Sie so einen „Weinschatz“ gefunden zu haben.
René Gabriel ist mit Sicherheit DIE INSTANZ was Bordeauxweine angeht und wenn er sich mit samt einem 5-köpfigen Verkostungstermin Ende März auf den Weg in den hohen Norden des Medoc begibt, dann hat das schon etwas zu bedeuten! Auch Mario Scheuermann hat Anfang April sogar zwei Tage mit Stefan Paeffgen in Begadan verbracht und ist voll des Lobes. Und Hendrik Thoma hat kürzlich auf seinem Videoblog ebenfalls LIVE den 2009er Le Reysse verkostet – ist gelinde gesagt „hin und weg“ und vergibt einen Soul-Faktor 4 von 6! Der Weinkenner, Jens Priewe hat sich als einer der ersten Journalisten positiv über Le Reysse geäußert und schmuggelt den Wein immer wieder bei Blindproben als Pirat ein.
Die jüngsten Bewertungen für Le Reysse im Überblick:
2010er JAHRGANG:
Rene Gabriel / Bordeaux Total
René Gabriel: „Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Intensives Bouquet, noch leicht hölzern (buchig) im Ansatz, pfeffrig mit viel reifer Frucht, schwarze Kirschen und etwas Kaffee, zur Hälfte das Médoc im Nasenbild zeigend, zur anderen Hälfte etwas an die jungen Altare-Weine erinnernd mit seiner roten Kirschenfrucht. Im Gaumen harmonisch lang mit viel warmer Aromatik, auch hier wirkt die Frucht wieder schön süss, aromatisches Finale. Aufgepasst. Hier kommt ein möglicher, neuer Star in die Flasche im Norden des Médocs.“
18/20 Punkte – Trinkreife: 2014 – 2032
Mario Scheuermann
Mario Scheuermann: Zweite Verkostung April 2012 „Der Wein hat sich im Barrique wunderbar entwickelt. Dunkles dichtes rubinviolett. Schon in der Nase eine sehr charakteristische tiefe Struktur von dunkler Beerenfrucht, Tannine, Mineralität, leicht balsamisch getönt mit Tabak und Zigarrenkiste. Am Gaumen dickflüssig, fleischig, konzentriert, pelzige Tannine, etwas Kokosflocken, Makronen, schöne saftige Süsse. Lang und nachhaltig“
93-95/100 Punkte – [Zweite Verkostung, 04/2012]
2009er JAHRGANG:
Hendrik Thoma in seinem Videoblog Wein am Limit

Für Stefan Paeffgen sind diese Bewertungen wahrlich „Balsam für die Seele“ und Bestätigung für sein Abenteuer in Bordeaux! Er hat alles auf eine Karte gesetzt und ist stolz auf die ersten Lorbeeren seiner Arbeit. Aufgrund seiner rheinischen Wurzeln und aus Verbundenheit zum deutschen Markt, konnten wir Stefan Paeffgen überzeugen, für uns eine II. Tranche seines 2010er Le Reysse frei zu geben. Die Auslieferung erfolgt September/Oktober 2012. Da er bald Flaschen und Korken für den 2010er Le Reysse bestellen wird, empfehlen wir auch kurzfristig die Magnumflaschen zu bestellen, sollten Sie daran Interesse haben!
2010 Château Le Reysse – Medoc 0,75 l. 16,00 €
2010 Château Le Reysse – Medoc 1,5 l. 32,95 €
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2010er Riesling Kabinett Trocken “Der Mineralische” – Weingut Weegmüller


Ein Besuch in der Pfalz ist immer für Überraschungen gut. So konnten wir vor einigen Wochen zufällig die Weine vom Weingut Weegmüller kennenlernen.
Die Familie Weegmüller emigrierte 1657 aus Zürich in die Pfalz und begann 1737 in Haardt mit dem Weinbau. Haardt wird zutreffend auch der Balkon der Pfalz genannt, bietet diese erhöhte Lage doch einen traumhaften Blick über die Rheinebene. Heute ist Haardt ein Stadtteil von Neustadt an der Weinstrasse und das Weingut liegt direkt neben keinem geringeren als Müller-Catoir!
Mit Hans-Günther Schwarz, der 40 Jahre die Weine von Müller-Catoir als Weinmacher verantwortete, verbindet die Weegmüllers eine langjährige Freundschaft.
Heute führt Stefanie Weegmüller-Scherr bereits seit 20 Jahren das Weingut in zwölfter Generation in typisch Pfälzer Tradition. In dem Buch „WEIN FRAUEN“ wird Sie mit den Attributen „herzhaft, ehrlich, bodenständig, humorvoll und unverblümt, daher auch gelegentlich im Ton deftig.“ charakterisiert. Eine Pfälzerin, wie Sie im Buche steht mit dem Herzen am rechten Fleck.
Auf den 15ha Weinbergen kultiviert Sie vornehmlich den Riesling, scheut sich aber auch nicht vor Scheurebe, Grünen Veltliner (!), Gewürztraminer und Silvaner zurück.
Wir stellen Ihnen heute aus der aktuellen Kollektion den 2010er Riesling Kabinett Herrenletten „Der Mineralische“ vor:

Stefanie Weegmüller-Scherr kommentierte den Wein „Grosses Kino“ und damit hat Sie verdammt nochmal absolut recht!
Die Lage Herrenletten liegt nördlich von der Lage Bürgergarten und gehört zu den Besten der Haardt. Die Weegmüllers kultivieren in dieser Lage auf 2ha Riesling, den Sie mit dem Zusatz „Der Mineralische“ kennzeichnen. Die Klassifizierung „Kabinett“ ist bei dem Wein stark untertrieben, wurde der Wein doch mit über 90° Oechsle gekeltert!
Im Glas Riesling par excellence mit goldenen Reflexen. In der Nase eine verwobene Frucht mit Citrusnoten aber auch einer deutlich mineralischen Ausprägung, die den Wein ungemein gradlinig wirken lässt und uns spontan an den prominenten Nachbarn erinnert.
Am Gaumen dann vollmundig und mit einer reinrassigen Riesling-Aromatik versehen. Mit feinsten Citrustönen und einer prägnanten Säure versehen, wirkt der Wein beinahe monolithisch und kann uns restlos überzeugen! Ein äußerst verbindlicher, ernster, charaktervoller Wein, der Seinesgleichen sucht und uns in seiner Gesamtheit vollkommen überrascht hat. Eine echte Bereicherung für die Weinwelt!
Unser Fazit: Pfälzer Riesling Deluxe!
2010er Riesling Kabinett Trocken “Der Mineralische” – Wg. Weegmüller 750ml 9,50 €
Das 12er Paket zu 109,95 € frei Haus geliefert
Subskription 2011

Decanter über den 2011er Cos d’Estournel…

Der Decanter kommentierte unlängst den Releasepreis des 2011er Cos d’Estournel. Viele Negociants und Châteaux vergleichen Ihre Preise natürlich nur mit den entsprechenden Relasepreisen des 2010er und 2009er Jahrgangs – aber wir sind der Meinung es gilt auch die Preise von 2006, 2007 und 2008 mit einzubeziehen.

Im Fall vom 2011er Cos bedeutet dies z.B. bereits für uns einen ca. 40% höheren Einkaufspreis als wir noch für den 2007 & 2008 zahlen mussten!

Desweiteren gilt zu bedenken das Cos leider vom Hagel befallen war und unter grossen Ernteeinbußen zu leiden hatte. Der Hagel am 1. September 2011 hat viele Rebstöcke beschädigt sodaß man gezwungen war mit der Ernte zu beginnen da sonst der Rest der Fäulnis zum Opfer gefallen wäre.

Von der Vegetation her waren die Trauben von Cos aber noch deutlich vom optimalen Erntezeitpunkt entfernt. Wir haben den 2011er Cos mit einem Châteaubesitzer aus dem Medoc verkostet und waren uns in unserer Meinung ziemlich einig. Der Amerikaner würde sagen der Cos wäre ein “Underperformer”.

Lediglich 30% der Erntemenge schafften es in den Grand Vin und wir sind auf die Arrivage gespannt.

Subskription 2011

LIV-EX befragt seine Mitglieder zum 2011er Jahrgang!

Die Wein Handelsplattform LIV-EX hat Ihre Mitglieder zum 2011er Jahrgang befragt und veröffentlicht
folgende Ergebnisse:

Latour ist der Wein des Jahrgangs!
Grand Puy Lacoste wird als der Wein mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis gesehen
Lafite war der enttäuschendste Wein des Jahrgangs!

Was den Latour angeht können wir uns dem nur anschliessen, der Wein gehört auch für
uns zweifelsfrei zu den TOP 10 Weinen des Jahrgangs. Und auch wir waren vom Lafite
eher enttäuscht – von einem Premier Cru und solchen Marktpreisen muss einfach mehr
kommen. Der direkte “Konkurent” Mouton-Rothschild war eindeutig um Längen besser!

Desweiteren wurden die Mitglieder um eine pauschale Bewertung des Jahrgangs nach dem
100 Punkte-Schema gebeten und der Jahrgang wurde mit 91/100 Punkten auf selbem Niveau
wie 2008 durchschnittlich bewertet.

Für die Mitglieder sind die TOP 10 Weine des Jahrgangs:
Latour
Vieux Chateau Certan
Margaux
Pontet Canet
Cheval Blanc
Leoville Las Cases
Mouton Rothschild
Ausone
Haut Brion Blanc
Eglise Clinet

Als generelle Referenzjahrgänge wurden 2004, 2001 und 2008 genannt.

Subskription 2011

Château Latour steigt aus dem Subskriptionsgeschäft aus!

Das ist wohl die Nachricht des Tages! Laut Decanter.com und unseren Lieferanten aus Bordeaux hat sich Château Latour entschlossen aus dem Subskriptionsgeschäft auszusteigen und der 2011er Jahrgang ist der vorerst letzte Jahrgang Latour der en primeur verkauft wird!

Damit wird ein Szenario Realität das vor allem manchem Negociant in Bordeaux Kopfschmerzen bereiten dürfte. Die Erosion des Bordeaux-System ist schon seit längerem im Gang und nun scheren die ersten starken Produzenten aus.

Auch Petrus, einer der teuersten und gesuchtesten Weine, übernimmt ab dem 1. Januar 2013 den Vertrieb selber und sagt sich los vom Vertrieb durch den Negociant Jean-Pierre Moueix.

Wenn dieser Weg von Latour langfristig erfolgreich ist, wovon auszugehen ist, werden über kurz oder lang auch Mouton, Lafite, Margaux & Co. folgen!

Subskription 2011

Peter Moser’s Vorabliste der 2011er Bordeauxweine…

Peter Mosers Shortlist 2011

Der Falstaff-Chefredakteur Peter Moser hat kürzlich via Facebook eine kurze Vorabliste seiner 42 Favoriten aus rund 450 verkosteten Weinen veröffentlicht. Die vollständigen Verkostungsergebnisse werden demnächst auf der Falstaff – Homepage www.falstaff.at verfügbar sein.

95/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Latour, Château Margaux , Château Mouton-Rothschild
Rechtes Ufer: Château Pétrus, Château Lafleur, Château Vieux Château Certan

94+/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château La Mission Haut-Brion

94/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Haut-Brion, Château Lafite-Rothschild, Château Leóville Las Cases, Château Palmer, Château Pontet-Canet
Rechtes Ufer: Château Cheval Blanc, Château L’Eglise-Clinet, Château Trotanoy

93+/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Ducru-Beaucaillou, Château Pichon Comtesse de Lalande
Rechtes Ufer: Château Angelus, Château Hosanna, Château Larcis Ducasse, La Mondotte, Château Péby Faugères, Château La Fleur-Pétrus, Château Hosanna

93/100 Punkte:
Linkes Ufer: Château Calon-Ségur, Domaine de Chevalier, Château Cos d’Estournel, Château Giscours, Château Haut-Bailly, Château Léoville-Barton, Château Lynch-Bages, Château Pichon-Longueville Baron, Château Smith Haut-Lafitte
Rechtes Ufer: Château Beauséjour Duffau-Lagarrosse, Clos Fourtet, Château Figeac, Château Pavie, Château Pavie Macquin, Château Troplong Mondot, Château Clinet, Château Latour à Pomerol